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    von Ernst Lohoff Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) hat dieser Tage das Wort "Finanzkrise" zum Wort des Jahres 2008 gekürt - kein Wunder angesichts der Turbulenzen auf den transnationalen Geldkapitalmärkten. Mit dieser Wahl blieb sie allerdings schon wieder hinter der aktuellen Entwicklung zurück: die vom Platzen der Immobilien-Blase ausgelöste Krise tobt längst nicht mehr nur auf den...

    Von Qualitäten, die man nicht kaufen kann

    von Ernst Lohoff Die schlechten Nachrichten häufen sich. Kaum hat Ifo-Chef Werner Sinn darauf reagiert, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal um 3,5 Prozent abgestürzt ist, und die Wachstumsprognose seines Instituts für das Jahr 2009 auf minus 2,2 Prozent nach unten korrigiert, sind schon die nächsten Berichtigungen fällig. Jede Woche werden steilere Abwärtskurven gezeichne...

    Radikale Überlegungen zu einigen Grundfragen des Menschseins

    Brief aus Cordoba (Argentinien), 9. Dezember 2008

    Fertig geworden: Es gibt mal wieder Streifzüge

    Ressentiments und Blütenträume regressiver Kapitalismuskritik - zu einigen Defiziten der Debatte über die gegenwärtige Finanzkrise konkret 12/2008 von Lothar Galow-Bergemann Als der Erzbischof von München und Freising - der Mann heißt tatsächlich Marx - kürzlich all jene zur "Umkehr" aufrief, "die meinten, ohne Arbeit schnell reich werden zu können" (Spiegel online, 25.10. ), hat er vermutlich ...

    In den USA fährt die Autoindustrie vor die Wand. Gleichzeitig schmiert die Weltwirtschaft weiter ab.

    von Franz Schandl Der Konflikt wurde am 23. Dezember in einem Gespräch zwischen Dir. Manfred Wohlmetzberger (NV Immobilien) und mir entschärft. Das Vogelnetz wird in absehbarer Zeit demontiert, und auch andere Differenzen konnten ausgeräumt werden. Wir bedanken uns für die Aufemerksamkeit und die Unterstützung. Sie waren sicher mit ein Grund, dass die Auseinandersetzung zu unserer Zufriedenheit...

    von Andreas Exner “Ob es uns passt oder nicht- das kapitalistische Wirtschaftssystem muss stabilisiert werden. Ein weitgehender Zusammenbruch würde jetzt zu großem Elend führen, denn eine praktische Alternative gibt es im Moment nicht”, meint die Initiative Umverteilung am 11. November. Tatsächlich ist diese Position betagt. Die Debatte, worin sie sich verortet, ist sogar noch älter. Schadet di...