Responsive image

Ribolits, Erich

Erich Ribolits, geb. 1947, lebt in Wien. Ursprünglich Techniker und
Berufsschullehrer, später in der Lehrer/innenbildung und als
Bildungswissenschafter an der Universität Wien beschäftigt. Seit 2008 Pensionist, weiterhin aktiv als Lehrbeauftragter an österreichischen Universitäten tätig. Forschungsarbeiten zum Verhältnis von Arbeit, Bildung und Gesellschaft. Diverse Veröffentlichungen, darunter: „Die Arbeit hoch?
Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Post-Fordismus“, Wien 1995, sowie: „Bildung ohne Wert. Wider die Humankapitalisierung des Menschen“, Wien 2009.

Verfasste Beiträge

Chronologisch sortiert

    Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Postfordismus (2. Auflage) von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis Vorwort zur zweiten Auflage Einleitende Bemerkungen 1. Zum Zusammenhang von Arbeit, Bildung und politisch-ökonomischem System 2. Die Krise des Fordismus und das endgültige "Zur Ware Werden" der Bildung 3. Von der tayloristischen Modernisierung zur heutigen...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches Seit dem ersten Erscheinen dieses Buches sind knapp mehr als zwei Jahre vergangen. Die Entwicklungen in dieser Zeit haben die dem Buch zugrundeliegende Annahme einer gegenwärtigen, existentiellen "Krise der Arbeitsgesellschaft" leider vollinhaltlich bestätigtViele der in diesem Zusammenhang angesprochenen Trends sind in der Zwischenzeit sogar ers...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches Wenn ich nicht im Grunde ein sehr arbeitsamer Mensch wäre, wie wäre ich je auf die Idee gekommen, Loblieder und Theorien des Müßiggangs auszudenken. Die geborenen, die genialen Müßiggänger tun dergleichen niemals(Hermann Hesse) Der bekannte österreichische Theologe und Religionsphilosoph Adolf Holl meinte vor einiger Zeit in einem Interview, daß ...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 1. Zum Zusammenhang von Arbeit, Bildung und politisch-ökonomischem System Es gibt kein Land und kein Volk, meine ich, das dem Zeitalter der Muße und des Überflusses ohne Furcht entgegensehen könnte. Denn wir sind zu lange dazu erzogen worden, nach Leistung zu streben; wir haben nicht gelernt, wie man das Dasein genießt (John Maynard Keynes) Unbes...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 2. Die Krise des Fordismus und das endgültige "Zur Ware Werden" der Bildung Wenn ein Hungernder stiehlt, brauche ich keine Psychologie. Ich benötige Psychologie, schließlich auch Massenpsychologie, um zu erklären, warum ein Hungernder nicht stiehlt, warum die Menschen an der unmittelbaren Wahrnehmung ihrer Interessen von unsichtbaren inneren Barr...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 3. Von der tayloristischen Modernisierung zur heutigen "Postmodernisierung" der Arbeitswelt ... zutreffend ist allerdings, daß wir in einigen Jahren deutlich weniger Arbeitsplätze haben werden. Doch das wird nicht nur Opel betreffen, sondern weltweit in der Industrie zu beobachten sein[... ] Wenn wir [... ] wettbewerbsfähig bleiben wollen, dann b...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 4. Unternehmenskultur, Lean production, Ganzheitlichkeit, Flexibilisierung, ... -- die Unternehmensstrategien des Post-Taylorismus. Die Aufgabe heißt: Tag für Tag mobilisieren - die Männer und die Frauen im Unternehmen, ihre Intelligenz, ihren Einfallsreichtum, ihr Herz und ihren kritischen Verstand, ihre Freude am Spiel, am Träumen, an Qualität,...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 5. "Schlüsselqualifikationen" - der zentrale berufspädagogische Ideologiebegriff des Post-Fordismus Das Eigentümliche der quantitativen Bemessung ist nun, daß sie kein Prinzip von Selbstbegrenzung zuläßt. Ihr ist nicht nur die Kategorie des Genug fremd, sondern auch jene des Zuviel. Keine Menge kann, sobald sie zur Bemessung einer Leistung dient,...

    I. DIE ARBEIT HOCH? ODER: DIE ERSTAUNLICHE KARRIERE EINES HISTORISCH SCHWER BELASTETEN BEGRIFFS

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 7. Muße -- die vergessene Chance Wer das Lernen übt, vermehrt täglich. Wer den Sinn übt, vermindert täglich. Er vermindert und vermindert, bis er schließlich ankommt beim Nichtsmachen. Beim Nichtsmachen bleibt nichts ungemacht. Das Reich erlangen kann man nur, wenn man immer frei bleibt von Geschäftigkeit. Die Vielbeschäftigten sind nicht geschic...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 8. Ohne Muße keine (berufliche) Bildung! Die Unfähigkeit zur Opposition ist Zeichen der Verknechtung durch die eigene Vergangenheit. (Hans-Jochen Gamm1) Selbst-Bewußtsein - das Bewußtsein seiner selbst - und die damit verbundene Fähigkeit zur Selbst-Reflexion ist es, was den Menschen spezifisch auszeichnet und ihn von anderen Lebewesen unterschei...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 9. Anstatt einer Zusammenfassung -- Heinrich Böll: Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral* In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, g...

    von Erich Ribolits Inhaltsverzeichnis des Buches 10. Literaturverzeichnis ADORNO, Theodor W. : Erziehung nach Auschwitz. In: Adorno: Erziehung zur Mündigkeit. Berlin 1971. ADORNO, Theodor W. : Minima moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Frankfurt a. M. 1969. ALHEIT, Peter: Abschied von der Lohnarbeit? Bemerkungen zu einer Erweiterung des ArbeitsbegriffsIn: Alheit/Körber/Rabe-Kleberg...

    Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral. Von Konstantin Faigle noch einmal verlängert bis Ende März  im TOP-Kino, Rahlgasse 1 1060 Wien Termine Konstantin Faigles essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit. Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns ...

    Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral. Von Konstantin Faigle So., 12.1.2014, 11Uhr55 im TOP KINO Rahlgasse 1, 1060 Wien Konstantin Faigles essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit. Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie...