Betrachtet man die Technologien der Menschheit historisch, so ist es bis jetzt immer darum gegangen, durch das Dazwischenschieben von Artefakten der verschiedensten Art zwischen Hand und Werkgegenstand, durch den Einsatz von selbst wieder fabrizierten Instrumenten im Arbeitsprozess, den Wirkungskreis der manuellen Tätigkeiten immer mehr auszuweiten.
Das Epstein-Netzwerk: Zwar für sich genommen ein eigenes Netzwerk; andererseits völlig integriert und aufgegangen in die real existierende „Macht- und Wirtschaftselite“ der politökonomischen Konkurrenzhierarchie mit dem Staat und seinen „politischen Entscheidungs- und Verantwortungsträgern“ als dem entscheidenden Subjekt, in dem „die Mittel der Information und der Macht zentralisiert sind.“ (C.Wright Mills)
Träte der ideelle Gesamtkapitalist ans Rednerpult, so riefe er über die Politschausteller der sich selbst „Wirtschaftskompetenz“ pampig zuschreibenden ÖVP wohl aus, dass sie nicht wüssten, was sie tun.
Worte steigen auf und Worte steigen ab. Gelegentlich steigen sie auch um, verlassen ihren Rayon, ufern aus, erhalten neue Bedeutungen. Gelegentlich vollziehen sie wahrhaft monströse, ja abwegige Verwandlungen.
Wie sich Antisemitismus heute zeigt und welche Verantwortung Hochschulen in Forschung, Lehre und akademischer Kultur tragen, waren die Fragestellungen des Workshops „Antisemitismus und Universität“, der im Dezember 2025 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfand.
Der im Herbst 2025 in Wien gegründete Verlag krise + kritik veröffentlicht Bücher zur Krise und Kritik der kapitalistischen Gesellschaft. Ein Schwerpunkt in gesellschaftstheoretischer Hinsicht liegt auf Wertkritik und Wert-Abspaltungskritik.
Dass es um unser menschliches Miteinander nicht gut bestellt ist, wird zwar bemängelt, aber selten werden die Ursachen genauer ergründet. Welche Rolle spielt dabei unter anderem der modifizierte Gebrauch unserer Sinnesorgane?
Samstag, 24. Januar 2026 um 13 Uhr
im Lacan-Seminar, Preyerg. 8, 8001 Zürich
Unsere Zeit wird von der Vorstellung dominiert, wir befänden uns in einer Art Zeitlupe des Abstiegs in ein albtraumhaftes Gefilde, in dem sich das Leben nicht mehr auf die Voraussetzung gemeinsamer symbolischer Werte stützt und die Zukunft unaufhörlich in eine klaustrophobische Gegenwart zurückfällt.
Walther Schütz hat sich ein Leben lang für ein gutes Leben für ALLE eingesetzt und ein weitreichendes Engagement als Organisator und Koordinator gesellschaftspolitischer Aktivitäten entfaltet.