Liebe Leute: Allein hier zu schreiben, dass wir ein Leben ohne Geld wollen, kostet welches. Wer unsere Texte mag, soll dazu beitragen, dass sie hier (ent)stehen können. Wenn wer sich’s leisten kann. Eh klar. Dann aber seid so lieb: Her mit der Marie! Löst uns aus!

Vom Aufheben und Ausgeben

30 Okt 2017

von der Streifzüge-Redaktion

In einer Gesellschaft, welche die von ihr geforderte und für ihr Funktionieren erforderliche Haltung der passiven Hinnahme durch Ihre Art, unwiderlegbar zu erscheinen, durch ihr Monopol des Scheins, längst erwirkt hat, in der die einzigen organisierten Kräfte die sind, die das Spektakel wollen und somit kein Feind dessen was ist sein können, ist es umso gewisser was wir gegenwärtig zu vollbringen haben, nämlich die rücksichtslose Kritik alles Bestehenden.

Es sind die Streifzüge und ihre LeserInnen welche die Aufhebung der Ware, d.h. die unmittelbare Herrschaft der Menschen über alle Momente ihres Lebens, wollen.

Wenn die Liebe zu diesem Leben mit der Weigerung zu bezahlen beginnt, so soll dies endlich in der Universalität des Geschenks geschehen. Wozu es nicht mehr als das Ende des Staates und die Vernichtung der Ware bedarf.

Und doch- bis dahin bleibt das Bedürfnis des Geldes das wahre, von der Nationalökonomie produzierte Bedürfnis und das einzige Bedürfnis, das sie produziert. Und die Streifzüge nur ein Moment des Wahren.

Damit die Aufhebung nicht an unserem ökonomischen Ruin scheitert, bevor wir die Ökonomie beseitigen: Eine Welt von Genüssen ist zu gewinnen. Und ihr habt dabei nichts zu verlieren als ein bisschen Kleingeld.

Wie’s richtig geht, steht hier.

Und nach wie vor gilt auch das da.

Danke!

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