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Repariert nicht, was euch kaputt macht!

02 Okt 2013

Gegen das bürgerliche Dasein – für das gute Leben!

Streifzüge-Redaktion

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1.

Durch die Politik können keine Alternativen geschaffen werden. Sie dient nicht der Entfaltung unserer Möglichkeiten und Fähigkeiten, sondern in ihr nehmen wir bloß die Interessen unserer Rollen in der bestehenden Ordnung wahr. Politik ist ein bürgerliches Programm. Sie ist stets eine auf Staat und Markt bezogene Haltung und Handlung. Sie moderiert die Gesellschaft, ihr Medium ist das Geld. Sie folgt ähnlichen Regeln wie der Markt. Hier wie dort steht Werbung im Mittelpunkt, hier wie dort geht es um Verwertung und ihre Bedingungen.

Das moderne bürgerliche Exemplar hat die Zwänge von Wert und Geld völlig aufgesogen, kann sich selbst ohne diese gar nicht mehr vorstellen. Es beherrscht sich wahrlich selbst, Herr und Knecht treffen sich im selben Körper. Demokratie meint nicht mehr als die Selbstbeherrschung der sozialen Rollenträger. Da wir sowohl gegen die Herrschaft als auch gegen das Volk sind, warum sollen wir ausgerechnet für die Volksherrschaft sein?

Für die Demokratie zu sein, das ist der totalitäre Konsens, das kollektive Bekenntnis unserer Zeit. Sie ist Berufungsinstanz und Lösungsmittel in einem. Demokratie wird als ultimatives Resultat der Geschichte verstanden, das nur noch verbessert werden kann, hinter dem aber nichts mehr kommen soll. Die Demokratie ist Teil des Regimes von Geld und Wert, Staat und Nation, Kapital und Arbeit. Das Wort ist leer, alles kann in diesen Fetisch hineingegeistert werden.

Das politische System gerät selbst mehr und mehr aus den Fugen. Dabei handelt es sich nicht bloß um eine Krise von Parteien und Politikern, sondern um eine Erosion des Politischen in all seinen Aspekten. Muss Politik sein? Aber woher denn und vor allem wohin denn? Keine Politik ist möglich! Antipolitik heißt, dass Menschen sich gegen ihre sozialen Zwangsrollen aktivieren.

2.

Kapital und Arbeit bilden keinen antagonistischen Gegensatz, sie sind vielmehr der Verwertungsblock der Kapitalakkumulation. Wer gegen das Kapital ist, muss gegen die Arbeit sein. Die praktizierte Arbeitsreligion ist ein autoaggressives und autodestruktives Szenario, in dem wir gefangen und befangen sind. Abrichtung zur Arbeit war und ist eines der erklärten Ziele der abendländischen Modernisierung.

Während das Gefängnis der Arbeit zusammenstürzt, steigert sich die Befangenheit in den Fanatismus. Es ist die Arbeit, die uns dumm macht und krank noch dazu. Die Fabriken, die Büros, die Verkaufshallen, die Baustellen, die Schulen, sie sind legale Institutionen der Zerstörung. Die Spuren der Arbeit, wir sehen sie täglich an den Gesichtern und Körpern.

Arbeit ist das zentrale Gerücht der Konvention. Sie gilt als Naturnotwendigkeit und ist doch nichts als kapitalistische Zurichtung menschlicher Tätigkeit. Tätig sein ist etwas anderes, wenn es nicht für Geld und Markt geschieht, sondern als Geschenk, Gabe, Beitrag, Schöpfung für uns, für das individuelle und kollektive Leben frei verbundener Menschen.

Ein beträchtlicher Teil aller Produkte und Leistungen dient ausschließlich der Geldvermehrung, zwingt zu unnötiger Plage, vergeudet unsere Zeit und gefährdet die natürlichen Grundlagen des Lebens. Manche Technologien sind nur noch als apokalyptisch zu begreifen.

3.

Geld ist unser aller Fetisch. Niemand, der es nicht haben will. Wir haben das zwar nie beschlossen, aber es ist so. Geld ist ein gesellschaftlicher Imperativ und kein modellierbares Werkzeug. Als eine Kraft, die uns ständig zum Berechnen, zum Ausgeben, zum Eintreiben, zum Sparen, zum Verschulden, zum Kreditieren zwingt, demütigt und beherrscht sie uns Stunde für Stunde. Geld ist ein Schadstoff sondergleichen. Der Zwang zum Kaufen und Verkaufen steht jeder Befreiung und Selbstbestimmung im Weg. Geld macht uns zu Konkurrenten, ja Feinden. Geld frisst Leben. Tauschen ist eine barbarische Form des Teilens.

Nicht nur, dass eine Unzahl von Berufen sich ausschließlich damit beschäftigt, ist absurd, auch alle anderen Kopf- und Handarbeiter sind permanent am Kalkulieren und Spekulieren. Wir sind abgerichtete Rechenautomaten. Geld schneidet uns von unseren Möglichkeiten ab, erlaubt nur, was sich marktwirtschaftlich rechnet. Wir wollen das Geld nicht flott-, sondern wegkriegen.

Ware und Geld sind nicht zu enteignen, sondern zu überwinden. Menschen, Wohnungen, Produktionsmittel, Natur und Umwelt, kurzum: nichts soll eine Ware sein! Wir müssen aufhören, Verhältnisse zu reproduzieren, die uns unglücklich machen.

Befreiung heißt, dass die Menschen sich ihre Produkte und Dienste zukommen lassen. Dass sie sich direkt aufeinander beziehen und nicht wie jetzt sich in ihren gesellschaftlichen Rollen und Interessen (als Kapitalisten, Arbeiter, Käufer, Staatsbürger, Rechtssubjekte, Mieter, Eigentümer etc.) konfrontieren. Bereits heute erleben wir geldfreie Sequenzen in der Liebe, in der Freundschaft, in der Sympathie, in der Hilfe. Da schenken wir uns etwas, schöpfen gemeinsam aus unseren existenziellen und kulturellen Energien, ohne dass Rechnungen präsentiert werden. Da spüren wir in einigen Momenten, dass es ohne Matrix ginge.

4.

Kritik ist mehr als radikale Analyse, sie verlangt die Umwälzung der Verhältnisse. Perspektive versucht zu benennen, wie menschliche Verhältnisse zu gestalten sind, die dieser Kritik nicht mehr bedürfen; die Vorstellung einer Gesellschaft, in der das individuelle und kollektive Leben neu erfunden werden kann und muss. Perspektive ohne Kritik ist blind, Kritik ohne Perspektive ist hilflos. Transformation ist Experiment auf dem Fundament der Kritik mit dem Horizont der Perspektive. „Repariert, was euch kaputt macht!“, ist unsere Formel nicht.

Es geht um nichts weniger als um die Abschaffung der Herrschaft, egal ob diese sich in persönlicher Abhängigkeit oder in Sachzwängen äußert. Es geht nicht an, dass Menschen anderen Menschen unterworfen bzw. ihren Geschicken und Strukturen hilflos ausgeliefert sind. Selbstherrschaft wie Selbstbeherrschung sind unsere Sache nicht. Herrschaft ist mehr als Kapitalismus, aber der Kapitalismus ist das bisher entwickelteste, komplexeste und destruktivste System von Herrschaft. Unser Alltag ist so konditioniert, dass wir den Kapitalismus täglich reproduzieren, uns verhalten, als gäbe es keine Alternativen.

Wir sind blockiert, Geld und Wert verkleben unsere Gehirne und verstopfen unsere Gefühle. Die Marktwirtschaft funktioniert wie eine große Matrix. Sie zu negieren und zu überwinden ist unser Ziel. Ein gutes und erfülltes Leben setzt den Bruch mit Kapital und Herrschaft voraus. Es gibt keine Transformation der gesellschaftlichen Strukturen ohne Änderung unserer mentalen Basis und keine Änderung der mentalen Basis ohne die Überwindung der Strukturen.

5.

Wir protestieren nicht, darüber sind wir hinaus. Wir möchten nicht Demokratie und Politik neu erfinden. Wir kämpfen nicht für Gleichheit und Gerechtigkeit und wir berufen uns auf keinen freien Willen. Auch auf den Sozialstaat und den Rechtsstaat wollen wir nicht setzen. Und schon gar nicht möchten wir mit irgendwelchen Werten hausieren gehen. Die Frage, welche Werte wir brauchen, ist einfach zu beantworten: Keine!

Wir stehen für die restlose Entwertung der Werte, für den Bruch mit dem Repertoire der Hörigen, die gemeinhin Bürger genannt werden. Dieser Status ist zu verwerfen. Ideell haben wir das Herrschaftsverhältnis schon gekündigt. Der Aufstand, der uns da vorschwebt, gleicht einem paradigmatischen Sprung.

Wir müssen raus aus dem Käfig der bürgerlichen Form. Politik und Staat, Demokratie und Recht, Nation und Volk sind immanente Gestalten der Herrschaft. Für die Transformation steht keine Partei und keine Klasse, kein Subjekt und keine Bewegung zur Verfügung.

6.

Es geht um die Befreiung unserer Lebenszeit. Nur sie ermöglicht mehr Muße, mehr Lust, mehr Zufriedenheit. Gutes Leben heißt Zeit haben. Was wir brauchen, ist mehr Zeit für Liebe und Freundschaften, für die Kinder, Zeit zu reflektieren oder um faul zu sein, aber auch, um sich intensiv und exzessiv mit dem zu beschäftigen, was einem gefällt. Wir stehen für die allseitige Entfaltung der Genüsse.

Befreites Leben heißt länger und besser schlafen und vor allem auch öfter und intensiver miteinander schlafen. Im einzigen Leben geht es um das gute Leben, das Dasein ist den Lüsten anzunähern, die Notwendigkeiten sind zurückzudrängen und die Annehmlichkeiten zu erweitern. Das Spiel in all seinen Varianten verlangt Raum und Zeit. Das Leben muss aufhören das große Versäumnis zu sein.

Wir wollen nicht die sein, die zu sein wir gezwungen werden.

 

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 “Repariert nicht, was euch kaputt macht!” will weiter verbreitet werden! Wir schicken die Flyer kostenlos zu.
Bestellung: redaktion ÄT streifzuege.org
(das “ÄT” durch “@” ersetzen und zusammenschreiben)

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26 Kommentare

 Kommentare

  1. 1 Martin meinte am 3. Oktober 2013, 12:37 Uhr

    Euer Text ist ein kleines Manifest.

    In diesem kleinen Manifest ist die Komplexität aufgelöst in eine fast voraussetzungslose Sprachlichkeit; so können Leute erreicht werden. Der Text spricht gerade deswegen auch emotional an, weil er zu stolz ist, um dafür auf das gängige Mittel der Moralisierung zurückzugreifen, es gibt keinerlei versteckte Anlehnungen an Mythen – was bei einem Grundlagentext angesichts der allseitigen Verstrickungen eine Kunst ist; der Text hat das nicht nötig – er ist sich zu sicher, dass er in Ausschließlichkeit auf Grundlage des rationalen Denkens die menschlichen Sehnsüchte anspricht. Alles drin: Hippy samt Epikur, Matrix als erster Bezugspunkt der Beobachtung, open mind. Und der Text vermittelt keine allgemeine Trostlosigkeit – obwohl er die Ausweglosigkeit anspricht, immanent zum Besseren ändern zu können; aber zugleich wirkt er nicht besserwisserisch – schreibt nicht vor -, sondern gibt dem Leser zu verstehen, dass das sowieso in Ordnung ist, wenn er immanent lebt, weil er es ja muss – der Text gibt dem Leser bloß zu verstehen: Gib dir bitte bloß keine Schuld, wenn du damit nicht zufrieden wirst, sondern überlege dir eher, was du, am besten mit andern, ändern kannst, wenn du besser leben willst.

    Der Text geht “cool” mit Theorie um – von der ja so viel hinter ihm steht -,indem er sich von deren Selbstgefälligkeit, eigentlich das Intelligenteste der Welt zu sein, nicht anstecken lässt.

    Ich werde den Text verbreiten. In Maßen, aber hartnäckig.

  2. 2 WER UNS WILL, MUSS UNS ERMÖGLICHEN! - Streifzüge - Magazinierte Transformationslust meinte am 4. Oktober 2013, 07:32 Uhr

    […] Martin bei Repariert nicht, was euch kaputt macht! […]

  3. 3 Franz Nahrada meinte am 6. Oktober 2013, 21:01 Uhr

    Dieser Herbst ist offensichtlich eine gute Zeit zum Manifesteschreiben.

    In der Intention ähnlich, und doch komplett andersrum mein Versuch:

    http://www.theoriekultur.at/wiki?Projekte/WienerManifest

    sprechen beide für sich. Dialog möglich?

  4. 4 Reinhard meinte am 9. Oktober 2013, 16:31 Uhr

    Vermutlich trage ich Eulen nach Athen, bzw coals to newcastle…:

    http://jacobinmag.com/2012/04/the-politics-of-getting-a-life/

  5. 5 Lorenz meinte am 10. Oktober 2013, 22:40 Uhr

    im Auftrag von

    Ingo

    (Stuttgart):

     Mit allen Aussagen bin ich nicht nur einverstanden – es begeistert mich
    geradezu.
     Außer mit zwei wichtigen Punkten:

     1.- Das gute Leben: Mir scheint, ihr beschreibt – das Schlaraffenland.
    „Die Notwendigkeiten sind zurückzudrängen“. Welche
    Notwendigkeiten? Das müsste schon etwas ausgeführt werden: die
    von der Natur gegebenen, die durch die Gesellschaft bedingten. Der Mensch
    ist schließlich  kein Individuum, sondern ein gesellschaftliches
    Wesen. Oder?
     Der Begriff „Gutes Leben“ bei den amerikanischen Ureinwohnern meint etwas
    ganz andres als „Schlaraffenland“, nämlich sowas wie
    verantwortliches Leben, verantwortlich gegenüber der Gesellschaft
    und gegen über der Natur. Daraus erwachsen etliche
    „Notwendigkeiten“…

     2.- „Manche Technologien sind nur noch als apokalyptisch zu begreifen“.
    So? Welche? Und welche nicht? Immerhin sind sämtliche Technologien,
    sämtliche Industrien seit 250 Jahren ausschließlich deshalb
    entwickelt und vermasst worden, weil die der Wertakkumulation dienen. Und
    ihr Resultat ist, dass die Menschheit vor dem Selbstmord steht.
    Produktivkräfte sind Destruktivkräfte im Kapitalismus, nicht
    nur „manche Technologien“.
     „Produzieren“, „Produktionsmittel“, „Produkte“ – sind das nicht auch
    Begriffe, die zu „überwinden“ sind und nicht vernünftig zu
    organisieren?

     Und noch eine kleine Anmerkung aus Stuttgart:
     „Geldfreie Sequenzen“ erleben wir auch in Bewegungen!

  6. 6 Reinhard meinte am 12. Oktober 2013, 16:11 Uhr

    Es gibt ja nicht nur Kapital und Arbeit, sondern auch Arbeit und Konsum. Letzterem würde ich auch wieder mehr Kritik wünschen. Der Vorwurf, hier werde sozusagen einem Schlaraffenland das Wort geredet, ist leider nicht ganz unbegründet, wenn der Fokus zu sehr auf nur der Arbeit und der Geldfreiheit liegt. Bei vielen kommt die Vorstellung auf, die Utopie bestünde in einer noch weitgehender automatisierten Wirtschaft, die lustig weiter den ganzen bekannten Mist ausspuckt – nur jetzt auch noch ‚for free‘. Ich meine zu wissen, dass das eher nicht eure Vorstellung trifft, aber vielleicht solltet ihr dem Eindruck etwas mehr entgegen setzen. Auch der Begriff der ‚Produktion‘, der nach meiner Auffassung nicht nur die Tätigkeit, sondern auch das – ‚zu konsumierende?‘ – Produkt umfasst, könnte dadurch neu beleuchtet werden.

  7. 7 Martin meinte am 14. Oktober 2013, 10:52 Uhr

    Ja, Reinhard, die „Krise des Gebrauchswert“ ist auch zu bestimmmen als eine Kritik an den Konsumgewohnheiten. Nur: Wer entscheidet, was zu dem „ganzen bekannten Mist“ (Reinhard) an Waren/Gütern gehört und was nicht? Je länger man über die Frage nachdenkt, desto schwieriger ist die Antwort. „Der Verbraucher entscheidet, was produziert wird“, ist ein Teil des Selbstbewusstseins der Marktwirtschaft und auch von deren Ausstrahlung, denn ein vorgeschriebener Konsum ödet die meisten Menschen in Erfahrung der realsozialistischen Mangelwirtschaften und autoritärer Glücksversprechen an. Konsum gesellschaftlich zu determinieren, steht zudem in fließendem Kontakt mit Formen der sozialen Kontrolle, denn was sind „falsche“ Bedürfnisse“? Eine Frage, die auch unter gelernten Linken ganz anders beantwortet werden kann: Was für den einen Ausdruck einer warengesellschaftlicher Subjektivität ist, ist für den anderen Zeichen seiner Naturhaftigkeit (mit dem Zusatz – so ist ja in der Regel der Anspruch -, dass die Naturhaftigkeit reflektiert ist). Beispiel gefällig? Pornos; Computerspiele, die unbedingt einen achtkernigen Prozessor erfordern; ganz besondere Kleidung. Und, und, und…

  8. 8 Reinhard meinte am 17. Oktober 2013, 14:33 Uhr

    Was ich meinte, zielte erstmal mehr auf das ‚große‘ Bild: wenn wir die Vorstellung von Wohlstand als einer gigantischen Warensammlung einfach nur ersetzen würden durch die Vorstellung von Wohlstand als einer gigantischen Gütersammlung, so hätten wir nicht viel gewonnen, selbst wenn wir den Unfug tatsächlich in freier gemeinsamer Selbstbestimmung auf- bzw weiterführen würden. Vielleicht war das sogar einer der grundlegenden Irrtümer oder Versäumnisse des Real Existent Gewesenen – er konnte kein Ziel benennen, dessen (materielle) Vision sich großartig von der des Kapitalismus unterschieden hätte. Er hat es im Gegenteil, von leichten ‚Akzentverschiebungen‘ abgesehen, fast 1:1 übernommen und ’nur‘ behauptet, er wüsste einen nicht nur gerechteren, sondern vor allem besseren und direkteren Weg – ‚überholen ohne einzuholen‘.

    Was maximalen Ausstoß an Produkten angeht ist aber erstens der Kapitalismus offenbar kaum zu schlagen, zweitens ist das als Utopie inzwischen doch etwas ausgelutscht und erbärmlich und drittens wissen wir ja auch schon längst, dass unser sogenannter ‚Lebensstandard‘ nicht verallgemeinerbar ist. Deshalb ist es natürlich richtig und wichtig, den Arbeitswahn zu kritisieren, wir sollten das andere Ende, den Konsumwahn, dabei aber nicht außer acht lassen. Auch wenn in dieser Hinsicht bereits auf einiges an Vorarbeiten zurückgegriffen werden können, das Thema ist noch längst nicht ‚durch‘. Wobei für beide gilt, dass Kritik das eine ist, auf ein positives Ziel auf Dauer aber nicht verzichtet werden kann.

    Ein anderer Grund dafür, warum ‚Arbeit‘ nicht mehr im Zentrum unserer Gesellschaft stehen sollte oder auch nur kann, bringt uns in die Nähe des von dir formulierten Problems. Als die ‚Arbeitsgesellschaft‘ aufkam, war es tatsächlich so, dass menschliche Arbeitskraft der limitierende Faktor, die knappe Ressource, war; Rohstoffe zur Energiegewinnung bzw weiteren Verarbeitung zu Produkten hingegen scheinbar unbegrenzt vorhanden waren, allenfalls darauf warteten, ‚ausgebuddelt‘ und ‚verarbeitet‘ zu werden.

    Produktion und Distribution auf Grundlage der knappen Ressource ‚Arbeit‘ zu organisieren war unter diesen Voraussetzungen durchaus keine völlig abwegige und irrige Idee, auch wenn das Projekt schon aufgrund der mitgeschleppten Klassenstrukturen nie wirklich durchgezogen wurde und werden konnte – zum immer noch anhaltenden Bedauern ‚echter Liberaler‘, die sich aber größtenteils weiter beharrlich weigern, diese Ursache auch nur in Betracht zu ziehen. Aber selbst Engels hatte im Anti-Dühring ja noch die Verrechnung über Arbeitszeit als sinnvoll erachtet – unter der Voraussetzung natürlich, dass der ‚Klassenvorteil‘ im Sinne des Privateigentums an Produktionsmitteln geschleift wäre.

    Aufgrund des stürmischen Fortschritts der Produktivkräfte hat sich das Verhältnis aber heute nahezu umgekehrt – Arbeitskraft sucht händeringend um Beschäftigung, während andererseits die Rohstoffe allmählich knapp werden. Die Arbeitszentrierung ist auch aus diesem Grunde schlichtweg hinfällig. Eine künftige Gesellschaft hätte sich in der Frage von Produktion und Distribution wohl in erster Linie den Rohstoffen zuzuwenden, ihrer Verfügbarkeit im ‚Rohzustand‘, ihrer Wiederverwertung, ihrem Transport und der dafür erforderlichen Energien. Nicht mehr der ‚Input‘ an Arbeitskraft wäre der limitierende und bestimmende Faktor auch des Verbrauchs, sondern die Menge an Rohstoffen, die für bestimmte Produkte dem Gesamtsystem entweder temporär oder auch dauerhaft entnommen werden muss einerseits, sowie den Erfordernissen der Erhaltung des Gesamtsystems andererseits.

    Wenn wir uns an die gute alte Gleichheitstradition halten, hiesse das wohl, dass jedem Menschen qua Geburt und Existenz prinzipiell der gleiche Anteil an ‚den Dingen dieser Erde‘ zustünde. Denkbar wären zB eine Art ‚Ressourcenpunkte‘, die dem Einzelnen in gewissen Grenzen natürlich auch die Variation konkreter Anteile bestimmter Ressourcen ermöglichen würde, in erster Linie aber die freie Verfügung darüber, was er sich aus diesen Ressourcen zusammenfrickeln will.

    Die Frage nach ‚falschen Bedürfnissen‘ und ‚wer bestimmt das‘ hätte sich auf diese Art mE recht elegant erledigt – jeder, der ein bestimmtes Produkt vermisst oder ein neues will, könnte sich Gleichgesinnte suchen, die bereit wären, Teile ihrer Ressourcenpunkte (und ihrer Lebenszeit) darauf zu verwenden, die nötigen Rohstoffe und Produktionsmittel zu beschaffen und das Ding herzustellen. Wobei Produktionsmittel natürlich auch Ressourcenpunkte ‚verbrauchen‘, die ihrerseits sukzessive und nach bekanntem Muster auf die Produkte übertragen werden, soweit sie nicht recycelbar sind..

    Nicht erledigt und bestimmt auch nicht trivial wären die Details solch einer Be- und Verrechnung, sie wäre aber zumindest ebenfalls frei von den oben genannten und nicht zufällig immer wieder auftauchenden Fragen. Nicht frei wäre sie hingegen von der Frage, ob und wie damit die Möglichkeit zur Akkumulation gegeben wäre, ob und wie sie gegebenenfalls zu unterbinden wäre, kurz, ob und was für eine Art von ‚Markt‘ denn da nun wieder entstehen würde und ob er Eigendynamiken entwickeln würde, die uns das Heft des Handelns wieder aus der Hand nehmen würden. Relativ sicher bin ich mir nur darin, dass solche Ressourcenpunkte, auch wenn sie eine Art ‚Währung‘ ergeben, dennoch anders funktionieren würden und müssten als das uns bekannte Geld.

    Aber egal, ob der konkrete Ansatz taugt – sicher bin ich mir jedenfalls darin, dass Rohstoffe so oder so künftig eine zentrale Rolle spielen werden und dass das Privateigentum an Produktionsmitteln bei Aufrechterhaltung einer Klassengesellschaft sukzessive abgelöst werden wird durch das Privateigentum an Rohstoffen bzw dem Zugang zu ihnen. Wobei natürlich auch Wissen und Information zu diesen Rohstoffen gehören, soweit sie privatisiert sind bzw bleiben. Und an allererster Stelle natürlich Geld, da haben sie sich ja praktisch schon fast blanco verschafft. Es würde mich auch gar nicht groß wundern, wenn die Kapitalistenklasse eines gar nicht so fernen Tages die Produktionsmittel sogar ganz großzügig ‚der Allgemeinheit‘ übergibt. Unterm Strich hat man doch nur immer mehr Ärger damit, während immer weniger dabei rumkommt. Auf den Rohstoffen zu sitzen ist künftig wesentlich vielversprechender als weiterhin die olle Arbeit auszubeuten. Soweit kennen die ihren Marx auch allemal…

  9. 9 Sebastian meinte am 2. November 2013, 10:53 Uhr

    Das Lob von Martin für Euren Text kann ich nur teilen!
    Als ich den ersten Absatz unter Punkt 4 gelesen hatte, hatte ich dennoch auf etwas Größeres gehofft:

    „Kritik ist mehr als radikale Analyse, sie verlangt die Umwälzung der Verhältnisse. Perspektive versucht zu benennen, wie menschliche Verhältnisse zu gestalten sind, die dieser Kritik nicht mehr bedürfen; die Vorstellung einer Gesellschaft, in der das individuelle und kollektive Leben neu erfunden werden kann und muss. Perspektive ohne Kritik ist blind, Kritik ohne Perspektive ist hilflos. Transformation ist Experiment auf dem Fundament der Kritik mit dem Horizont der Perspektive. „Repariert, was euch kaputt macht!“, ist unsere Formel nicht.“

    Der Text ist reine Kritik, vollkommen berechtigt und richtig, aber zeigt leider keine Perspektive auf – außer der des „nicht mehr mitspielens“.
    Worum es gehen sollte ist die Transformation einer Gesellschaft, welche sich in der Sackgasse befindet. Und hierzu ist sowohl Kritik UND Perspektive notwendig, wie Ihr das so schön – aber leider nur in einem Satz – beschrieben habt. Ein dritter mindestens genauso wichtiger und notwendiger Punkt um die Transformation weiter voranzutreiben, sind gelungene Transformationsexperimente, welche beweisen dass der Horizonte keine Fatamorgana ist. Durch das Berichten über gelungene Transformationsexperimente wird sich der Horizont anderer Menschen erweitern, welche die Perspektiven bisher nur als Fatamorgana gesehen haben. Darauf kommt es an: Eine kritische Masse in jeder Bevölkerungsschicht davon zu überzeugen, dass es viele vielversprechende Perspektiven gibt und das Experimentieren auf diesem Weg sehr spannend und lohnenswert ist.

    Der Text ist in meinen Augen also hilflos, wie Ihr das selbst beschrieben habt. Ich bitte Euch darum in gleichem Stil weiter zu kritisieren, aber dennoch auch die Perspektiven und gelungene Transformationsexperimente intensiver zu beleuchten. Nur in diesem Dreiklang werden Eure Worte Wirkung zeigen.

    Die Stiftung futurzwei
    http://www.futurzwei.org/#index
    steht für den dritten Ton des Dreiklangs einer besseren Zukunft, nämlich für das Berichten von gelungenen Transformationsbeispielen. Sehr interessant und anregend und lohnenswert! :)

    Viele Grüße

  10. 10 Jens Nagel meinte am 22. November 2013, 22:42 Uhr

    Meine Begeisterung für Ihre Ausführungen kann ich gar nicht in Worte fassen.
    Aber auf die Frage meiner (Kunden, sage ich nicht) Fahrgäste was denn für eine „Politik“ oder „Partei“ die Alternative sei kann ich jetzt mit voller Überzeugung sagen, Keine wir brauchen keine die uns „an der Hand“ führt! „Wir können es auch alleine. ..“
    Mit solidarisch revolutionären Grüßen
    Jens Nagel Leipzig
    MG AR betacoop.de

  11. 11 Johann Bergmann meinte am 28. November 2013, 09:11 Uhr

    moin, moin,
    der Text gefällt mir
    hab eine Veranstaltung dazu angekündigt:
    Fr 20.12. 19 Uhr
    Repariert nicht, was euch kaputt macht!
    Wir lesen und diskutieren das kleine Demonetize!-Manifest der Streifzüge
    (http://www.streifzuege.org/2013/repariert-nicht-was-euch-kaputt-macht)
    Ort: Kurzschluss, Bremen
    zu finden unter: >> https://ksbremen.mensa.uberspace.de/wordpress/programm/

    Wer Lust hat, kann gerne auch mal auf unsere Theorie-Seite schauen:
    „Geld und Eigentum abschaffen! … und warum das noch lange nicht reicht!“
    (https://we.riseup.net/geldundeigentumabschaffen)

    solidarische Grüße aus Bremen
    Johann

  12. 12 Repariert nicht, was euch kaputt macht! | |Reaktionen meinte am 2. März 2014, 19:08 Uhr

    […] mit Freude die uns sehr begeisternden und uns überzeugenden Positionen des kleinen Manifests der Streifzüge. Wir sparen uns weitere Worte, und nehmen nur noch den Schlusssatz […]

  13. 13 Ne réparez-pas ce qui vous détruit - Streifzüge - Magazinierte Transformationslust meinte am 17. März 2014, 21:24 Uhr

    […] Deutsche Fassung […]

  14. 14 Amancian Syndjenshmaith meinte am 20. März 2014, 10:31 Uhr

    Der SStaat, Politik, Finanzen, Religionen sind heilbare Krankheiten des Geistes. So etwas wie Gesinnungs-AIDS. Heilbar, außer für Neandertaler, ewiggestrige POLIT-Primaten und andere spätrömische VolkSSchmarotzer, die entsetzlichen Schiß haben, für ihr täglich Brot wirklich arbeiten zu müssen!
    Wird Zeit einige erhellende FACKELN DER WAHRHEIT und Steine ins DUNKLE zu werfen, um zu sehen, welches Ratten-Gesindel man dabei so aufscheucht!
    Wird Zeit, daß diese planetare Seuche auf dem Müllhaufen der Geschichte landet und mit ihnen die ganzen parasitären Mittläufer-Profiteure aus den Militär-Jurist-Beamten-Pfaffen-Kasten!

  15. 15 Kiwi-Land meinte am 27. März 2014, 08:28 Uhr

    […] http://www.streifzuege.org/2013/repariert-nicht-was-euch-kaputt-macht […]

  16. 16 willi uebelherr meinte am 5. April 2014, 23:59 Uhr

    Liebe freunde,

    euer kleines manifest beginnt grossartig:
    „Perspektive ohne Kritik ist blind, Kritik ohne Perspektive ist hilflos.“

    Aber dann folgt spaeter die verwirrung:
    „Wir stehen für die restlose Entwertung der Werte, …“

    Ich frage mich, ob ihr euch im klaren seid, aus welcher werthaltung heraus ihr dieses manifest geschrieben habt¡

    Kritik ohne Perspektive ist hilflos. Das schreibt ihr. Aber ihr nehmt euch selbst nicht ernst.

    Und worauf ruhen perspektiven? Ziele, visionen? Dieser frage muesst ihr nachgehen. Dann versteht ihr, worum es eigentlich geht.

    mit lieben gruessen, willi
    Quetzaltenango, Guatemala
    willi.uebelherr@gmail.com

  17. 17 Marlene meinte am 13. Juni 2014, 18:14 Uhr

    Ich bin so begeistert von Eurem Artikel! Endlich beschreibt jemand die Abschaffung des Geldes (und nicht eine Geldtransformation mit alternativem Geld). Ich dachte schon, ich wäre alleine mit meiner Idee. Wozu brauchen wir Geld? Ein System ohne Geld wäre viel besser. Ich ginge zu jemandem, der/die Brot backt und bekomme das Brot, das ich brauche. Und so weiter. Wir würden in kleineren Strukturen zusammen leben. Niemand würde mehr in einem Atomkraftwerk arbeiten wollen. Also gäbe es sie nicht. Wir hätten regionale Stromversorgung. Das wollen die Menschen machen und zwar freiwillig. Es gäbe keine LehrerInnen mehr, die keine Lust haben, Kinder beim Lernen zu begleiten. Das würden Menschen machen, die dazu Lust haben. und so weiter… Alles anders zusammen organisieren wird viel Arbeit, aber ich denke, gemeinsam würden wir es schaffen, wenn nur alle Mut hätten und Phantasie. Die Fähigkeiten haben viele!

  18. 18 Oberham meinte am 22. Juni 2014, 15:04 Uhr

    … ich hasse ja Manifeste, bin mehr für das Leben…….. – doch ihr habt es auch treffend in Worte gefasst.

    Solange die Gesellschaft verrückt spielt – bleibt einem nur das eremitische Naturleben-Naturerleben: Viel Mut und vor allem – ich kann das wirklich sagen – das Gefühl, die Gedanken, die einem schlicht die Sicherheit geben, ein lebendiges Wesen zu sein, dass sich im Frieden seines Seins geborgen fühlt und aus Sich heraus einen ganz persönlichen, liebevollen Empfindungskosmos wachsen lässt, der materielle Armut als den größten Reichtum einordnet, da, wer sich am Blaubeergeschmack labt, wer sich den blauen Kornblumen hingibt, die auf zartgrünen, filigranen Körpern ihre Blütenköpfe der Sonne entgegenrecken, wer den Wind durch das Korn tanzen fühlt, wer seine Füße auf der Mutter Erde geliebt weiß, wer all die grandiosen Momente des Daseins in sich dringen lässt, der hat schlicht keine Zeit sich gegen Geld einem Auftrag zu verkaufen!

    Sollten sich gleichempfindende zusammenfinden, wird es für sie immer eine große Bereicherung sein – den letztlich ist ein Mensch an meiner Seite das größte Geschenk, das Gespräch, der Tanz, die Musik, der Augenblick – liebend, oder in Respekt und Freundschaft – er wäre der größte Schatz!

    Selten erlebt man auch in unserer kranken Moment solche Momente, doch die lieben immer im Schatten der Zukunft, da die Waben des natürlichen Empfindens, meist mit Wucht und Grausamkeit vom realen Wahnsinn unserer Sozialisierung überrannt werden.

    Mir bleibt da nur die Flucht in den Wald und ja – es gibt Menschen die mich noch sprechen möchten – die auch ich sprechen mag – leider kann ich sie nicht aus dem Systemwahn führen, sie befreien – im Gegenteil sie sorgen sich um mich ;-)…………- wobei sie zweifeln immer mehr daran, da sie mich meist fröhlich erleben, und dann………
    ja und dann fragen sie sich wohl – warum?

  19. 19 If It’s Breaking You, Don’t Fix It! - Streifzüge - Magazinierte Transformationslust meinte am 25. Juni 2014, 08:33 Uhr

    […] Oberham bei Repariert nicht, was euch kaputt macht! […]

  20. 20 frei schwebendes Radikal meinte am 6. Juli 2014, 23:50 Uhr

    Dass es bei diesen für mich durch nichts in Frage zu stellenden alles in Frage stellenden Grundsätzen nicht um ein „weiter wie bisher“ geht, war mir schon vor dem Lesen dieses Manifestes völlig klar. Fakt ist: Vieles, was uns, der Menschheit und der Umwelt schadet, tun wir nur, weil wir, die Menschheit und die Umwelt schon einen Schaden haben. Beispiel: „Wie soll ich ohne Auto auf Arbeit kommen? Und wie soll ich mir von meinem geringen Lohn ein umweltfreundliches Modell leisten?“ In Frage zu stellen ist die Arbeit, vielleicht ist man ja jemand, der sich mit Politik und Geld beschäftigt – überflüssig. Oder jemand, der am Band steht und SUVs zusammenschraubt oder am Reißbrett den letzten Sandboden mit sechspurigen Asphaltbändern überzieht – schädlich. Besser wäre s, dieser Mensch bliebe im Bette und reparierte nach dem Aufstehen irgendwas, was sonst komplett ersetzt worden wäre, weil niemand sich die Zeit nimmt, Kleinkram anzufassen. Z.B. gestopfte Socken, Taschentücher aus den guten Stücken alter Bettwäsche – ist nicht wirklich ein Qualitätsverlust, den Stopfer sieht keiner im Schuh und Taschentücher sind Taschentücher. Die fusseln auch nicht in der Maschine wie die aus Papier. Allerdings ist dieser Staat knallhart, macht einen rund mit Sachen wie Schulpflicht (hätte auch, in Bürokratie erstickend, keine Nerven, meine Kinder zu unterrichten), GEZ oder dem alljährlichen Abfordern der Steuererklärung – sonst droht Schätzung mit Zahlungsaufforderung. Das Finanzamt hat für die Erstellung seiner Bescheide ewig Zeit, da stirbst du drüber ab. Eben, Mist-System. UND WIE WERDEN WIR DAS JETZT LOS????

  21. 21 sacredchao.de meinte am 23. Juli 2014, 15:15 Uhr

    […] Mit freundlichem Gruß nach http://www.streifzuege.org/2013/repariert-nicht-was-euch-kaputt-macht […]

  22. 22 Caillea | Repariert nicht, was euch kaputt macht! meinte am 7. August 2014, 21:43 Uhr

    […] Quelle: Streifzüge > Artikel […]

  23. 23 mona meinte am 8. Mai 2015, 04:05 Uhr

    Der Text ist in Ansehung der Brutalität, mit der die Voraussetzungen des bestehenden Status Quo sich realpolitisch reproduzieren,lustig und wohl in Unkenntnis oder Ignoranz der 11. Feuerbachthese formuliert.

  24. 24 Situation und Aussicht - Streifzüge - Magazinierte Transformationslust meinte am 7. Oktober 2015, 15:51 Uhr

    […] und nicht wenige haben sich entschlossen, TransponsorInnen zu werden. Unter Orientierungspapier „Repariert nicht, was Euch kaputt macht“ hat inzwischen schon die 3. Auflage erlebt. Trotzdem haben wir nicht mehr erreicht, als unsere […]

  25. 25 Widersprüche und Denkformen in der Krise vom 1. Juli 2013 meinte am 5. April 2016, 11:32 Uhr

    […] Repariert nicht, was euch kaputt macht  – ein Manifest für das gute Leben (hier) […]

  26. 26 Degrowth Konferenz 2014 in Leipzig vom 1. September 2014 meinte am 14. April 2016, 09:13 Uhr

    […] Repariert nicht, was euch kaputt macht  – ein Manifest für das gute Leben (hier) […]

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