• Eske Bockelmann: Abschaffung des Geldes • Marianne Gronemeyer: Wenn uns die Arbeit ausgeht • Frank Engster: Hans im Glück. Ein Anti-Märchen für Erwachsene • Frank Engster: Caché oder Welcher Sinn wird durch Tausch denn gegeben? • Franz Schandl: In Acht nehmen. Materialien zum mentalen Kapitalismus anhand des neuen Bandes von Georg Franck • Andreas Exner & Irina Vellay: Detroit Summer. Soziale Anomie und emanzipatorische Gegenbewegungen in einer dekapitalisierten US-Metropole – Teil 1 • Lorenz Glatz: Nebelschwaden und Gewitterwolken. Sechs Notizen anlässlich des Nahostkonflikts • 10 Jahre Streifzüge • Kolumnen: Dead Men Working von Ernst Lohoff : Zum Praktikumsboom / Rückkopplungen von Roger Behrens: Zu Pop / Immaterial World von Stefan Meretz: Zu Wikipedia / Unumgänglich von Franz Schandl: Zu Nahost • 2000 Zeichen abwärts: Franz Schandl (F.S.): Falls nicht korrekt / Maria Wölflingseder (M.W.): Freigeister und ihre kreative Revolution / M.W.: Unternehmen und ihre wahren Werte / M.W.: Wir und unsere wohligen Gefühle

Artikel aus dem Heft

Streifzüge 36/2006 von Eske Bockelmann Diese Abhandlung wird im Laufe des Jahres 2006 als Beitrag erscheinen in: R. Heinz und Jochen Hörisch (Hg. ), Geld und Geltung. Zu Alfred Sohn-Rethels sozialistischer Erkenntnislehre, ( Verlag Könighausen & Neumann, 144 Seiten, ca. 24,80 Euro. Als ich mit gut fünf Jahren erfuhr, ich würde später einmal - wie jeder - mein Geld selbst verdienen müssen, da du...

Die Heiligung der Arbeit

Kleine Politische Ökonomie des Praktikumsbooms

Ein Anti-Märchen für Erwachsene

Caché oder Welcher Sinn wird durch Tausch denn gegeben? Streifzüge 36/2006 von Frank Engster Das Märchen Hans im Glück zeigt die Möglichkeit eines unsinnigen, nämlich ungleichen Tauschs. Das Äquivalenzprinzip behält seinen Sinn zwar bei, aber es wird nicht eingehalten. Weil Hans dessen Sinn entgegen handelt, stellen sich seine Tauschakte als unsinnig oder zumindest regressiv dar. Indes gibt es ...

Selbstverwertung

Streifzüge 36/2006 KOLUMNE Rückkopplungen von Roger Behrens "Ist was Pop? ", fragte Diedrich Diederichsen am Ende der neunziger Jahre in Anspielung auf Peter Bogdanovichs Komödie , Is was, Doc? ' (, What's Up, Doc? '). In dem Film, der 1972 in die Kinos kam, geht es um den etwas zerstreuten und eigensinnigen Musikwissenschaftler Dr. Howard Bannister (Ryan O'Neal), der sich um die Finanzierung s...

Soziale Anomie und emanzipatorische Gegenbewegungen in einer dekapitalisierten US-Metropole – Teil 1

Freie Produktionsweise in einer unfreien Welt

Sechs Notizen anlässlich des Nahostkonflikts

Streifzüge-Redaktion Lernbub Streifzüge 36/2006 von Martin Scheuringer Auf die Idee, dass ich mich nicht unbedingt in die gängigen Denk- und Handlungsformen einpassen muss, kam ich erst, als mich während des Studiums die 68er-Nostalgie packte. Diese befällt einen Soziologie- und Philosophie-Studenten wohl fast zwangsläufig, wird doch in diesem Umfeld Kritik als die Mode der Alternativen inszeni...

Streifzüge 36/2006 KOLUMNE Unumgänglich von Franz Schandl Je mehr man über die Lage der Welt nachdenkt, desto verzweifelter müsste man eigentlich werden. Vor allem die Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten lassen Schlimmstes befürchten. Man darf die Augen nicht verschließen. Was droht, ist eine Welt, wo Bombardements und Strafaktionen sich mit Terroranschlägen ablösen, wo ökologische Katas...

Streifzüge 36/2006 2000 abwärts von Franz Schandl Manchmal erlebt man durchaus seine monetären Wunder. So etwa auf den Streifzüge-Konten. Da ist es im letzten Jahr einige Male vorgekommen, dass einfach abgebucht wurde, ohne dass wir eine Einzugsermächtigung erteilt hätten. Auf dem Auszug steht geschrieben: "Für das Konto wurde Erlaubnis um Lastschrift-Einzug erteilt von Franz Diekmann, falls ni...

Streifzüge 36/2006 2000 abwärts von Maria Wölflingseder Sind's Fantasy- oder Gespenstergeschichten oder einfach Lügenmärchen, die uns in den Wirtschaftsblättern und den Karriere-Seiten der Tageszeitungen aufgetischt werden? "Die kreative Revolution. Es gibt wenige Dinge auf der Welt, die mich so sehr faszinieren wie die Revolution des Alltäglichen. Wenn aus einem banalen Fahrrad in wundersamer ...

Streifzüge 36/2006 2000 abwärts von Maria Wölflingseder Gefühle sind in! Angenehme Gefühle und Wohlbefinden in der Arbeitswelt - zumindest am Papier, vor allem auf jenem der Printmedien, die die Agitation der Arbeitssekte freiwilllig übernehmen. Auch das hat sich bewährt - v. a. in der Esoterik-Bewegung der letzten 20 Jahre: Alles, was fehlt, wird einfach herbeiphantasiert und lässt sich hervor...

Streifzüge 36/2006 2000 abwärts von Maria Wölflingseder Wert ist Trumpf! "Sichern Sie Ihren Marktwert - mit 990 Euro fünf Jahre trainieren in den Oasis Health+Fitness Clubs." Heute geht es aber nicht mehr vorrangig um den schnöden Marktwert. "Egomanie und Shareholder-Value haben als Maß aller Dinge ausgedient", schreibt die Unternehmensberaterin Elisabeth Heller in ihrem neuen Katechismus "Clan...