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Pott, Peter

Peter Pott, geb. 1937. Bis 2002 Professor für Politik und Philosophie an der FHS Bielefeld. Lebt in der Kommune Kleekamp in Westfalen (www.peter-pott.de, www.kommune-kleekamp.de)

Verfasste Beiträge

Chronologisch sortiert

    Streifzüge 55/2012 von Peter Pott „Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen etc. … Jedes deiner Verhältnisse zum Menschen – und zu der Natur – muß eine bestimmte, dem Gegenstand deines Willens entsprechende Äußrung deines wirklichen individuellen Lebens sein.“ (MEW EB 1...

    Streifzüge 52/2011 von Peter Pott Richtiges Leben im falschen? Das gibt es nicht! Sagt sich Adorno – und begnügt sich mit dem falschen. „Das beste Verhalten: … das Privatleben führen, solange die Gesellschaftsordnung und die eigenen Bedürfnisse es nicht anders dulden, aber es nicht so belasten, als wäre es noch gesellschaftlich substantiell und individuell angemessen.“ (Minima, 40ff.) Adorno we...

    Streifzüge 50/2010 von Peter Pott „Es redet trunken die Ferne Wie von künftigem, großem Glück!“ (Eichendorff) „Das menschliche Wesen ist kein dem einzelnen Individuum innewohnendes Abstraktum. In seiner Wirklichkeit ist es …“ ein Lebewesen, das wie jedes andere Lebewesen nicht nur da sein will, sondern in seinem Dasein für ein schöneres Dasein da sein. Bestrebt, „über sein eigenes Wesen hinausz...

    Streifzüge 49 / 2010 von Peter Pott Am Anfang war… War was? Die Dichter und Denker sind sich uneinig. Der eine sagt: das Wort! Der andere: die Tat! Wieder ein anderer: der Schrei! Nietzsche: Der Wille, „aber nicht Wille zum Leben, sondern – so lehre ich’s dich – Wille zur Macht“ (Bd. II, S. 371f., Also sprach Zarathustra). Hegel sagt: „In der Wirklichkeit ist darum der Staat überhaupt vielmehr ...

    Soll Liebe nicht verkümmern, braucht sie Freunde, die sich um sie kümmern Streifzüge 48/2010 von Peter Pott Liebe und Freundschaft wider Willen Liebe und Freundschaft werden gern in einem Atemzuge genannt und gleichgesetzt. Von „Chaostheoretikern“ z.B., die die Natur nicht mehr länger als Chaos verstehen wollen, das des menschlichen bzw. göttlichen Subjekts bedarf, um in Ordnung zu gehen. Das C...

    Streifzüge 47/2009 von Peter Pott Wer seine Individualität mit der eines anderen Individuums belastet, schränkt die eigene nicht ein. Er schränkt sie ein, wenn er sie als Arbeitskraft verkauft, mit der Institution der Ehe belastet, sie in ein Eigenheim zwängt. Ohne Einschränkung assoziiert sich die individuelle Lebensäußerung des einen − ein unwiederholbares Lächeln, ein unwiederholbarer Tanzsc...