Call for Papers 79: #forfuture

Alle Artikel, sofern sie uns gefallen, sind publizierbar. Unsere nächste Ausgabe, die Nummer 79 beschäftigt sich primär mit

#forfuture

Zukunft gilt es schon zu diskutieren. Dass wir eine haben wollen, ist klar, dass wir eine haben werden, schon weniger. Vor allem auch angesichts der drohenden Klimakatastrophe und anderer ökologischer Zerstörungen schaut es nicht gut aus für diesen Planeten und die Lebewesen, die er beherbergt. Warum aber machen wir weiter als sei nichts gewesen, und das trotz medialem Getöse? Haben wir die Zukunft eventuell bereits verspielt. #forfuture formuliert freilich auch eine Haltung. Kein Pessimismus soll uns bremsen.

Zukunft – wenn sie denn mehr sein soll als Überlebenskampf unter verschärften Bedingungen – verlangt die Aufhebung der kapitalistischen Produktions- und Lebensweise. Nicht am Papier sondern in den Köpfen. Die Überwindung der Wertlogik kann nur praktisch erfolgen. Zukunft braucht die Vision eines Zusammenlebens, das frei ist von Unterdrückung, von sachlichen wie herrschaftlichen Zwängen.

Von ökologischen Bestandsaufnahmen bis hin zu konkreten Vorschlägen könnte da einiges in der Nummer Platz finden. Den Widrigkeiten zum Trotz wollen wir aufzeigen, was vielleicht gehen könnte. Was kann kritische Theorie da bieten und was ist darüber hinaus nötig? Bewusst schließen wir auch an die Ausgaben 51 (Gutes Leben), 60 (Keimformen) und 68 ((no) future) an, die als Anknüpfungspunkte dienen mögen. Die Nummer will bespielt werden. Wer ist dabei?

Artikelvorschläge bitte ab sofort an die Redaktion (redaktion@streifzuege.org)

Ab geplanten 10.000 Zeichen ersuchen wir um einen kurzen Abstract: etwa 1000 Zeichen, plus Angabe wie viele es letztlich werden sollen.

Folgende Textsorten stehen zur Verfügung:

* Glosse (bis 2.500 Zeichen)

* Rezens eines Buches (bis 2000 Zeichen)

* Aufriss (bis 5.000 Zeichen)

* Essay (9.000 bis 14.000 Zeichen)

* Abhandlung (bis 24.000 Zeichen Limit)

Genaue Modalitäten zu Textsorten und -länge siehe hier

Die fertigen Aufsätze sind bis zum vereinbarten Termin, aber spätestens bis 19. Mai 2020 an uns zu senden.

Die Ausgabe wird betreut von Petra Ziegler.

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