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Schandl, Franz

Franz Schandl, geb. 1960 in Eberweis/Niederösterreich. Studium der Geschichte und Politikwissenschaft in Wien. Lebt dortselbst als Historiker und Publizist. Mitglied der Redaktion der Streifzüge. Diverse Veröffentlichungen, gem. mit Gerhard Schattauer Verfasser der Studie „Die Grünen in Österreich. Entwicklung und Konsolidierung einer politischen Kraft“, Wien 1996. Zuletzt erschienen: Nikolaus Dimmel/Karl A. Immervoll/Franz Schandl (Hg.), Sinnvoll tätig sein. Wirkungen eines Grundeinkommens, ÖGB Verlag, Wien 2019. Vater dreier erwachsener Kinder.

Verfasste Beiträge

Chronologisch sortiert

    Om Jörg Haider och de honom kringsvärmande elementen Franz Schandl Känd blev Klaus Ottomeyer framför allt genom sin 1977 publicerade studie “Ökonomische Zwänge und menschliche Beziehungen” (’ekonomiska tvång och mänskliga förhållanden’), som tidstypiskt nådde en hög pocketbokupplaga. Han föddes i Frankfurt am Main 1949 och är sedan 1983 professor i socialpsykologi i österrikiska Klagenfurt. Jör...

    Über Jörg Haider und die ihn umschwirrenden Elemente

    Zum Verhältnis von Theorie und Praxis

    Vorläufige Thesen

    "Der Einstieg in die neudeutsche "Gemeinsamkeit der Demokraten" ist für DIE GRÜNEN unmöglich." (Joschka Fischer; Identität in Gefahr!; in: Thomas Kluge (Hg.), Grüne Politik. Eine Standortbestimmung, Frankfurt am Main 1984, S. 31.) von Franz Schandl Was soll man über die Grünen noch sagen, was man nicht schon gegen die Grünen gesagt hat? Kann einem wirklich noch etwas einfallen, ohne gleich ausf...

    Streifzüge 1/2000 von Gerhard Scheit und Franz Schandl Als vorläufigen Abschluß ihrer Auseinandersetzung über Haider versuchen Gerhard Scheit und Franz Schandl unabhängig voneinander nicht nur eine aktuelle Einschätzung zu geben. Vgl. auch das Streitgespräch in konkret 2/2000, sowie die grundsätzlichen Aufsätze in krisis Nr. 23, die eben erschienen ist. Gerhard Scheit: I Elegie und Posse Der Be...

    Streifzüge 1/2000 von Franz Schandl Bei nachfolgendem Text handelt es sich um ein Diskussionspapier des Autors, worin dieser in pointierter Form seine Position darzulegen versucht. Wie kommuniziert man, ohne einerseits zu bevormunden, aber andererseits auch nicht den unmittelbaren Stimmungen hinterherzulaufen. Wir wissen es nicht so genau, aber wir sehen es als ein wichtiges Problem an. Nimmt m...

    Der Staat und seine historischen Schranken. Notizen

    „Was könnte die kapitalistische Produktionsweise besser charakterisieren als die Notwendigkeit, ihr durch Zwangsgesetz von Staats wegen die einfachsten Reinlichkeits- und Gesundheitsvorrichtungen aufzuherrschen? „, schrieb Marx.

    von Franz Schandl Mit dem (vorläufigen? ) Ende dieser Zeitschrift geht ein Stück linker Theoriegeschichte in Österreich zu Ende. Auch ein Stück eigener. Einerseits ist es ärgerlich, daß der Medieninhaber, die KPÖ, meint, gerade das Theorieorgan einsparen zu müssen und weniger den Rotstift bei den diversen Kandidaturen und Wahlen zückt. Geist und Reflexion stehen bei fast allen Teilen der Restli...

    Zu hinterlassende Notate einer exegetischen Häresie

    Streifzüge 4/1999 von Franz Schandl und Gerhard Schattauer Bürgerinitiativen sind die größtmögliche Regression des gesellschaftlichen Widerstands. Sie sind Regungen, nicht Bewegungen, sie stehen um eine ganze Stufe tiefer im Grad des erkennenden Bewußtseins und des qualitativen Ziels. Sie sind Regungen im Sinne von Erregungen oder Aufregungen, die sich als konjunkturelles Phänomen kurzzeitig in...

    Streifzüge 4/1999 von Gerhard Scheit und Franz Schandl "3. Lieferung" einer längeren ‚dialogischen‘ Auseinandersetzung zwischen Gerhard Scheit und Franz Schandl über den Fall Haider und den Rechtsextremismus Gerhard Scheit: Referenzpunkt und/oder Versatzstück Kehren wir also zum konkreten Fall Haider zurück. Du schreibst, bei mir scheine eine "eigenartige Verklärung vorzuliegen", wenn...

    Deutsche Version Franz Schandl Tradução: Pedro Lavigne “Diz-se que essas pessoas seriam tão esforçadas quanto uma imensa quantidade de abelhas. Ergo summ. Diz-se que elas estariam sempre labutando, matando-se de trabalhar, apressando-se. Antes disso, elas não poderiam descansar. Para resumir, diz-se que no trabalho estaria seu sentido de viver. Diz-se também que é dito que se disse que elas obr...

    Anthony Giddens und die Plattheiten der zweiten Moderne von Franz Schandl aus: krisis 23 (2000), S. 150-154.

    Mosaico de uma desintegração feito com pedras desordenadas Deutsch Franz Schandl O que faz uma sociedade quando se choca com os limites de seu desenvolvimento? Nossa tese é a seguinte: longe de atingir a satisfação plena, ela uma vez mais colocará em ação todas as suas forças destrutivas. Toda decadência libera uma energia destrutiva que realiza qualquer coisa menos converter-se automaticamente...

    Ungeordnete Mosaiksteine eines Zerfalls Franz Schandl Was macht eine Gesellschaft, wenn sie an die Grenzen ihrer Entwicklung stößt? Unsere These lautet: Sie verfällt nicht in Wohlgefallen, sondern wird noch einmal all ihre destruktiven Kräfte entfalten. Jeder Niedergang setzt zerstörerische Energie frei, die alles andere als automatisch in Emanzipation umschlägt. Marod meint hier nichts anderes...

    Was als einfacher Arbeitskonflikt begann, entwickelte sich zu einer gezielten Attacke auf gewerkschaftliche Rechte von Franz Schandl Auslöser war die Entlassung einer Magna-Mitarbeiterin, die sich die Freiheit erlauben wollte, einen Betriebsrat zu gründen. Das ist zwar laut Gesetz möglich, nicht aber laut Stronach. Die als "Querulantin" titulierte wurde gekündigt. Vor dem Arbeitsgericht ist nun...

    Streifzüge 3/1999 von Gerhard Scheit und Franz Schandl "2. Lieferung" einer längeren ‚dialogischen‘ Auseinandersetzung zwischen Gerhard Scheit und Franz Schandl über den Fall Haider und den Rechtsextremismus Gerhard Scheit: Von "Inklusion und Exklusion" zu Volk und Vernichtung Du rekurrierst in deiner Antwort auf eine ursächliche "Basis", die allen Abstufungen des Identitätswahns zugr...

    von Franz Schandl »Fleißig, sagt man, wären diese Menschen wie Unsummen Bienen. Ergo summ. Sie würden immer, sagt man, schuften, schinden, hetzen. Vorher könnten sie nicht ruh’n. In der Arbeit liegt, sagt man summa summarum ihr Lebenszweck. Man sagt auch, daß man sagt, man sagte, daß sie werken wie besessen, nicht gemütlich wären, weil man sagt, es gäbe ständig etwas zu tun. Hesiod sagt: Arbeit...

    Proben einer Kritik der „Postmoderne“