Schlagwort: Streifzüge 2011-52

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Chronologisch

    erschienen am 1. Juli 2011 EINlauf (Franz Schandl) Tomasz Konicz: Die ökologischen Grenzen des Kapitals. Wieso es keinen „grünen“ Kapitalismus geben kann Schwerpunkt FIKTION Daniela Holzer: Lerne, soviel du kannst! Helfen wird es trotzdem nicht Franz Schandl: Fiktives. Sprunghafte Hypothesen zu Ökonomie und Ideologie des Kapitals Emmerich Nyikos: Reductio ad fictionem Ilse Bindseil: Im Reich de...

    Streifzüge 52/2011 KOLUMNE Rückkopplungen von Roger Behrens „Popkultur ist in der Lage, Orte herzustellen, in denen das Subjekt verschwinden und in eine andere Welt eintreten kann als die, die ihm per Herkunft und ‚Identität‘ verordnet wurde. Diese Orte können auch Nichtorte sein; Orte, die es nicht gibt, die implodiert sind oder die sich aus der kulturellen Geographie ihrer Umgebung herausgesp...

    Streifzüge 52/2011 von Thorsten Endlein Der Begriff der Solidarischen Ökonomie ist wie ein Magnet. Menschen mit den unterschiedlichsten Positionen und Zugängen kommen hier zusammen, um miteinander über Alternativen zu einem lange Zeit als alternativlos geltenden neoliberal geprägten Kapitalismus zu diskutieren. Wir haben das „Ende der Geschichte“, wie es Francis Fukuyama prophezeite, noch nicht...

    Streifzüge 52/2011 KOLUMNE Immaterial World von Stefan Meretz Die Kulturflatrate ist ein Konzept für eine Art erweiterte AKM- (Österreich) bzw. GEMA-Abgabe (Deutschland) für digitale Inhalte. Die Erlöse sollen an Rechteinhaber digitaler Inhalte umverteilt und im Gegenzug die Verbreitung digitaler Kopien freigegeben werden. Die Verfolgung sogenannter Raubkopierer könnte damit aufhören. Ein modif...

    Streifzüge 52/2011 von Peter Pott Richtiges Leben im falschen? Das gibt es nicht! Sagt sich Adorno – und begnügt sich mit dem falschen. „Das beste Verhalten: … das Privatleben führen, solange die Gesellschaftsordnung und die eigenen Bedürfnisse es nicht anders dulden, aber es nicht so belasten, als wäre es noch gesellschaftlich substantiell und individuell angemessen.“ (Minima, 40ff.) Adorno we...

    Streifzüge 52/2011 2000 Zeichen abwärts von Franz Schandl Nur Ideologen und Idioten können glauben, dass es in Libyen um den Schutz der Zivilbevölkerung geht. Die war noch nie so bedroht wie jetzt. Und zwar alle, die Gaddafi-Treuen als auch die Oppositionellen als auch jene, die nur davonkommen wollen. Der Friedensmission geheißene Kampfeinsatz hat die potenziellen Gefährdungen multipliziert. I...

    Streifzüge 52/2011 2000 Zeichen abwärts von Franz Schandl Glaubte man zu Beginn des Reaktorunfalls in Fukushima noch, die Welt ginge gleich unter, so ist es jetzt geradewegs so, als wäre fast gar nichts geschehen. Eine irre Bagatellisierung hat den jenseitigen Alarmismus abgelöst. So ein GAUcherl halten wir locker aus, das soll uns gar nicht erschüttern, da werden noch einige folgen. That’s lif...

    Streifzüge 52/2011 2000 Zeichen abwärts von Markus Pühringer Weil die meisten ZeitgenossInnen von klein auf gelernt haben, in ökonomischen Kategorien zu denken, fällt es gar nicht mehr auf, dass am Ursprung der ökonomischen Wissenschaften Annahmen stehen. Aber die Tatsache, dass es kaum noch auffällt, ändert nichts an der Tatsache, dass es sich um Fiktionen handelt. In unserer kapitalistisch ge...

    Streifzüge 52/2011 2000 Zeichen abwärts von Dominika Meindl In Wahrheit sei es doch so, sagt Franz, dass nichts real sei. Da könne man in der Fiktion doch ruhig ein bisschen schwindeln. „Wirklich?“, frage ich. Ja schon, denn im Virtuellen sei das Echte fiktional, sagt Franz. Der Weise wisse, dass ein authentisches Leben in Realität eine Vielzahl an Narrationen sei. „Herrjeh, du bist mir irgendw...

    Fiction live IV Streifzüge 52/2011 von Severin Heilmann Zugegeben, das Nachdenken über Fiktion hat mich verwirrt. Je länger ich darüber sinne, umso verwaschener der Kontrast zur Realität. Worin liegt der Unterschied? Wenn Realität das ist, woran geglaubt wird, dann kann Fiktion nur das sein, woran (noch) nicht geglaubt wird. Die Realität ist also potentiell fiktiv, die geglaubte Fiktion real. E...