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    20. SCHIELE fest NÖ

    In welcher Gesellschaft wollen wir leben – und welche Kunst brauchen wir, die imstande ist, Visionen einer anderen, besseren Zukunft auf die Sprünge zu helfen? 2021 blickt das SCHIELE fest NÖ zurück auf zwei Jahrzehnte fruchtbarer Arbeit, in denen es als lokal verankerter Reflexionsraum für die kritische Auseinandersetzung mit Werk und Leben Egon Schieles im Kontext der künstlerischen, gesellschaftlichen und philosophischen Strömungen seiner Zeit reüssierte.

    Die Proteste und ihre Einflüsse auf die junge Grüne Partei

    Mit Hilfe von Dokumenten und Oral History rufen wir uns die Entstehungsgeschichte der Grünen, die historischen Zusammenhänge und Ziele der damaligen Bewegung in Erinnerung und setzen sie mit der politischen Realität der Gegenwart in Beziehung. Themen des dritten Termins sind Hainburg und das Reichraminger Hintergebirge.

    Anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Anschläge vom 11. September 2001 möchten wir gerne auf die gemeinsam mit der krisis herausgegebene Nummer 3/2001 der Streifzüge verweisen.

    Die Autodestruktivität der globalen Mehrwertmaschine kommt gerade bei der unmittelbaren Verwertung der Ökosysteme voll zur Entfaltung. Der kapitalistische Produktivitätsextremismus, bei dem alle betriebswirtschaftliche Rationalität dem irrationalen Selbstzweck uferloser Kapitalverwertung unterworfen ist, wird somit erst bei einem genaueren Blick auf die globale Nahrungsmittelindustrie in seiner vollen Monstrosität sichtbar. Der Spätkapitalismus bringt eine regelrecht inzestuöse, im höchsten Maße labile und krisenanfällige Agrarindustrie hervor, die den kommenden klimabedingten Erschütterungen der Nahrungsmittelversorgung der Menschheit nicht gewachsen ist – und diese eher noch verstärken wird.

    Wie entstand das, was wir heute so selbstverständlich „Landwirtschaft“ nennen, und was ist das überhaupt? Diesen Fragen stellt sich Florian Hurtig in dem Buch „Paradise Lost – Vom Ende der Vielfalt und dem Siegeszug der Monokultur“ (Oekom Verlag, 2020). Hurtig rekonstruiert die Genese der modernen Landwirtschaft als „lebensfeindliche Produktionsstätten für Agrarerzeugnisse“ und einem „sozialen und ökonomischen Ausschluss [der Menschen] aus der Landschaft“ (10).

    Spätestens seit der Veröffentlichung des UN-Reports „World Urbanization Prospects“ im Jahr 2014 ist klargeworden: die Entvölkerung ländlicher Räume nimmt scheinbar unumkehrbare Dimensionen an. 54 Prozent der Weltbevölkerung lebten damals schon in städtischen Gebieten …

    Arbeitshaus — Mindestsicherung — Grundeinkommen?

    „Unser Leben ist der Mord durch Arbeit, wir hängen 40 Jahre am Strick und zappeln, aber wir werden uns losschneiden.“ (Georg Büchner)

    Die Oberfläche des Planeten, das Land, die Gewässer und die Atmosphäre sind der Schauplatz des Lebens und seiner Erhaltung. Der Zustand von alledem treibt auf eine Krise zu, auf eine Entscheidung zwischen Bewahrung und Untergang eines Großteils des Lebens auf der Erde.

    Kann Pamela Rendi-Wagner sich an der Spitze der SPÖ halten?

    Aktuell gelingt den Kontrahenten freilich nur eines: sich gegenseitig unmöglich zu machen. Wahrscheinlich nennt man das eine Lose-Lose-Situation. Selbst wenn die Parteivorsitzende das alles übersteht, wird ihr das nicht gut tun. Dass sie gestärkt aus dieser Krise hervorgeht, ist eher unwahrscheinlich.

    Es geht also wieder aufwärts. Schon im vergangenen Herbst überholte der weltweite Containertransport das Vorkrisenniveau von Anfang 2020. Alles was schwimmen kann, ist hochauf beladen zu Wasser unterwegs, auf den Autobahnen reiht sich endlos LKW an LKW.