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Kollmann, Karl

Karl Kollmann, lange in der Verbraucherpolitik tätig, geht nun gesellschaftspolitischen,
konsum- und technikökonomischen Fragen nach. Lebt und arbeitet in der Südbahngegend.

Verfasste Beiträge

Chronologisch sortiert

    In den 1920er Jahren, als die meisten Haushalte im Westen elektrisches Licht hatten, erfanden die Glühlampenhersteller ein Kartell (Phoebuskartell): Die Lebensdauer einer Lampe wurde von den Herstellern mit 1000 Stunden „normiert“. Technisch minimal teurer wäre das Doppelte drin gewesen. Diese Verkürzung hat die Menschen Milliarden gekostet und für die Umwelt war es auch nicht klug – aber Industrie und Handel freuten sich.

    Notizen aus dem Vorbewussten

    „Du lebst. Erinnerst du dich?“ – erst wenn ein Baumarkt in seiner Werbung so hinreißend formuliert, rumort es ein bisschen im Kopf, eine Art gedankliche Blähung mit werblich angestupsten, kurzem Innehalten. Von selbst kommt man da selten drauf – einfach zu viel Alltag.

    Aufgefallen ist mir in den letzten Monaten, Freunde, Bekannte, Kollegen wollen manche Themen ziemlich rasch loswerden, wenn sie beiläufig zur Sprache kommen, etwa …

    Realistisch gesehen gibt es keine Chance für eine nachhaltige Entwicklung

    Man muss – nach jahrzehntelangen frustrierenden Erfahrungen – das globale ökologische Versagen wohl auch einmal akzeptieren lernen, statt weiter leeren Hoffnungen nachzuhängen und (vermutlich) christlich kulturgeprägt doch noch an einen Ausweg aus der Öko-Krise zu glauben.