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Call for Papers

Streifzüge 48/2010 (März)
Streifzüge 49/2010 (Juli)
Streifzüge 50/2010 (November)
 


Streifzüge 48/2010 (März)


Liebe Damen und Herren!

Wir haben uns entschlossen, einen Call for Papers von jetzt an möglichst früh an Euch zu richten, damit Schreibwillige eine längere Vorlaufzeit haben. Daher jetzt schon der Aufruf für die Nummer 48 der Streifzüge.
Schwerpunktthema wird

„FREUNDSCHAFT“.

Es geht darum, diese affektiven Beziehungen unter Menschen sowohl in der Perspektive von Emanzipation, Befreiung und eines guten Lebens als auch in ihrer Bedeutung für das Funktionieren bzw. Aushalten des gegebenen Alltags auszuleuchten.

Die europäische Literatur beginnt mit diesem Thema, auch die Gesellschaftstheorie der Moderne greift es von Beginn an auf .

Einige mögliche Aspekte sind:
Freundschaft als Grundlage einer menschengerechten Gesellschaft (Zumindest von Epikur bis zu den Sozialdemokraten gibt es diese Vorstellung),
Freundschaft und kritischer Betrieb (Welche Bedeutung haben hier freundschaftlicher Umgang oder eben das Gegenteil?)
Ohne Feind kein Freund?
Freundschaft im Dienst von Kampf und Konkurrenz (von Achill und Patroklos bis zur modernen Politik)
Freundschaft und Abhängigkeit/Herrschaft (Fürsorge als Zärtlichkeit und staatlicher Zugriff)
Freundschaft, Liebe, Sex, wie gehört das zusammen?

Wenn Ihr weiteres an dem Thema darzustellen und zu analysieren habt, nur zu!

Darüber hinaus sind wir wie immer auch an Texten zu anderen Gegenständen interessiert.

Alle bei uns vorgesehenen Textsorten stehen zur Verfügung, ob
* 2000 Zeichen abwärts,
* eine Kurzrezension eines Buches (1600 Zeichen),
* ein „Aufriss“ (1 Seite mit bis 6.300 Zeichen),
* ein „Essay“ (2 oder 3 Seiten mit 13.400 bzw. 20.300 Zeichen Obergrenze) oder
* eine „Abhandlung“ (auf 4 oder 5 Seiten mit 27.500 bzw 34.500 Zeichen Limit)
stehen zur Verfügung.

Koordiniert wird der Schwerpunkt der Nummer 48 von Lorenz Glatz.

Wenn Ihr Interesse zu schreiben und/oder Fragen und Hinweise habt, teilt uns das bitte an redaktion@streifzuege.org mit.

Redaktionsschluss ist Mitte Februar 2010

In Erwartung Eurer Beiträge mit freundschaftlichen Grüßen,
die Streifzüge-Redaktion



Streifzüge 49/2010( Juli)

Liebe Leute,

wie die letzten Ausgaben hat auch die übernächste Nummer 49, Juli 2010 wieder einen Schwerpunkt, und zwar den

“Staat”

Der Staat: Gewalt, Hoffnung, Illusion. Kaum ein Phänomen modernen Lebens liegt mehr im Dunkeln als der Staat. Kaum eines ist zugleich alltäglicher, wirkmächtiger, Objekt einer größeren Verklärung. Das zeigt sich gerade auch in der politischen Linken. Den Staat gegen den Markt ins Treffen zu führen gilt dort vielen schon als kritisch. Den allermeisten ist er sakrosankt. Dabei weiß praktisch niemand so recht zu sagen, was der Staat eigentlich ist: “wir alle halt”, so heißt es. Solcher Auffassung sind wir – soviel sei verraten – nicht.
Was der Staat allerdings tatsächlich ist, welche Art sozialer Beziehung er darstellt, ist weit schwieriger zu sagen. Genau dazu laden wir ein.

Was ist Staat? Wo kommt Staat her, wo entwickelt Staat sich hin? Darf man vom Staat sprechen wie von einem Subjekt? Gibt’s ihn überhaupt? Was tut Staat, was unterlässt Staat? Wie hängen Staat und Partei, Staat und Nation, Staat und Ökonomie, Staat und Gesellschaft, Staat und Geschlecht zusammen? Welche Hoffnungen zieht Staat an und weshalb? Wie zerstört man diese Hoffnungen produktiv? Was kann an Staates Stelle treten? Was
und wer stellt Staat in Frage, wie, an welchen Punkten und mit welchen Methoden? Wie kommen wir aus Staat raus und wohin soll’s gehen?

Wer Vorschläge und Vorstellungen hat, möge sich melden.

Darüber hinaus sind wir wie immer auch an Texten zu anderen Gegenständen interessiert.

Alle bei uns vorgesehenen Textsorten stehen zur Verfügung, ob
* 2000 Zeichen abwärts,
* eine Kurzrezension eines Buches (1600 Zeichen),
* ein “Aufriss” (1 Seite mit bis 6.300 Zeichen),
* ein “Essay” (2 oder 3 Seiten mit 13.400 bzw. 20.300 Zeichen Obergrenze) oder
* eine “Abhandlung” (auf 4 oder 5 Seiten mit 27.500 bzw 34.500 Zeichen Limit)
stehen zur Verfügung.

Für den Schwerpunkt Verantwortlicher ist Andreas Exner.

Redaktionsschluss ist Mitte Mai 2010

Mit freundlichen Grüßen

Eure Streifzüge-Redaktion



VORSCHAU auf Nummer 50

Schwerpunkt der Nummer 50 (November 2010): Fremd


Zu Lesen und kommentieren gibt es auf: www.streifzuege.org
Genies werfen einen Blick auf: www.streifzuege.org/genie
Leute mit Geld schauen vorbei auf: www.streifzuege.org/call-for-marie
 


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