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Konicz, Tomasz

Tomasz Konicz, geb. 1973 in Olsztyn/Polen, studierte Geschichte, Soziologie, Philosophie in Hannover sowie Wirtschaftsgeschichte in Poznan. Arbeitet als freier Journalist mit Schwerpunkt Osteuropa. Er lebt unweit der westpolnischen Stadt Poznan.

Verfasste Beiträge

Chronologisch sortiert

    Wie Berlin mittels eines Regime Change in Athen seine Dominanz in Europa festigen wollte - und dabei einen neuen globalen Krisenschub auslösen könnte von Tomasz Konicz Wir schaffen es, ohne Waffen-SS. Wolfgang Neuss Wie sieht die Kapitulation einer linken Regierung gegenüber neoliberalen Erpressern aus? Ungefähr so, wie es Zeit-Online am 22. Juni beschrieb, als das letzte Angebot der griechisch...

    Dem schuldenfinanzierten Wachstum der chinesischen Wirtschaft geht die Puste aus von Tomasz Konicz Rund 6,6 Gigatonnen Beton! Damit ließe sich ganz Hawaii zubetonieren und in einen einzigen riesigen Parkplatz verwandeln, schwärmte Ende März die „Washington Post“ (WP). Diese schwindelerregende Menge des Baustoffs hat China laut den offiziellen Statistiken zwischen 2011 und 2013 verbraucht, womit...

    TTIP und die Folgen: Was treibt die Eliten auf beiden Seiten des Atlantik zum Abschluss neuer Freihandelsabkommen? von Tomasz Konicz Es hat sich inzwischen bis zur »New York Times« (»NYT«) herumgesprochen, dass irgendetwas mit den von Washington forcierten Freihandelsabkommen nicht stimmt. Er sei im Allgemeinen ein Anhänger des Freihandels, beichtete der bekannte US-Ökonom und Nobelpreisträger ...

    Eine kurze Skizze der Genese der neuen deutschen Rechten

    Es sind quälende 70 Minuten, die jeder Youtube-User über sich ergehen lassen kann, der „Pegida: Die Interviews in voller Länge“ in das Suchfeld dieser Videoplattform eintippt …

    Der Islamische Staat als global agierender Terrorkonzern

    Kein Abgrund scheint größer als der zwischen den Steinzeitislamisten des Islamischen Staates (IS) und den liberalen Zentren des kapitalistischen Weltsystems, in denen keinen Göttern, sondern dem freien Mark gehuldigt wird.

    Mit TTIP zurück in die imperiale Vergangenheit.

    Ein Überblick über die geopolitischen Implikationen des transatlantischen Freihandelsabkommens

    Welt vor neuem Weltkrieg?

    Wie die Großmächte mit ihrem neoimperialistischen Great Game auf einen neuen Großkonflikt zusteuern.

    Der russische Spiegel.

    Die theatralische Empörung des Westens über das machtpolitische Agieren Russlands zeugt von fortgeschrittener Demenz.

    Ein kurzer Blick auf Ursachen und weitere Entfaltung des Ukraine-Konflikts

    Die ukrainische Oligarchie konnte ihre politischen Machtpositionen im Endeffekt in einer neuen Konfiguration zumindest zeitweilig behaupten. Diese entzieht sich aber einem simplen Ost-West-Schema, denn es waren auch ostukrainische Oligarchen, die sich auf die Seite der prowestlichen Kräfte schlugen.

    Wie die geopolitischen Auseinandersetzungen zwischen Ost und West die labile spät­kapi­ta­lis­tische Weltwirtschaft zusätzlich destabilisieren.

    Es ist kein großes Mysterium, wieso die expansive Politik der EZB – die ja inzwischen geldpolitisches Neuland betrat und einen negativen Einlagenzins für Banken einführte – bislang die deflationären Tendenzen und die wirtschaftliche Stagnation nicht bekämpfen konnte.

    Un tentativo di comprendere il fenomeno dello “Stato Islamico”

    Di nuovo. Di nuovo, il presidente degli Stati Uniti mobilita la coalizione di tutti quelli disposti ad entrare in campo contro “il male” (Spiegel Online). Questa volta è il gruppo terrorista “Stato Islamico” (Isis) che deve essere sconfitto in una campagna di tre anni, in cui nella prima fase la Forza Aerea degli Usa estenderà gli attacchi aerei alla Siria.

    Ein Versuch, das Phänomen „Islamischer Staat“ zu begreifen.

    Wieder einmal mobilisiert der Präsident der USA eine Koalition der Willigen, um gegen „Das Böse“ (SPON) zu Felde zu ziehen. Diesmal ist es die Terrortruppe „Islamischer Staat“ (IS), die in einem dreijährigen Feldzug niedergerungen werden soll, in dessen erster Phase die US-Airforce ihre Luftschläge auch auf Syrien ausweiten wird.

    L’année 2013 détient un triste record : depuis la fin de la Seconde Guerre mondiale, on n’avait jamais vu un aussi vaste exode d’hommes, de femmes et d’enfants brutalement chassés de chez eux – telle est l’accablante conclusion d’un rapport publié à l’occasion de la Journée mondiale des réfugiés par le Haut commissariat des Nations unies pour les réfugiés (HCR).

    Mai, dalla fine della seconda guerra mondiale, ci sono state così tante persone in fuga a causa di espulsioni violente come nel 2013 – è questa la schiacciante conclusione di un rapporto dell’UNHCR (N.d.T.: Alto commissariato delle Nazioni Unite per i rifugiati) pubblicato in occasione della Giornata Mondiale del Rifugiato.

    Wie reagieren die postsozialistischen Staaten Mittelosteuropas auf die eskalierende Krise in der Ukraine?

    1. September, festlicher Schulbeginn in der dritten Klasse einer Grundschule in der polnischen Kleinstadt Leszno. In Anspielung auf den Beginn des Zweiten Weltkrieges fragt die Lehrerin in die Runde der herausgeputzten Kids, ob sie wüssten, welches historische Ereignis vor 75 Jahren über Europa hereinbrach.

    Wladimir Putin als Projektionsfläche autoritärer deutscher Fantasien

    Was machen Deutschlands Meinungsmacher, wenn sie merken, dass ihre Möglichkeiten, Meinungen in der Bevölkerung zu produzieren, immer weiter erodieren? Sie schieben selbstverständlich Wladimir Putin die Schuld dafür in die Schuhe.

    Noch nie seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges befanden sich so viele Menschen aufgrund gewaltsamer Vertreibungen auf der Flucht wie 2013 – dies ist das niederschmetternde Fazit eines anlässlich des Weltflüchtlingstages veröffentlichten UNHCR-Berichts.

    Wirtschaftssanktionen zwischen Russland und dem Westen könnten Auslöser für einen neuen globalen Krisenschub sein

    »Schwach, fragil, unstetig« – auf diesen Nenner brachte der Vorsitzende der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone. Es sei »insbesondere die Lage in der Ukraine und Russland«, die Anlass zur Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung des Euroraumes gebe.

    Im geopolitischen Machtkampf zwischen Ost und West droht eine unkontrollierbare Eskalation

    Es ist ein Déjà-vu mit vertauschten Rollen: Am 9. August publizierte das Weiße Haus die Zusammenfassung eines Gesprächs zwischen US-Präsident Barack Obama und der deutschen Kanzlerin Angela Merkel, in der Russland mit scharfen Worten vor einer „humanitären“ Intervention in der Ukraine gewarnt wurde.

    Mit aller Macht versuchen Kiews Truppen eine Entscheidung im ukrainischen Bürgerkrieg herbeizuführen – und begehen dabei immer öfter Massaker an der Zivilbevölkerung. Deutsche Massenmedien wollen von all dem aber nichts wissen.