Kategorie: Transformation

Es geht um nichts weniger als um die Abschaffung der Herrschaft, egal ob diese sich in persönlicher Abhängigkeit oder in Sachzwängen äußert. Es geht nicht an, dass Menschen anderen Menschen unterworfen bzw. ihren Geschicken und Strukturen hilflos ausgeliefert sind. Selbstherrschaft wie Selbstbeherrschung sind unsere Sache nicht. Herrschaft ist mehr als Kapitalismus, aber der Kapitalismus ist das bisher entwickelteste, komplexeste und destruktivste System von Herrschaft. Unser Alltag ist so konditioniert, dass wir den Kapitalismus täglich reproduzieren, uns verhalten, als gäbe es keine Alternativen.

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Chronologisch

    von Andreas Exner Ursprünglich auf www.social-innovation.org veröffentlicht Mit Worten lässt sich vieles anstellen. "Gemeinwohl" wollen alle und "Gemeinwohl-Ökonomie" klingt nach einem handfesten Konzept, mehrheitsfähig, pragmatisch, gut. Das Gegenteil ist richtig. Die "Gemeinwohl-Ökonomie" ist momentan reine Utopie - der Traum einer kleinen Gruppe von Unternehmen: elitär, leistungsorientiert u...

    Sprunghafte Hypothesen zu Ökonomie und Ideologie des Kapitals

    In unserer Disposition reagieren wir beinahe reflexartig auf die Erfahrungen des Alltags, wozu nicht nur klassisch Produktion, Zirkulation und Konsumtion gehören, sondern immer mehr und immer wichtiger auch die virtuellen Welten von Fernsehen oder Internet. Fiktionen zielen auf Reproduktion. Es geht darum, dass das, was ist, wieder ist.

    Die Sympathie mit der Spontaneität der Proteste in Spanien und Griechenland ist gerechtfertigt. Doch die Forderung nach »realer Demokratie« weist nicht über die bestehenden Verhältnisse hinaus. von Roger Behrens Nun gibt es auch aus Griechenland und Spanien Fernsehbilder, wie man sie seit Monaten schon aus Ägypten, Tunesien und Libyen kennt. Der Kreis der Revolte schließt sich also mittlerweile...

    von Tomasz Konicz Die EU folgt zum wiederholten Male einem deutsch-französischen Diktat und beschließt die Beteiligung privater Gläubiger an den Kosten der Euro-Schuldenkrise. Einer entsprechenden Übereinkunft der deutschen Kanzlerin und des französischen Staatspräsidenten vom Wochenende sind die EU-Finanzminister am gestrigen Montag gefolgt. Wie es heißt, sollen nun auch Finanzkonzerne zu hohe...

    Zur Monologie eines Promotionapparats von Andreas Exner Attac Österreich geht seinen eigenen Weg. Der heißt zusehends Christian Felber. Als Geschäftsidee super. Und als emanzipatorischer Ansatz? Brigitte Kratzwald hat sich mit der Gemeinwohlökonomie nun aus ihrer Sicht kritisch auseinandergesetzt und bringt neue Facetten in die bei Attac marginalisierte und zum Teil aktiv obstruierte kritische ...

    von Andreas Exner Heute ist viel von Vernetzung die Rede. Wenn es um solidarische Ökonomie und Commons (Gemeingüter) geht, dann steckt sie jedoch erst in den Kinderschuhen. Eine selbst-organisierte Online-Plattform will sie fördern: Vivir Bien Was unterscheidet die heutige Bewegung für eine solidarische Ökonomie von der Alternativbewegung der 1970er Jahre? Nicht viel, könnte man meinen: wie die...

    Post-Fossile Gesundheit in Solidarischer Postwachstumsökonomie von Andreas Exner Peak Oil, der Höhepunkt der Erdölförderung, ist wahrscheinlich 2008 eingetreten. Nun stellten die USA  in einer öffentlichen Erklärung am 9.6.2011 fest, dass das Angebot von Öl die Nachfrage nicht mehr decken kann. Damit wird bestätigt, worauf Abweichler aus der Energiebranche und eine wachsende Zahl kritischer Erd...

    von Peter Fleissner (ursprünglich erschienen in: Volksstimme, Juni 2011, S. 51-54) Im Oktober des vergangenen Jahres veröffentlichte der online-Standard ein Interview mit Professor Franz Hörmann vom Institut für Unternehmensrechnung der Wirtschaftsuniversität Wien, das bei ökonomisch Interessierten ziemliche Wellen schlug. Zog der Titel „Banken schaffen Geld aus Luft“ schon die Aufmerksamkeit d...

    von Brigitte Kratzwald Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog Nordwind von Brigitte Kratzwald. Bei der Attac AktivistInnenversammlung wurde von der UnternehmerInnen-Gruppe ein Papier vorgelegt, über das bei der nächsten AV abgestimmt werden soll. Es heißt „Die 10 Prinzipien der Gemeinwohlökonomie, die von Attac Österreich unterstützt werden könnten“. Ich versteh die Formulierung nicht ganz...

    Produktionsverlagerungen aus Mittelosteuropa am Beispiel SEWS-Polska von Tomasz Konicz Ein durchschnittlicher Nettoverdienst von umgerechnet 400 Euro kann schon zu viel sein: Im Juni wird der japanische Autozulieferer Sumimoto Electric Wiring Systems (SEWS) seinen letzten Produktionsstandort in Polen schließen und somit sein gut fünfzehnjähriges Engagement in dem mittelosteuropäischen Land de f...