Schlagwort: Streifzüge 2011-53

Alle Beiträge dieser Kategorie

Chronologisch

    Beitrag zur Demontage einer Vielgepriesenen

    Unser kreatives, wissenschaftliches, technisch-automatives, kurz, unser produktives Potential, versetzt uns längst in die Lage, in immer kürzerer Zeit die notwendigen Gebrauchsgüter und darüber hinaus die Grundlagen für ein denkbar feines Auskommen aller bereitzustellen. Die moderne warenproduzierende Gesellschaft bringt das Kunststück fertig, das Erreichte gegen sich selbst zu wenden.

    Streifzüge 53/2011 Kolumne Rückkopplungen von Roger Behrens Nach Wikipedia: „Eine Rückkopplung … ist ein Mechanismus in signalverstärkenden oder informationsverarbeitenden Systemen, bei dem ein Teil der Ausgangsgröße direkt oder in modifizierter Form auf den Eingang des Systems zurückgeführt wird … Rückkopplungen kommen überall in technischen, biologischen, geologischen, wirtschaftlichen und so...

    Streifzüge 53/2011 aus: Manifest gegen die Arbeit (Gruppe krisis) Die Vernutzung gegenwärtiger Arbeit wird ersetzt durch den Zugriff auf die Vernutzung zukünftiger Arbeit, die nie mehr stattfinden wird. Es handelt sich gewissermaßen um eine Kapitalakkumulation in einem fiktiven „Futur II“. Das Geldkapital, das nicht mehr rentabel in die Realökonomie reinvestiert werden und daher keine Arbeit me...

    Wie Kapitalinteressen und Hochschulreformen die Universitäten verändern Streifzüge 53/2011 von Carl Unwert Eine kurze „Typisierung“ der Akteure an deutschen Universitäten zwischen klassischen Hierarchisierungen und dem Versuch ihrer Umgestaltung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien. In der Institution Universität liegt die klassische Dreiteilung von Forschung, Lehre und Verwaltung in der Nat...

    Streifzüge 53/2011 von Ricky Trang Es ist 7:30, die durch das Fenster fallenden Sonnenstrahlen versprechen einen strahlend schönen und heißen Sommertag. Er beginnt für mich mit einem kurzen und kargen Frühstück – mehr verträgt und will mein Magen um die Zeit noch nicht. Noch schnell Zähneputzen, in die Arbeitskleidung schlüpfen und schon kann es losgehen. Zuerst eine rasche Inspektion der Baust...

    Streifzüge 53 / Herbst 2011 Homestory von Lorenz Glatz Faul war ich nicht. Ich bin gern für meine Mutter einkaufen gegangen, auch Holz holen war kein Problem. Und die Bauernbuben, die zu Hause in der Wirtschaft geholfen haben, habe ich beneidet statt bedauert. Mit meinem Freund, der ein Hüterbub war, bin ich auf die Weide mitgelaufen, mit dem Großvater Heu auf- und abladen hab ich gemocht, die ...

    Streifzüge 53/2011 KOLUMNE Immaterial World von Stefan Meretz Wenn alle gegen die Arbeit reden, soll hier für die Arbeit das Wort ergriffen werden. Nein, falsch, die Arbeit kann nicht belobigt werden, denn in einer abstrakten Redeweise kann man nicht für oder gegen die Arbeit sprechen bzw. schreiben. Wir kommen also auch hier nicht um die Mühe des Begriffs herum, die kolumnengemäß kurz ausfalle...

    Streifzüge 53/2011 - Kolumne Dead Men Working von Maria Wölflingseder Was ist eigentlich mehr Arbeit, eine Arbeit zu haben oder keine? Was kostet mehr Energie und Substanz? – Meist macht es mehr Arbeit, und es ist viel nervenaufreibender ohne Arbeit zu sein. Weil du ohne nicht ganz richtig bist. Weil du in einem unmöglichen Zustand gefangen bist, in dem du unmöglich über die Runden kommen kanns...

    Solidarische Landwirtschaft auf dem Weg zur Schenkökonomie Streifzüge 53/2011 von Jan-Hendrik Cropp Wir, ein Kollektiv von fünf „Gärtner_innen“, suchten uns eine Gruppe von 60 Personen, die „Begärtnerten“, die von uns durch die Bearbeitung von 5000 qm Ackerfläche im nordhessischen Witzenhausen-Freudenthal mit Gemüse von April bis November versorgt werden wollten. Zusammen formten wir eine verbi...

    Doping am Arbeitsplatz dürfte langsam aber sicher zum Normalfall werden Streifzüge 53 / Herbst 2011 von Peter Samol  Um in der Arbeitsgesellschaft als vollwertiges Mitglied zu gelten, genügt es für gewöhnlich nicht, eine Arbeit zu haben. Man muss darüber hinaus auch ein gewisses Maß an Leistung vorweisen. Meistens ein sehr hohes. Sonst drohen Anerkennungsverlust, Druck von Seiten der Kollegen b...