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Bierwirth, Julian

Julian Bierwirth, seit 1975 auf der Welt, seit 2000 in Göttingen. Hauptberuflicher Möchtegern-Weltverbesserer mit Ambitionen, sein im nebenberuflichen Studium der Sozialwissenschaften akkumuliertes Wissen zum Fortgang der emanzipatorischen Transformation zu nutzen. Nach einer theoretischen und praktischen Odyssee schließlich bei der Gruppe 180° – Für einen neuen Realismus“ gelandet. Schreibt neben anderen auch auf emanzipationoderbarbarei.blogsport.de.

Verfasste Beiträge

Chronologisch sortiert

    Mit der Ökologie stehen viele Linke auf Kriegsfuß. Sie gilt ihnen als rein technische Frage, im Unterschied zum gesellschaftlichen Anliegen der Emanzipation.

    von Julian Bierwirth Ende 2008 meldete die Hypo Real Estate – kurz HRE – einen Verlust von 5,5 Mrd. Euro. Dadurch sank die Eigenkapitalquote des Unternehmens auf 3,4% und damit unterhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Mindesthöhe von 4%. Die Bank war damit faktisch pleite. Nur 5 Monate später, im Mai 2009 verkündet der Hauptanteilseigner Flowers, er wolle die Anteile der Bank unbedingt halten,...

    Streifzüge 45/2009 von Julian Bierwirth Im postmodernen Kapitalismus soll alles vergleichbar sein. Neue Konzernstrategien wie etwa bei VW zielen darauf ab, die konzerninterne Arbeitsteilung dahingehend zu revolutionieren, dass ein steter Vergleich der Rahmendaten zwischen unterschiedlichen Produktionsstandorten möglich ist. Warenhausketten lagern mehr und mehr Vertriebssegmente an Tochteruntern...

    Neues System gesucht: Über die merkwürdige Ruhe im Land und eine Zukunft im Zeichen des Mangels von Julian Bierwirth Die mediale Berichterstattung über die Krise ist voller “Noch-nie”s. Dieser Kriseneinbruch toppe alles, was seit 1929 passiert sei. Noch nie seien seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland die Exporte derart eingebrochen. Noch nie seit Bestehen des Ifo-Index sei dieser derart ...

    Julian Bierwirth In den letzten Jahren ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen durchregiert worden. Das bislang Privateste, das Ich, wurde als ökonomische Ressource entdeckt. Der direkte Konkurrenzkampf zwischen den Einzelnen soll die Lösung sein für zunehmend enger werdende Handlungsspielräume. Alle werden zu Marktsubjekten und sollen sich selbst als ökonomische Ressource begreifen, ihre kr...

    Skizze zu Wertkritik und Soziologie

    Das Grundeinkommen und die emanzipatorische Linke