Der Ernst des Lebens

ARBEIT IM SINKFLUG

Streifzüge 30/2004

von Andreas Exner

Wir leben in einer Zeit des Untergangs. Was sich durchaus ohne schwarzmalende Übertreibung sagen lässt. Untergang kosiger Selbstverständlichkeiten, die wir schon zu ewigen Einrichtungsgegenständen unseres netten kleinen Wohnzimmeruniversums gezählt hatten. Voreilig, wie sich zeigt. Was gestern noch mit uns verwachsen schien wie die eigene Nase, erweist sich heute bereits als sehr vergänglich. Was wir schon zu uns selber rechnen wollten, entpuppt sich letzlich doch als bloßes Accessoir.

Vorher bemerkt

Kaum etwas charakterisiert das Leben in der Gesellschaft der Ware besser als die alles durchdringende Unsicherheit seiner Existenz. Dass die Verwertung und ihre Zwänge in jedem Fall das letzte Wort haben, soviel ist allerdings sicher. Revolution in Permanenz, so lautet die Losung des Kapitals. Kein Stein bleibt auf dem anderen, aber Steine bleiben es allemal.

Zu diesem Leben gehören Brüche wie die Einbrüche zur Konjunktur. Wer nicht im Bankrott enden will, hat sich die Zumutungen ganz einfach zuzumuten. Mag im Umgang mit dem Unumgänglichen sich auch Kreativität beweisen und sich Lebenslust entfalten, die Krise bleibt permanente Gefahr des Waren-Ich. „Das Überspringen des Warenwerts aus dem Warenleib in den Goldleib ist (… ) der Salto mortale der Ware“, schreibt Marx. „Misslingt er, so ist zwar nicht die Ware geprellt, wohl aber der Warenbesitzer.“ Der Warenmensch, in vollem Besitze seiner selbst, ein Häuflein Arbeitskraft, das auf zwei Beinen läuft, leidet an der Angst vor seiner eigenen Unverkäuflichkeit. Sich selber hat er ganz, im Übrigen ist er nichts. Was der Firma billig ist, das Überspringen seines Warenmenschenwerts in die Gestalt des Geldes, kann ihm daher nur recht sein. Seine eigenen Maßstäbe von gut und schlecht gelten ihm nur wenig, das Maß des Marktes, Kauf und Verkauf, hingegen alles.

Der Salto mortale der Ware ist im Fall der Ware Arbeitskraft der Todessprung des Selbst. Das Gefühl des Selbstwerts ist nichts anderes als die Einschätzung des eigenen Warenwerts, Bonitierung der eigenen Person. Sofern ihr bestimmte Regungen von Gefühl und Interesse den Gang zum Markt verweigern, macht die innerpsychische Marketing-Abteilung daraus die Sinnkrise. Der Unternehmensbestand wird als gefährdet wahrgenommen, die Konkurrenzfähigkeit der Ich-AG rutscht in den roten Bereich.

Was an uns widerspenstig ist, seinen eigenen Lauf verfolgen möchte, die Last, die der Besitz unserer selbst uns selber auferlegt, endlich einmal loswerden will, hat sich in letzter Instanz doch immer wieder der Zwangsform des Verkaufs zu fügen; sich jedenfalls um seine Finanzierung zu bekümmern. Die kalte Isolation, in der wir uns als Ware auf zwei Beinen gestellt sehen, macht uns die Suche nach Verbindung und Kontakt zum ständigen Problem des Lebens. Die Nichtigkeit, der wir uns als bloße Warenatome ausgeliefert spüren, zwingt uns, den Schwerpunkt unseres Lebens in der Gleichsetzung mit anderen, die Bestätigung unserer Existenz im Vergleich mit unserer Konkurrenz zu suchen. Das gilt nicht nur materiell, sondern auch emotionell. Wovon wir alle was zu singen haben. Ich selbst nicht ausgenommen.

Aufwuchs

Der anheimelnde Widerschein des österreichischen Wohlstandswunders hatte noch die letzten Winkel meiner Kindheit ausgeleuchtet, in Ternitz, Niederösterreich. Eltern, die trotz aller Schwierigkeiten miteinander und mit ihrem Leben in eine fest gefügte Ordnung eingebettet schienen. Lehrer, die meinem Leben Richtung gaben, uns eine schon vorab ausgemachte Zukunft suggerierten. Ein Pfarrer, der in seinen Predigten, nichts ahnend von der immateriellen Gespenstigkeit des Werts, vermeintlichen Materialismus geißelte.

Erste Zweifel kamen im gymnasialen Alter. Das Lebensmittelgeschäft meines Vaters ging Bankrott, als die ersten Supermärkte ihre Feldzüge begannen. Meine Eltern hatten eine Menge Schulden und endlose Streitereien. Das Ternitzer Stahlwerk stieß große Teile der Belegschaft ab. Mein Opa ging in Frührente, die Gewerkschaft prellte ihn um seine Betriebspension.

Es spielte gerade die achtziger Jahre. Während wir in Geografie noch Keynesianismus lernten und die Krise der Verstaatlichten bestaunten, drängte sich uns die ängstlich stimmende Notwendigkeit auf, für unsere Arbeit vorzusorgen. Nur undeutlich und begriffslos erahnten wir, dass etwas im Begriff war, zu Ende zu gehen: Sozialpartnerschaft, Kreisky-SPÖ, Vollbeschäftigung.

Von nun ab sei es Flexibilität, dessen wir bedürften, mehr als alles anderen, kam uns zu Ohren. Die Zukunft werde unsicher. Die Kenntnis von Latein bringe uns großen Nutzen in der Wirtschaft. Studien besagten dies. Das flexible Denken werde dadurch gefördert, ungeahnt. Und erst die Kreativität! Das vernetzte Denken wiederum sah unser Biologielehrer gefördert durch seinen Unterricht. Es war die Zeit der Ökosysteme und der Nahrungspyramiden, der Gifte im Essen und der vielen kleinen Dinge, die wir alle dagegen tun konnten.

Wichtiger war es meiner Freundesrunde allerdings, uns gegen die unsägliche Popkultur der Zeit zu schützen: mit Jimi Hendrix und Jim Morrison, Janis Joplin und Jack Kerouac. Aldous Huxley und Erich Fromm lieferten uns die Bestätigung, dass etwas falsch lief; und das wahre Leben derweil woanders auf uns wartete. Am liebsten hätten wir uns in das Jahr 1969 zurückversetzen lassen, am besten nach Woodstock.

Eintritt

Ich erinnere noch das beklemmende Gefühl, das mich beschlich, als wir in der Maturaklasse der Reihe nach einem Berufsberater vorstellig wurden. Eine meiner größten Ängste damals drehte sich darum, einmal unter der Brücke schlafen zu müssen. Auf die Frage, was ich in meinem Leben denn so machen wollte, beruflich selbstverständlich, wollte mir nichts Rechtes einfallen. Hatte mich nicht die Biologie interessiert, als Kind? Vielleicht wäre damit etwas anzufangen? Schließlich war die Gesellschaft augenfällig schlecht, die Ökologie hingegen augenscheinlich gut. Zur Not konnte man damit Lehrer werden. Meine Mutter war das auch.

Froh, den gefürchteten Eintritt in den Arbeitsmarkt vorerst bis auf Gelegenheitsjobs hintanhalten zu können, ergriff ich die Chance, die mir die Universität bot: Schutz vor dem Ernst des Lebens.

Das Biologiestudium war eine einzige Sinnkrise. Immerhin behütete es mich vor dem Arbeitsleben, das ich mir wie einen ungeheuren Moloch vorstellte, eine sinnlose Anstrengung, der ich unmöglich gewachsen sein konnte und der meine Zeit opfern zu wollen mir nicht einfiel. Das Studium hielt mir den Rücken frei, um Boden unter meinen Füßen zu gewinnen. Und den gewann ich, indem ich nach Abschluss meiner Diplomarbeit am Finanztropf eines Forschungsprojekts zu hängen kam.

Akademische Versenkung

Mein Leben als Vegetationsökologe folgte ein wenig dem Wechsel der Jahreszeiten: Im Sommer gab es Exkursionen und ökologische Gelegenheitsgutachten. Das übrige Jahr war von der Anstrengung gekennzeichnet, auf einem Nebenschauplatz der westlichen Naturwissenschaft ein Quäntchen Ruhm und Ehre zu ergattern. Der Drang, mich in die Datenlage zu vertiefen, hielt mich in Atem. Nächtelang befüllte ich meine Datenbank. Tagelang wanderte mein Blick über Tabellen. Ich sammelte alle verfügbare Literatur, die ich, wenn im Inland nicht erhältlich, im Ausland bestellte. Stapelweise kopierte ich Artikel, füllte Ordner um Ordner, Regal um Regal. Weit über das vertraglich vereinbarte Ausmaß hinaus durchkämmte ich die Datenlandschaft, unermüdlich auf der Suche nach Mustern und Gesetzmäßigkeiten, durchstreifte Mitteleuropa und den Balkan, die Pyrenäen und Skandinavien auf den Pfaden wissenschaftlicher Berichte, ordnete, was ungeordnet schien, benannte, beschrieb, erklärte.

Mit den Ergebnissen kam deren Publikation, kamen Vorträge und Konferenzen. Durch die Vorstellung beflügelt, dieses Leben mit freier Einteilung der Arbeitszeit, mit der in weiten Grenzen selbstbestimmten Tätigkeit, an einem Ort mit anregendem sozialen Leben und jovialem Umgangston könnte immer so weitergehen – wenn nicht genau so, so doch in etwa ähnlich – bekam mein erster Besuch einer Großkonferenz die Bedeutung einer Initiation in eine fremdartige Gilde. In diesem sozialen Mikrokosmos zeigte sich das wirkliche Leben wie Risse in einem Spiegel. Posterpräsentationen aus ärmeren Weltgegenden waren meist von weitem an ihrer schlechten Materialqualität zu erkennen. In der Pause lernte ich eine russische Forscherin kennen, die allen ungefragt ihre Publikationen unter die Nase hielt. Sie war eine der Wenigen aus Russland, die überhaupt ausreisen konnten, und kämpfte um ihr Überleben; mit dem, was eine gute Lecture im Ausland einbrachte, konnten sie und ihr Mann ein Jahr lang auskommen. Das ungeschriebene Gesetz des Marktes zwingt sie zum Verkauf, so dachte ich damals; einige früher, andere später, so sehe ich heute.

Das magere Gehalt des Fonds, aus dem wir bezahlt wurden, glich seit vielen Jahren nicht mehr die Inflation aus. Durch einen Zeitungsbericht erfuhr ich von einer Interessensgemeinschaft der prekär Beschäftigten im akademischen Bereich. Schätzungsweise 60 Prozent von Lehre und Forschung werden von Menschen mit befristeter Anstellung, niedrigem Gehalt, ohne Karrierechancen und Prestige geleistet, stand da zu lesen. Auch bei uns bestand die Belegschaft aus einem kleinen Kern von Professoren, Assistenten und Dozenten und einem breiten Rand von Drittmittelangestellten und Gelegenheitsforscherinnen. Doch jeder Schritt in Richtung einer Organisierung mit anderen aus der universitären Peripherie schien mir sehr weit weg. Die Möglichkeit einer Einflussnahme war kaum gegeben, der eigene Verbleib im Uniland doch immer nur eine Frage der Zeit, für den eine solidarische Anstrengung aufzubringen sich kaum lohnte.

Nach Projektende brach der Zivildienst über mich herein. Es kostete mich einiges an Geld, mir nicht das Militär leisten zu müssen. Gleich zu Beginn aberkannte mir der Staat durch eine Gesetzesänderung die Berechtigung, nach Ablauf des Zivildienstes Arbeitslosengeld zu beziehen. Immerhin war die Sache selbst, die Betreuung geistig behinderter Menschen, äußerst fruchtbringend. Ich spürte den starken Wunsch, etwas von mir zu geben, den Betreuten wie den Betreuungsteams. Selten hatte ich mich so motiviert gefühlt, mich einzusetzen.

Danach gab es wieder ein Forschungsprojekt. Die Zeiten wurden schlechter, sie trieben uns der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in die Arme. Nur mit Tricks konnte mich mein Mitarbeiter – zugleich wissenschaftlicher Leiter, informeller Projektmanager und Sekretär – vor der Schrumpfung meines früheren, schon eher dürftigen Gehalts retten. Im Verein, wo ich meinen Zivildienst abgeleistet hatte, machte ich weiter Nachtdienste; bis zu sechs Mal im Monat.

Die Akademie zahlte ihre Projekte nicht nur schleißig, sie war auch alles andere als interessiert an ihnen. Insgesamt auf drei Jahre angelegt musste jedes Projektjahr einzeln bewilligt werden, wohl um den Geldhahn bei Bedarf rasch zudrehen zu können. Die Projektangestellten erhielten nach jeder Vertragsverlängerung monatelang kein Gehalt, es musste durch Vorschüsse von anderen Projekten der Abteilung gedeckt werden. Zur Weihnachtszeit gab es kein Geld mehr für Druckerpatronen und Papier. Ein Assistent streckte die nötigen Mittel vor. Ich dachte an ukrainische Universitäten, in denen die wenigen Verbliebenen, entweder verrückt oder aus begütertem Hause, im Winter froren.

Der Gang auf den Markt

Die Uni ist im Sinkflug. Als institutioneller Wurmfortsatz des Humanismus hat sie keine Zukunft. Derweil nimmt unser Institut alle Hürden neoliberaler Modernisierung, wie ein Musterschüler seine Hausaufgaben macht: Es lässt sich von internationalen Experten evaluieren, drängt auf eine rege Publikationstätigkeit, wofür bis dato ja der Belegschaftsrand exisierte, lässt Diplomarbeitspräsentationen plötzlich auf Englisch abhalten und organisiert langweilige „Wissenschaftstage“ für die Öffentlichkeit. Es wird nichts nützen. Alles, was nicht der Sicherung der Profitproduktion dient, wenn nicht schon für diese selbst in Beschlag zu nehmen ist, wird nun ohne mit der Wimper zu zucken kaltgemacht werden. Über Forschungsgelder, die bis vor kurzem noch der ökologischen Wissenschaft zugute kamen, entscheiden seit neuestem Gremien, in denen Akademiker sitzen, die es in der Wirtschaft zu etwas gebracht haben. Die Kollegen auf meiner Abteilung stellen Antrag um Antrag, aber die Fördertöpfe sind leer. Viele Lehrveranstaltungen können mangels Finanzierung nicht mehr gehalten werden. Ganze Finanzflüsse verlagern ihr Bett.

Ich spreche mit Leuten, die von der Uni losgekommen sind. Eine alte Studienfreundin hat nach ein paar Jahren schon wieder genug davon. Sie arbeitet als outgesourcte Billighacklerin für NGOs der Marke WWF bis hin zu staatlichen Einrichtungen und der Stadtverwaltung, erstellt Bildungsmaterial, hält Seminare, koordiniert Projekte. Sie tut viel und bekommt wenig. Sie macht sich Sorgen um ihre Pension, die Selbstversicherung kann sie sich kaum leisten. Um Kosten zu sparen, hatte sie ihren Internet Account auf der Wirtschaftsuni, bis vor Einführung der Studiengebühren. Jetzt sucht sie einen Job, aber das ist schwierig, auch für eine hervorragende Publizistin mit „Selbst- verantwortung“ und „Flexibilität“. Eine Bekannte erzählt mir von ihrer Arbeit als ökologische Gutachterin für öffentliche Stellen. Ihre kleine Tochter schleppt sie auf Geschäftsmeetings mit. Sie verdient wenig. Sie schildert den hündischen Aufwand, den sie treiben muss, um in der Szene zu bleiben. Die Angst vor der Konkurrenz schlägt sich in ihrer Kalkulation nieder, ihr Arbeitstag hat keine Grenze. Was für ein Glück es doch ist, Unternehmerin zu sein! Eine meiner Verwandten arbeitet an der Uni. In ihrem Forschungsbereich werden gerade Abteilungen zusammengelegt, um Personal zu sparen. Sie zittert um ihren Job, denn das Ablaufdatum ihrer Verwertbarkeit ist bereits überschritten. Ein rühriger Assistent aus meinem Institut will die mikrobiologische Erforschung mitteleuropäischer Waldböden damit gerechtfertigt wissen, dass die österreichische Wissenschaft doch entscheidend sei für „unseren Erfolg im Standortwettbewerb“…

Auf meiner Abteilung setzt nun ein guter Teil der randlichen Belegschaft alles auf die Karte der „Selbstverantwortung“. Nachdem die Fördergelder ausbleiben, hat man ein Unternehmenskonzept entwickelt: weiterforschen wie bisher, als private Firma allerdings. Die neoliberale Ideologie der Selbstunternehmung erscheint wie eine Fata Morgana in der Wüste. Völlig ausgeschlossen ist es ja nicht, eine enge Nische zu besetzen, eine kleine monetäre Oase zu entdecken. Sind doch ganze Forschungsabteilungen von Einsparung und Personalabbau betroffen, die nun vermehrt auf outgesourcte und prekarisierte Diskont-Scientists zurückgreifen könnten. Zudem zeigen die potentesten Förderstellen, die Forschungsprogramme der EU, eine gewisse institutionelle Trägheit. Wo in Österreich schon längst nichts mehr geht, geht dort noch ein bisschen was; solange man es auf sich nimmt, seine Lebensenergie ohne finanziellen Rückhalt der Projektkeilerei, jener schattigen Seite moderner Wissenschaft, zu widmen.

Ausblick

Für mich hat der Arbeitsmarkt nur wenig zu bieten. Was allerdings auf Gegenseitigkeit beruht. Ich denke an Paul Feyerabends Diktum, wonach ein Mensch immer das Möglichste tun sollte, den Schwerpunkt seines Lebens außerhalb der Arbeit zu finden; vorausgesetzt, dass er noch eine Arbeit hat.

Das NGO-Business wäre einigermaßen interessant, trotz eher schlechter Bezahlung und einer Menge Stress, liegt aber gerade deshalb am besten ausgewiesen Realitätsblinden oder Korrumpierten, die es fertig bringen, noch ihrer banalsten Kampagne einen emanzipatorischen Überschuss, zumindest aber einen Aufstieg in der sozialen Hierarchie herauszupressen. So überhaupt ein Job vakant wird. Faktum bleibt, mir mein Geld verdienen, mich also dafür verdingen zu müssen. Ein Bruch ist angesagt – was allerdings von vornherein nicht gegen ihn sprechen muss.

Diese Gesellschaft ist in Auflösung begriffen. Die fiebrige Unruhe und Verwirrung, mit der sie uns konfrontiert, schlägt sich bei mir negativ zu Buche. Jenseits meines persönlichen Geschicks oder Ungeschicks bei der Bewältigung dieser Unbill aber muss ich daran denken, dass unser Zusammenleben doch etwas entschieden anderes sein könnte als das, was es ist: für die meisten eine alltägliche Naturkatastrophe, eine Naturgewalt, vor der es kein Entkommen gibt.

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