Autor: petra

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Chronologisch

    Von Mahrer zu Hattmannsdorfer

    Träte der ideelle Gesamtkapitalist ans Rednerpult, so riefe er über die Politschausteller der sich selbst „Wirtschaftskompetenz“ pampig zuschreibenden ÖVP wohl aus, dass sie nicht wüssten, was sie tun.

    Anmerkungen zur Misere der Vokabulatur (III)

    Worte steigen auf und Worte steigen ab. Gelegentlich steigen sie auch um, verlassen ihren Rayon, ufern aus, erhalten neue Bedeutungen. Gelegentlich vollziehen sie wahrhaft monströse, ja abwegige Verwandlungen.

    Wie sich Antisemitismus heute zeigt und welche Verantwortung Hochschulen in Forschung, Lehre und akademischer Kultur tragen, waren die Fragestellungen des Workshops „Antisemitismus und Universität“, der im Dezember 2025 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfand.

    Der im Herbst 2025 in Wien gegründete Verlag krise + kritik veröffentlicht Bücher zur Krise und Kritik der kapitalistischen Gesellschaft. Ein Schwerpunkt in gesellschaftstheoretischer Hinsicht liegt auf Wertkritik und Wert-Abspaltungskritik.

    Oder: Was ist mit unseren Sinnesfreuden geschehen?

    Dass es um unser menschliches Miteinander nicht gut bestellt ist, wird zwar bemängelt, aber selten werden die Ursachen genauer ergründet. Welche Rolle spielt dabei unter anderem der modifizierte Gebrauch unserer Sinnesorgane?

    Gespräch mit Fabio Vighi und Tove Soiland

    Samstag, 24. Januar 2026 um 13 Uhr
    im Lacan-Seminar, Preyerg. 8, 8001 Zürich

    Wahnvorstellungen einer zusammenbrechenden Welt

    Unsere Zeit wird von der Vorstellung dominiert, wir befänden uns in einer Art Zeitlupe des Abstiegs in ein albtraumhaftes Gefilde, in dem sich das Leben nicht mehr auf die Voraussetzung gemeinsamer symbolischer Werte stützt und die Zukunft unaufhörlich in eine klaustrophobische Gegenwart zurückfällt.

    Buchpräsentation 13. Jänner 2026 Villach

    Walther Schütz hat sich ein Leben lang für ein gutes Leben für ALLE eingesetzt und ein weitreichendes Engagement als Organisator und Koordinator gesellschaftspolitischer Aktivitäten entfaltet.

    Bei ihren Erkundungen, was das „deutsche Wesen“ ausmache, haben sich die Deutschen vor allem zweier Figuren bedient. Die eine ist Faust, durch den sie sich selbst zum „faustischen“, ständig nach „dem Höchsten“ strebenden Menschen verklärten. Die andre Identifikationsfigur ist das Gegenteil: nicht grandios-titanenhaft, sondern melancholisch, grüblerisch: Hamlet.

    Eine leicht verspätete Hommage

    Heute, weit entfernt von Emanzipation, sind die Bücher von Heleno Saña nicht nur Kostbarkeiten, sondern dringende Anregungen zum Widerstand.