Kategorie: Transformation
Es geht um nichts weniger als um die Abschaffung der Herrschaft, egal ob diese sich in persönlicher Abhängigkeit oder in Sachzwängen äußert. Es geht nicht an, dass Menschen anderen Menschen unterworfen bzw. ihren Geschicken und Strukturen hilflos ausgeliefert sind. Selbstherrschaft wie Selbstbeherrschung sind unsere Sache nicht. Herrschaft ist mehr als Kapitalismus, aber der Kapitalismus ist das bisher entwickelteste, komplexeste und destruktivste System von Herrschaft. Unser Alltag ist so konditioniert, dass wir den Kapitalismus täglich reproduzieren, uns verhalten, als gäbe es keine Alternativen.
Alle Beiträge dieser Kategorie
Chronologisch
anti atom aktuell April 2007 von Andreas Exner und Lothar Galow-Bergemann Alle reden vom Wetter. Wer bei Klimawandel bis dato an vier Jahreszeiten dachte, denkt jetzt schon mal an den Untergang der Welt. Der jüngste UN-Bericht zum Klimawandel hat beachtliche Aufregung verursacht. Nach Jahren postkatastrophischen Bewusstseins, wie es hieß, das Umweltprobleme nicht beseitigen, sondern in Form von...
von Heinz Weinhausen "Wenn Du die Twin Oaks - Kommune in die USA besuchst, magst Du auch einen Artikel darüber für die CONTRASTE schreiben? " so fragte ich Lorenz aus Wien. Gefragt. Getan. Und im Februar 2006 konnte der Zeitungsschwerpunkt "Kommunen international" erscheinen und bundesweit wie auch in Österreich und in der Schweiz gelesen werden. Monatlich schreiben und berichten Menschen vielf...
Revolutionärer Charakter von Bildung wurde neutralisiert
Streifzüge 38/2006 KOLUMNE Immaterial World von Stefan Meretz Die globale Bewegung zur Befreiung digitaler Güter weitet sich aus. Was mit der Befreiung der Software begann, ist inzwischen zu einer Freien Kulturbewegung geworden. Das große "F" im Adjektiv "Frei" verweist auf die "vier Freiheiten" der Freien Software, die für den Bereich digitaler Kulturgüter adaptiert wurden: die freie Nutzung z...
Erschienen in: SOL 125, 2006, S. 14-15. von Andreas Exner Die Szene: Eine beliebige Dependance des AMS. Vielleicht in Klagenfurt. Sie betreten ein Beratungszimmer, nehmen Platz. Vor Ihnen: eine Angestellte, blickt in den Bildschirm. Nennen wir sie Frau S. Löst sich Frau S. vom Bildschirm, sieht sie auf eine Pinwand. Persönliche Notizen und Familienfotos befinden sich darauf - sowie ein Sinnspru...