Schlagwort: Schandl; Franz
Alle Beiträge dieser Kategorie
Chronologisch
Über Nahes und Fernes. Über Reise, Distanz, Transparenz
Der kosmopolitische Weltbürger, war der nicht immer unser Ziel? Überall sein zu können, wo es hindrängt. Es gilt die Menschen von ihren Herkunftsorten zu lösen, sie als Nomaden wie Monaden zu formatieren. Den Stürmen, Schüben, Moden, ist zu folgen. „Freizügigkeit“ nennt sich mitunter diese neuzeitliche Erscheinung. Menschen, nunmehr von ihrer Scholle befreit, haben fortan die ständige Mobilisierung der Märkte zu vollziehen. Ihr Mobilisierungsbedürfnis gehorcht dem Mobilisierungsbedarf des Kapitals. Alles soll Teil und Moment des kommerziellen Universums werden.
Notizen zur Sozialkritik
Vergessen wir nicht, der Sozialstaat war stets eine Notlösung. Anstatt von der Not zu erlösen, hat er sie bearbeitet und verwaltet. Vergessen wir auch nicht, dass sein Medium immer Geld gewesen ist. Wenn es sich nun finanziell nicht mehr ausgeht, ist der Sparstift unvermeidbar und angesagt. Ritualisiertes Opfern steht auf der Tagesordnung.
Wir müssen schauen, dass das, was realistisch ist, nicht real wird, dafür aber das noch Unwirkliche wirklich! Deswegen machen wir auch alles Schlechte schlecht.
Ist das Recht recht kaputt oder ist das Recht kaputt? Ist die Ruine restaurierbar, ist das Recht reformierbar? Handelt es sich um einen Abschied von den bürgerlichen Formen des Rechts oder handelt es sich um einen Abschied von der bürgerlichen Rechtsform? Kann man auf der Ruine noch aufbauen?
Widerwärtige Überlegungen zu den Betriebsstörungen der Normalität
Ob etwas ein Skandal wird oder nicht, entscheidet sich am medialen Nutzen. Aufdecken ist inzwischen zum medialen Porno geworden. Auch die Ausbildung der Youngsters ist ganz darauf programmiert. Stierln statt denken ist angesagt. Ein Grundproblem bürgerlicher Medien ist, dass die Welt an Skandalen abgehandelt wird und nicht die Welt als Skandal. Skandal, Affäre, Korruption inszenieren Systemmedien vielmehr als Abweichungen, die inkriminierten Handlungen werden als wider die Logik bürgerlicher Werte behauptet.
Sobre alguien que nada oculta, pero escamotea todo.
¿Hay alguna razón para escribir otro ensayo sobre Donald Trump? Si estuviéramos medianamente satisfechos con lo dicho, en realidad no. Sin embargo, no es así. Entonces, ¿por qué millones de personas siguen fascinadas con sus apariciones y con sus salidas; están muy entusiasmadas o profundamente consternadas?
Anmerkungen zur Misere der Vokabulatur (III)
Worte steigen auf und Worte steigen ab. Gelegentlich steigen sie auch um, verlassen ihren Rayon, ufern aus, erhalten neue Bedeutungen. Gelegentlich vollziehen sie wahrhaft monströse, ja abwegige Verwandlungen.
Von einem, der nichts kaschiert, aber alles faschiert
Gibt es einen Grund, noch einen Essay über Donald Trump zu schreiben? Wäre man mit dem Gesagten halbwegs zufrieden, dann eigentlich nicht. Indes, dem ist nicht so. Warum folgen also Millionen wie gebannt seinen Auftritten und Ausritten, sind schwer begeistert oder tief bestürzt? Keine Gründe kann es nicht geben.
Das Budget der Streifzüge ist absolut lächerlich, das geschätzte Publikum sollte dem zumindest in Spurenelementen entgegenwirken. Wenn es uns geben soll, müsst ihr uns was geben. Seid so lieb!
Die SPÖ kommt unter Andreas Babler nicht nur nicht recht vom Fleck, sie stürzt sogar noch weiter ab.
Der SPÖ geht es nicht gut und ihrem Parteivorsitzenden noch schlechter. Aktuell spürt er vor allem den eisigen Wind der Boulevardblätter. Es gleicht einer massiven Kampagne gegen den SPÖ-Chef. Sogar ein parteiinternes Match „alle gegen Babler“ haben sie ausgerufen.