Schlagwort: Trenkle; Norbert

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Chronologisch

    Vortrag auf der „Never Work Conference“, Cardiff 10. Juli 2015 von Norbert Trenkle 1. Die gesellschaftliche Produktion in der kapitalistischen Gesellschaft findet bekanntlich in der Form der Produktion von Waren statt. Sehr zu Recht sieht Marx daher in der Ware die „Elementarform“ des kapitalistischen Reichtums und wählt deren Analyse als Ausgangspunkt seiner Kritik der Politischen Ökonomie. Di...

    Warum der Islamismus nicht aus der Religion erklärt werden kann

    Wie immer nach einem islamistischen Terrorakt, kreiste auch nach dem Massaker in der Redaktion von Charlie Hebdo und in dem jüdischen Supermarkt in Paris die öffentliche Debatte sogleich um die Frage, was denn nun „der Islam“ damit zu tun habe.

    Pourquoi la spéculation et la dette de l’État ne sont pas les causes de la crise.

    À qui incombe la faute de la crise financière et économique qui maintient en haleine la planète entière depuis l’année 2008 ? Aux « banquiers cupides » ? Ou alors aux « États drogués à la dette » ? Ni aux uns ni aux autres, selon Ernst Lohoff et Norbert Trenkle, du groupe Krisis.

    1. C’est sans doute La Dialectique de la Raison2  qui nous a fait prendre conscience du revers irrationnel de la raison des Lumières. L’origine de ce caractère bifrons, pour Horkheimer et Adorno, se situe dans le détachement manqué d’avec la nature. L’Aufklärung, raison moderne et rationnelle dont ils font remonter la naissance à la Grèce antique, résulterait d’un effort des hommes pour surmonter leur peur face aux forces de la nature – mais en se démarquant aussi du mythe, qui représentait déjà une première manière de gérer cette peur. Dans la mesure où le mythe porte encore les traits d’une adaptation à la nature et à ses puissances (mimésis), l’Aufklärung prend nettement ses distances par rapport à lui.

    Streifzüge 56/2012 von Norbert Trenkle 1. Spätestens seit der „Dialektik der Aufklärung“ wissen wir um die irrationale Rückseite der Aufklärungsvernunft. Den Ursprung dieser Janusköpfigkeit verorten Horkheimer und Adorno in der misslungenen Ablösung von der Natur. Die moderne, rationale Vernunft, deren Geburt sie im antiken Griechenland ansiedeln, sei entstanden zur Bewältigung der Angst vor de...

    di Norbert Trenkle (tradotto da minusha) testo tedesco **** Nel 2008, a seguito della crisi economica mondiale scatenata dall’implosione dei cosiddetti mutui “subprime” negli Stati Uniti, esce, a cura di Norbert Trenkle del gruppo Krisis, il testo “Weltmartkbeben” (Terremoto nel mercato mondiale), qui tradotto. Il testo assume un’importanza particolare, nella misura in cui riassume le posizioni...

    Interview mit Ernst Lohoff und Norbert Trenkle über die Wirtschafts- und Finanzkrise - Teil 3 Fragen von Reinhard Jellen In der Epoche des Keynesianismus hat sich der Staat mit seinen direkten und indirekten Eingriffen als aktiver Förderer des Wirtschaftslebens etabliert. Jedoch wurde der grundlegende Widerspruch zwischen dem stofflichen Output und seiner abstrakten und krisenhaften Verwertung ...

    Interview mit Ernst Lohoff und Norbert Trenkle über die Wirtschafts- und Finanzkrise - Teil 2 Fragen von Reinhard Jellen Während Theoretiker sowohl des Neo-Liberalismus als auch Keynesianismus die Krise vorrangig als Verwertungsproblem der Angebots- beziehungsweise der Nachfrageseite deuten, hat nach den Ausführungen von Ernst Lohoff und Norbert Trenkle die bürgerliche Ökonomie mit dem Eintritt...

    Interview mit Ernst Lohoff und Norbert Trenkle über die Wirtschafts- und Finanzkrise - Teil 1 Fragen von Reinhard Jellen ursprünglich erschienen: Telepolis, Heise Zeitschriften Verlag (1.8.2012) Schwarze Wolken am Horizont: Während in Europa die Ökonomien wie Domino-Steinchen umzufallen drohen und das Ende des Euro in Sicht ist, scheinen die politischen Maßnahmen[1] trotz ihrer absurden Dimensi...

    Die Grenzen des finanzkapitalistischen Krisenaufschubs und der Irrwitz der „Sparpolitik“

    In den letzten drei Jahrzehnten hat sich das Gesicht des Kapitalismus vor allem in einer Hinsicht dramatisch verändert: Noch nie in seiner Geschichte hatte der Finanzsektor auch nur ansatzweise so großes Gewicht innerhalb der Gesamtwirtschaft wie in der gegenwärtigen Epoche. In den 1970er Jahren waren Derivate noch so gut wie unbekannt. Heute liegt das Gesamtvolumen allein dieses neuen Typs von Finanzmarktprodukten nach Schätzungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich bei 600 Billionen Dollar und erreicht damit ungefähr das Fünfzehnfache der weltweiten Summe der Bruttoinlandsprodukte.