Vergessen wir nicht, der Sozialstaat war stets eine Notlösung. Anstatt von der Not zu erlösen, hat er sie bearbeitet und verwaltet. Vergessen wir auch nicht, dass sein Medium immer Geld gewesen ist. Wenn es sich nun finanziell nicht mehr ausgeht, ist der Sparstift unvermeidbar und angesagt. Ritualisiertes Opfern steht auf der Tagesordnung.
Es war das Jahr 1982, als ich zum ersten Mal die Pforte der Hohenstaufengasse 2 durchschritt. Freunde hatten mich mitgenommen. Unzählige Male habe ich bis zuletzt dieses Haus betreten. Doch die damalige Situation ist heute unvorstellbar.
Ein Plus von 19.400.000 Stunden. Im Vergleich zu 2024 haben die Österreicherinnen und Österreicher im Vorjahr mehr gearbeitet und auch davor war es jeweils mehr als in den Jahren davor. Das Gesamtarbeitsvolumen steigt und steigt.
Gleich vorweg: Ich boykottiere die WM und hoffe, standhaft zu bleiben. Der Grund dafür: zuerst einmal die FIFA.
Aber wer waren diese Germanen eigentlich? Dieser Frage geht Karl Banghard in seinem Buch nach, das auf dem neusten Stand der Germanen-Forschung ist. Der Autor ist Prähistoriker, dazu Direktor des Archäologischen Freilichtmuseums im Teutoburger Wald.
Die letzten fünf Krisen, nämlich Weltwirtschaft-, Corona-, Klima-, Inflations- und Energiekrise, haben ein historisches Fenster für die Rückabwicklung der applizierten sozialen Rechte, welche der Fordismus hinterlassen hat und auf denen der zeitgenössische Sozial- und Wohlfahrtsstaat beruht, eröffnet.
Wir müssen schauen, dass das, was realistisch ist, nicht real wird, dafür aber das noch Unwirkliche wirklich! Deswegen machen wir auch alles Schlechte schlecht.
Mit Beiträgen von Ilse Bindseil, Maria Wölflingseder, Barbara Eder, Nikolaus Dimmel, Hermann Engster, Franz Schandl, Petra Ziegler u.a.
Ist das Recht recht kaputt oder ist das Recht kaputt? Ist die Ruine restaurierbar, ist das Recht reformierbar? Handelt es sich um einen Abschied von den bürgerlichen Formen des Rechts oder handelt es sich um einen Abschied von der bürgerlichen Rechtsform? Kann man auf der Ruine noch aufbauen?
Interessant ist das Buch vor diesem Hintergrund, wenn überhaupt, aufgrund seines symptomatischen Charakters: Es ist Symptom eines allgemeineren, die spätkapitalistische Gesellschaft – und hier auf spezifische Weise linke und liberale Milieus – prägenden Realitätsverlusts, der bereits eine wesentliche Voraussetzung jener historisch beispiellosen Pandemie-Farce bildete und ohne den der im März 2020 anhebende gesellschaftliche Irrsinn in dieser Form kaum möglich gewesen wäre.