Bildung ohne Wert

Wider die Humankapitalisierung des Menschen

Buchpräsentation mit Erich Ribolits

Ort: Hauptgebäude HS 01.15 (1. Stock)
Zeit: 19. Jänner, 19 Uhr

Erich Ribolits, seit mehr als 10 Jahre Autor der Streifzüge, ist Bildungswissenschaftler an der Universität Wien. Verantwortlich für Forschungsarbeiten zum Verhältnis von Arbeit, Bildung und Gesellschaft. Diverse Veröffentlichungen, darunter: „Die Arbeit hoch? Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Post-Fordismus“, Wien 1995.

Welche Rolle spielt die Bildung in der gegenwärtigen Gesellschaft? Welche Logik liegt der Bildungspolitik zugrunde und warum wird Bildung immer mehr zur Ware? Ribolits analysiert in seinem Buch die Vorstellung von der „Wissensgesellschaft“ und damit den grundsätzlichen Wandel der gesellschaftlichen und ökonomischen Bedeutung von Wissen.

„Bildung ohne Wert“ offenbart, warum der Widerstand der Studierenden gegen die herrschende Universitätspolitik nicht nur gerechtfertigt, sondern notwendig ist. Ein Auszug findet sich in der Nummer 47 der Streifzüge.

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