Autor: petra

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Chronologisch

    Gespräch mit Fabio Vighi und Tove Soiland

    Samstag, 24. Januar 2026 um 13 Uhr
    im Lacan-Seminar, Preyerg. 8, 8001 Zürich

    Wahnvorstellungen einer zusammenbrechenden Welt

    Unsere Zeit wird von der Vorstellung dominiert, wir befänden uns in einer Art Zeitlupe des Abstiegs in ein albtraumhaftes Gefilde, in dem sich das Leben nicht mehr auf die Voraussetzung gemeinsamer symbolischer Werte stützt und die Zukunft unaufhörlich in eine klaustrophobische Gegenwart zurückfällt.

    Buchpräsentation 13. Jänner 2026 Villach

    Walther Schütz hat sich ein Leben lang für ein gutes Leben für ALLE eingesetzt und ein weitreichendes Engagement als Organisator und Koordinator gesellschaftspolitischer Aktivitäten entfaltet.

    Bei ihren Erkundungen, was das „deutsche Wesen“ ausmache, haben sich die Deutschen vor allem zweier Figuren bedient. Die eine ist Faust, durch den sie sich selbst zum „faustischen“, ständig nach „dem Höchsten“ strebenden Menschen verklärten. Die andre Identifikationsfigur ist das Gegenteil: nicht grandios-titanenhaft, sondern melancholisch, grüblerisch: Hamlet.

    Eine leicht verspätete Hommage

    Heute, weit entfernt von Emanzipation, sind die Bücher von Heleno Saña nicht nur Kostbarkeiten, sondern dringende Anregungen zum Widerstand.

    Leute, da ist kein Ende in Sicht. Der kapitale Appetit wächst und wächst und wächst. Ein Volumen von aktuell beinahe dem Dreifachen der globalen Wirtschaftsleistung bläht sich weiter auf und wer immer da nach gewinnbringenden Möglichkeiten sucht, muss (!) fündig werden.

    Von einem, der nichts kaschiert, aber alles faschiert

    Gibt es einen Grund, noch einen Essay über Donald Trump zu schreiben? Wäre man mit dem Gesagten halbwegs zufrieden, dann eigentlich nicht. Indes, dem ist nicht so. Warum folgen also Millionen wie gebannt seinen Auftritten und Ausritten, sind schwer begeistert oder tief bestürzt? Keine Gründe kann es nicht geben.

    Die Fixierung auf die Gegenwart, d.h. die Tendenz, den aktuellen Moment als Kriterium und Bezugspunkt des Handelns zu setzen, die Praxis daher auf das Gegebene hin auszurichten und so die Dinge immer nur aus der Perspektive des Status quo zu betrachten, ist der bürgerlichen Gesellschaft in ihrer post-modernen Fasson immanent, genauer: eine direkte Konsequenz der kapitalistischen Produktionsweise selbst.

    Das Budget der Streifzüge ist absolut lächerlich, das geschätzte Publikum sollte dem zumindest in Spurenelementen entgegenwirken. Wenn es uns geben soll, müsst ihr uns was geben. Seid so lieb!

    Die SPÖ kommt unter Andreas Babler nicht nur nicht recht vom Fleck, sie stürzt sogar noch weiter ab.

    Der SPÖ geht es nicht gut und ihrem Parteivorsitzenden noch schlechter. Aktuell spürt er vor allem den eisigen Wind der Boulevardblätter. Es gleicht einer massiven Kampagne gegen den SPÖ-Chef. Sogar ein parteiinternes Match „alle gegen Babler“ haben sie ausgerufen.