Liebe Leute: Allein hier zu schreiben, dass wir ein Leben ohne Geld wollen, kostet welches. Wer unsere Texte mag, soll dazu beitragen, dass sie hier (ent)stehen können. Wenn wer sich’s leisten kann. Eh klar. Dann aber seid so lieb: Her mit der Marie! Löst uns aus!

Call for Papers 73

18 Mrz 2018

Für das Heft 73 der Streifzüge gilt wie immer auch diesmal: Alle Themen sind willkommen, nicht nur Texte zum Schwerpunkt. Wer also etwas hat, das sie oder er gerne loswerden möchte und das auch in die Streifzüge passt, dann bitte nicht zu zögern.

Die Sommer-Nummer 2018 dreht sich um

MARX

Wir haben ihm nicht nur viel zu verdanken, bauen auf gar vielem auf und an, aber stehen doch auch in Distanz zu dem, was sich so gemeinhin als Marxismus versteht. Die klassische Arbeiterbewegung und ihre Moränen sind so unsere Sache nicht. Und doch soll die Ausgabe weniger eine Kritik des Marxismus werden als der Versuch Schätze zu heben und Residuen zu entdecken?

Was kann Marx noch? Und was kann er nicht mehr? Was kann man mit ihm anstellen? Und was sollte man lassen? Was hält? Was ist historisch? Was ist substanziell? Was kommt erst richtig zum Tragen? Ist die Figur des „doppelten Marx“ wegweisend und zielführend? Aber der Fragen, die aufgeworfen werden könnten, sind so viele, dass sie hier den Rahmen sprengen würden. Heterodoxie ist durchaus willkommen. Details interessieren weniger denn kühne Entwürfe und Interpretationen.

In dieser Ausgabe wollen wir nicht nur in komprimierter Weise das schon Gesagte wieder einmal in Erinnerung rufen, sondern auch neue Spuren finden, die wichtig sein könnten, Gesellschaftskritik zu schärfen. Auf jeden Fall ist zu bedenken, dass wir erst im Juli erscheinen, Wochen nachdem der große Aufmarsch (schätzungsweise im Mai) vorüber ist. Um das letzte Wort zu behalten, bitten wir um Hilfe. Als Dank gibt’s einen gemeinsamen Ausflug auf den Elfenbeinturm.

Artikelanbote bitte ab sofort an die Redaktion (redaktion@streifzuege.org) Ab geplanten 12.000 Zeichen (2 Seiten) ersuchen wir um einen kurzen Abstract: etwa 1200 Zeichen, plus Angabe wie viele es letztlich werden sollen.

Folgende Textsorten stehen zur Verfügung:
* 2000 Zeichen abwärts,
* Rezens eines Buches (1600 Zeichen),
* Aufriss (1 Seite mit bis 6.000 Zeichen),
* Essay (2 oder 3 Seiten mit 12.000 bzw. 18.000 Zeichen Obergrenze) oder
* Abhandlung (auf 4 oder 5 Seiten mit 24.000 bzw. 31.000 Zeichen Limit)

Genaue Modalitäten zu Textsorten und -länge siehe:
www.streifzuege.org/hinweise-fuer-autorinnen
Die fertigen Aufsätze sind bis zum vereinbarten Termin, aber spätestens bis 15. Mai 2018 an uns zu senden.
Die Ausgabe wird betreut von Franz Schandl.

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