Streifzüge 33/2005 von Günther Anders [siehe auch: Franz Schandl, Lust auf Vernichtung. Der Genozid als universelle Kategorie der Moderne] Ein deutsches Blatt findet, es sei unerhört, den Vietnamkrieg mit Auschwitz in einem Atem zu nennen. Ganz abgesehen davon, dass es absurd ist, wenn Menschen darüber empört sind, dass Untaten anderer mit ihren eigenen Untaten gleichgesetzt werden, läuft diese...
Mosaiksteine zu einer Kritik der subjektiven Wertlehre
Streifzüge 33/2005 KOLUMNE Unumgänglich von Franz Schandl Wer hätte vor Jahren gedacht, dass Huntingtons böses Spiel so schnell Realität werden würde. Nun ist es blutiger Ernst. Wobei Krieg und Kampf ja nicht mehr die passenden Begriffe sind. Es sind Bestrafungsaktionen, die sich Befreiung nennen. Und jene müssen nicht einmal wirklich begründet werden. Vorwände sind schnell gefunden, notfalls w...
Franz Schandl [This essay published in: Junge Welt, 2/3/2005 is translated from the German on the World Wide Web] We live in times of a double trivialization. One is well known; the other will be discussed here. That Auschwitz is relativized in other atrocities is annoying. That Auschwitz relativizes everything else is also unbearable. No conflict will be seen any more as a particular atrocity ...