Kategorie: Politik

Durch die Politik können keine Alternativen geschaffen werden. Sie dient nicht der Entfaltung unserer Möglichkeiten und Fähigkeiten, sondern in ihr nehmen wir bloß die Interessen unserer Rollen in der bestehenden Ordnung wahr. Politik ist ein bürgerliches Programm. Sie ist stets eine auf Staat und Markt bezogene Haltung und Handlung. Sie moderiert die Gesellschaft, ihr Medium ist das Geld. Sie folgt ähnlichen Regeln wie der Markt. Hier wie dort steht Werbung im Mittelpunkt, hier wie dort geht es um Verwertung und ihre Bedingungen.

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Chronologisch

    Die letzten fünf Krisen, nämlich Weltwirtschaft-, Corona-, Klima-, Inflations- und Energiekrise, haben ein historisches Fenster für die Rückabwicklung der applizierten sozialen Rechte, welche der Fordismus hinterlassen hat und auf denen der zeitgenössische Sozial- und Wohlfahrtsstaat beruht, eröffnet.

    Wir müssen schauen, dass das, was realistisch ist, nicht real wird, dafür aber das noch Unwirkliche wirklich! Deswegen machen wir auch alles Schlechte schlecht.

    Interessant ist das Buch vor diesem Hintergrund, wenn überhaupt, aufgrund seines symptomatischen Charakters: Es ist Symptom eines allgemeineren, die spätkapitalistische Gesellschaft – und hier auf spezifische Weise linke und liberale Milieus – prägenden Realitätsverlusts, der bereits eine wesentliche Voraussetzung jener historisch beispiellosen Pandemie-Farce bildete und ohne den der im März 2020 anhebende gesellschaftliche Irrsinn in dieser Form kaum möglich gewesen wäre.

    Widerwärtige Überlegungen zu den Betriebsstörungen der Normalität

    Ob etwas ein Skandal wird oder nicht, entscheidet sich am medialen Nutzen. Aufdecken ist inzwischen zum medialen Porno geworden. Auch die Ausbildung der Youngsters ist ganz darauf programmiert. Stierln statt denken ist angesagt. Ein Grundproblem bürgerlicher Medien ist, dass die Welt an Skandalen abgehandelt wird und nicht die Welt als Skandal. Skandal, Affäre, Korruption inszenieren Systemmedien vielmehr als Abweichungen, die inkriminierten Handlungen werden als wider die Logik bürgerlicher Werte behauptet.

    Sobre alguien que nada oculta, pero escamotea todo.

    ¿Hay alguna razón para escribir otro ensayo sobre Donald Trump? Si estuviéramos medianamente satisfechos con lo dicho, en realidad no. Sin embargo, no es así. Entonces, ¿por qué millones de personas siguen fascinadas con sus apariciones y con sus salidas; están muy entusiasmadas o profundamente consternadas?

    Das Epstein-Netzwerk: Zwar für sich genommen ein eigenes Netzwerk; andererseits völlig integriert und aufgegangen in die real existierende „Macht- und Wirtschaftselite“ der politökonomischen Konkurrenzhierarchie mit dem Staat und seinen „politischen Entscheidungs- und Verantwortungsträgern“ als dem entscheidenden Subjekt, in dem „die Mittel der Information und der Macht zentralisiert sind.“ (C.Wright Mills)

    Von Mahrer zu Hattmannsdorfer

    Träte der ideelle Gesamtkapitalist ans Rednerpult, so riefe er über die Politschausteller der sich selbst „Wirtschaftskompetenz“ pampig zuschreibenden ÖVP wohl aus, dass sie nicht wüssten, was sie tun.

    Anmerkungen zur Misere der Vokabulatur (III)

    Worte steigen auf und Worte steigen ab. Gelegentlich steigen sie auch um, verlassen ihren Rayon, ufern aus, erhalten neue Bedeutungen. Gelegentlich vollziehen sie wahrhaft monströse, ja abwegige Verwandlungen.

    Von einem, der nichts kaschiert, aber alles faschiert

    Gibt es einen Grund, noch einen Essay über Donald Trump zu schreiben? Wäre man mit dem Gesagten halbwegs zufrieden, dann eigentlich nicht. Indes, dem ist nicht so. Warum folgen also Millionen wie gebannt seinen Auftritten und Ausritten, sind schwer begeistert oder tief bestürzt? Keine Gründe kann es nicht geben.

    Die SPÖ kommt unter Andreas Babler nicht nur nicht recht vom Fleck, sie stürzt sogar noch weiter ab.

    Der SPÖ geht es nicht gut und ihrem Parteivorsitzenden noch schlechter. Aktuell spürt er vor allem den eisigen Wind der Boulevardblätter. Es gleicht einer massiven Kampagne gegen den SPÖ-Chef. Sogar ein parteiinternes Match „alle gegen Babler“ haben sie ausgerufen.