Streifzüge
A K T U E L L
IMPRESSUM
AUTORINNEN
WIR SUCHEN
Texte online
STREIFZÜGE
DIV.AUFSÄTZE
ANDERSSPRACHIGES
EINFÜHRENDES
KRITIK  DER WERTKRITIK
SUCHEN
EXTERNE LINKS
Texte gedruckt   
STREIFZÜGE
GESAMTVERZ.
ABOS & EINZELHEFTE
BÜCHER & BROSCHÜREN
 
- HOME
 
Wertkritisches Magazin.  unsachlich wertlos jenseits
AKTUELL
  • TERMINE
  • aktuelle Hinweise:
     
    • Seminar des Förderverein Krisis
      Crashkurs - Finanzmarktkrise, Peak Oil und die Grenzen der Warengesellschaft15
      Zeit: 3. - 5. Oktober 2008
      Ort: Burg Hoheneck
       
      Programm:
      Freitag
      16.30 - 18.00 Uhr: Begrüßung, Einführung in das Seminarthema und Vorstellungsrunde
      19.00 - 21.30 Uhr: Weltmarktbeben. Über die tieferliegenden Ursachen der aktuellen Finanzmarktkrise - Referat und Diskussion mit Norbert Trenkle (Fürth)
       
      Samstag
      9.15 - 10.00 Uhr: Kann denn Wissen Ware sein? Zur werttheoretischen Analyse der Informationsgüter - Ernst Lohoff (Nürnberg)
      10.00 - 10.45 Uhr: Über- oder Untergang? Die Verknappung der fossilen Stoffe und das System der Warenproduktion - Andreas Exner (Klagenfurt) und Christian Lauk (Wien)
      11.00 - 12.30 Uhr: Diskussion der Referate in separaten Gruppen
      15.00 - 15.45 Uhr: Arbeit ohne Wert. Über die Fiktion des "Dienstleistungskapitalismus" - Peter Samol (Herford)
      15.45 - 16.30 Uhr: Arbeit am Ganzen. Zur Rolle der allgemeinen Arbeit bei der Produktion von Universalgütern - Stefan Meretz (Berlin)
      16.45 - 18.15 Uhr: Diskussion der Referate in separaten Gruppen
      19.00 - 20.00 Uhr: Öffentliche Mitgliederversammlung des Förderverein Krisis und Besprechung gemeinsamer Aktivitäten
       
      Sonntag
      9.15 - 11.30 Uhr: Grausame Heuschrecken - Gierige Manager - Geheime Mächte. Ist Krisenverarbeitung zwangsläufig regressiv? - Referat und Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann (Stuttgart)
      11.45 - 12.30 Uhr: Abschlussdiskussion und Feedbackrunde
      Mittagessen bis ca. 13.30 Uhr.
       
      Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung betragen 40 € (Dreibett- oder Vierbettzimmer), 55 € (Doppelzimmer) und 65 € (Einzelzimmer). Ermäßigter Beitrag 20 €. Um schnelle Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Eine Anmeldungsbestätigung verschicken wir nicht. Doppelzimmer stehen nur begrenzt zur Verfügung.
      Die Adresse des Tagungshauses: Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck, 91472 Ipsheim (zwischen Nürnberg und Würzburg gelegen), Telefon: 09846-9717-0
       
      Anfahrt für Autoreisende: Von Würzburg kommend, Autobahn A3, Ausfahrt Bad Windsheim, Richtung Neustadt/Aisch bis Ipsheim fahren. Dort den Schildern zur Burg Hoheneck folgen.
      Bahnreisende: Bis Neustadt/Aisch, dort umsteigen in die Bahn Richtung Steinach (oder bis Steinach und dort umsteigen in Richtung Neustadt/Aisch), aussteigen in Ipsheim. Bis zur Burg sind es ca. 3 km zu Fuß (ausgeschilderter Wanderweg), es wird aber auch ein Abholdienst organisiert.
       
      Anmeldung zum Seminar: Crashkurs
      beim Förderverein Krisis e.V. krisisweb@yahoo.de
      Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung bitte bis spätestens zwei Wochen vor dem Seminar auf
      das Konto des Förderverein Krisis 300114-859, Postbank Nbg. BLZ 760 100 85.
      überweisen.
      Bitte angeben, ob man im Dreibettzimmer/ Zweibettzimmer/
      Einzelzimmer übernachten möchte.
      Name und Postadresse nicht vergessen!
  • vergangene Veranstaltungen:
     
    • Eine Produktion des Europäischen Zentrums der Künste Hellerau Idee: Harriet Maria und Peter Meining
      "Was ist das WERT?"12
      Ort: Festspielhaus Hellerau, Freigelände, Kunstfest auf dem Platz vor dem Festspielhaus Hellerau
      Preise: 12 / 10 Euro
      Infos unter: 0176/80068995, 0351/264620
      buchholtz.jules@googlemail.com
      Zeit und Programm:
      Samstag 21. 6.
      ab 16:00 Uhr
      Performances, Installationen, Shows13
      ab 20.45 Uhr Fußball EM Viertelfinalbegegnung auf Großleinwand mit Fußballreporter-Karaoke ab 23 Uhr Party
      Sonntag 22. 6.
      ab 16 Uhr Performances, Installationen, Shows
      ab 19 Uhr Gespräch zum Thema "Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens" mit14
      * Petra GEHRING
      * Ernst Peter FISCHER und
      * Carsten LUDWIG
      ab 20.45 Uhr Fußball EM Viertelfinalbegegnung auf Großleinwand mit Fußballreporter-Karaoke
      ab 23 Uhr Party
    • Eine Veranstaltung von ÖIE-Kärnten / Bündnis für Eine Welt und Paulo-Freire- Zentrum. In Kooperation mit Klimabündnis Kärnten, SOL (Menschen für Solidarität,&xnbsp;Ökologie und Lebensstil), Kulturinitiative kärnöl und vielen anderen mehr:
      Aufbruchstimmung unter Lemmingen
      Ist Wirtschaftswachstum ein Ansatz zur Problemlösung oder selbst Problem? 11
      Hinführung zum Thema: Gerald FASCHINGEDER, Paulo-Freire-Zentrum
      Input: Andreas EXNER, Ökologe, freier gesellschaftskritischer Publizist.&xnbsp;
      Danach Zeit für eine ausgiebige Diskussion.
      Zeit: Freitag, 13. Juni 2008, 17:00 – 21:00 Uhr
      Ort: Gasthof Kasino, Kaiser-Josef-Platz in Villach
       
    • PIRSCH9
      ein projekt von
      andreas staudinger in zusammenarbeit mit aramis und dem anderen heimatmuseum auf schloss lind bei neumarkt
      mit:
      a.maschat, a.ickelsheimer, b.bechtloff, g.glasl, m.bärnthaler, m.koppelstetter,, n. leifert, o.vollmann, r.jaritz, r.geiersberger, s.timpe, u.klebhahn, m. berghoff, ml.sievers, ua. tanztheater b. prix, theater vada
      musik: h.lauermann
      installationen: aramis
      produktionsleitung: b.sievers
      konzept: a.staudinger, aramis
      licht, inszenierung: a.staudinger
      Ort: schloss lind, 8820 St. Marein bei Neumarkt / Steiermark
      Zeit: 13./14. juni 2008, 21 uhr
      photos: info@schlosslind.at oder staudinger.andreas@aon.at, www.schlosslind.at oder www.andreas-staudinger.at
      infos: +433584 3091, +43676 7588711
    • Was bringt das 21. Jahrhundert: 10 Chaos, Krisen oder endlich die ökologisch-soziale Wende?
      Impulsvorträge von
      HANNES KAPPE und ERNST SCHRIEFL
      Diskussion mit den Vortragenden und Fritz Hinterberger (SERI).
      Ort: Volkshochschule Wien Nordwest, Galileigasse 8, 1090 Wien
      Zeit: Di., 10. Juni 2008, 18:30-20:30 Uhr
       
    • Der angekündigte Beitrag für "Thema" wurde kurzfristig abgesagt, soll Ende Juni gesendet werden...
      MODERNE ARBEITSSKLAVEN
      über das Arbeitsmarktservice mit
      POCHIESER Herbert, Arbeitslosenrechtsanwalt
      Verein "ArbeitslosensprecherIn"
      WÖLFLINGSEDER Maria, Mitherausgeberin von "Dead Men Working"
      in "Thema" ORF 2 (Fernsehen)
      Montag, 26.5.08, ab 21.10

       
    • Grüne Bildungswerkstatt Kärntnen und ÖIE-Kärnten laden ein zur
      Tagung
      SOLIDARISCHE ÖKONOMIE
      Beispiele alternativen Wirtschaftens 8

      Zeit: Samstag, 24. Mai 08, von 9 bis 18 Uhr
      Ort: Stift St. Georgen am Längsee

      Programm
      09:00 Begrüßung
      09:15 EXNER, Andreas: „Kapitalismus & Klimawandel.
               Über den Zwang zum Wachstum”
               HABERMANN, Friederike: „homo oeconomicus & Alternativen“
               DISKUSSION
      11:00 Workshops zum Thema „Beispiele solidarischen
               Wirtschaftens“
      12:30 Mittagspause
      14:00 Ausarbeitung der Workshopergebnisse
      14:30 MÜLLER-PLANTENBERG, Clarita: „Globaler Aufbruch:
               Rahmenbedingungen“
      15:45 Pause
      16:00 „Ausblick und Impulse“:
               Zusammenführende Diskussion,
               Präsentation der Workshopergebnisse
               Zusammenfassung der politischen Rahmenbedingungen
      18:00 Ende
      Die Workshops:
      * Sozialistische Selbsthilfe Mühlheim (Selbstverwaltetes Projekt Köln), Heinz Weinhausen – mehr unter: www.ssm-koeln.org
      * Longo-Maï - Produktionsgenossenschaft(en). Es berichtet Robert Kauer vom Hof Stopar bei Eisenkappel. Kontakt: stopar@aon.at * Kesselberg (Ökologisches Kulturzentrum), Friederike Habermann – mehr unter: www.kesselberg.info
      * Kost-nix-Laden (Verein zur Förderung solidarischer Lebensformen), Arno Uhl und Begleitung – mehr unter: www.umsonstladen.at
      * Historische Beispiele zum Gelingen und Misslingen solidarischen Wirtschaftens mit Peter Ulrich Lehner
      * Freie Kulturinitiativen am Beispiel Kärnöl mit Stephan Jank (Kulturinitiator) – mehr unter:www.kaernoel.at
      Anmeldung:
      0463 / 515 326 - 26
      Eintritt: Frei!
      Ein Mittagessen im Bildungshaus ist nicht inbegriffen.
    • Die Gruppe Internationale KommunistInnen
      (www.interkomm.tk) organisiert:
      Heuschrecken sind keine Erklärung
      Warum eine bestimmte Kapitalismuserklärung Anschlüsse ins rechte Lager bietet 6

      mit
      Lothar Galow-Bergemann (verdi-Stuttgart)
      Theorie Organisation Praxis (TOP Berlin)
         Zeit: Freitag, 9.5.08, 19 Uhr
         Ort: Grössenwahn - Berlin, Kinzigstraße 9
    • jour fixe ksoe
      Präsentation des ksoe-Dossiers "Solidarische Ökonomie" 7
      Statements und Diskussion mit:
      * Nicole Lieger (seit 15 Jahren im „werteorientierten“ Sektor tätig, zuletzt Leiterin L. Boltzmann-Inst. f. Menschenrechte):
          Solidarwirtschaft im umfassenden Sinn
      * Astrid Hafner (Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin):
          Das Genossenschaft-Netzwerk Mondrágon, Spanien
      * Markus Auinger (Sozial- und Wirtschaftswissenschafter,
      Redaktionsmitglied „Journal f. Entwicklungspolitik“):
          Zuckerfabrik Usina Catende – Selbstverwaltung in Brasilien
      * Franz Nahrada (Soziologe, Vordenker der „Globalen Dörfer“, GIVE Forschungsgesellschaft):
         Freies, weltweites Wissen und ein Leben
      in dezentralen, autarken Gemeinschaften

      * Markus Blümel (ksoe, Heftredaktion)
      * Moderation: Markus Schlagnitweit (Direktor der ksoe)
          Zeit: Mo, 28.4.08, 18-20 Uhr
          Ort: Kath. Sozialakademie Österr. (ksoe)
                 Schottenring 35/DG, 1010 Wien
      Um Anmeldung wird gebeten: marlene.rainer@ksoe.at oder Tel: 01-310 51 59.
      Weitere Infos zu den Inhalten und Bestellung des Dossiers auf www.ksoe.at
       
    • Das antirassistische Heinersdorf-Bündnis ( (www.heinersdorf-buendnis.de.vu) präsentiert:
      Referat und Diskussion
      "Die geschlossene Gesellschaft und ihre Feinde". Über die Kulturalisierung sozialer Konflikte im globalisierten Krisenkapitalismus 2
      mit Ernst Lohoff (Krisis)
      Zeit: 27.03.2008, 19.30 Uhr
      Ort: Bunte Kuh (Bernkasteler Straße 78, Berlin)
    • Das antirassistische Heinersdorf-Bündnis ( (www.heinersdorf-buendnis.de.vu) präsentiert:
      Referat und Diskussion
      Zum Fundamentalismus der "westlichen Werte" in Zeiten ihres Zerfalls 3
      mit Norbert Trenkle (Krisis)
      Zeit: 28.03.2008, 19.30 Uhr
      Ort: BAIZ (Christinnenstraße 1, Berlin)
    • Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes,
      Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
      Kreisvereinigung Ludwigsburg
      Vortrag zur Jahreshauptversammlung:
      "Wie die Heuschrecken fallen sie über uns her..."
      Die Wiederkehr der falschen Kapitalismuskritik 4

      von Lothar Galow-Bergemann
      Zeit: 31.März 2008, 20.00 Uhr
      Ort: Demoz in Ludwigsburg Wilhelmstr.45/1
    • FSG der MitarbeiterInnen der AK Wien
      Diskussion über: KAPITALISMUS für immer?
      Über die Schwierigkeit grundsätzlicher Kritik und überzeugender Alternativen 5

      mit
      Ulrich Schönbauer Norbert Bacher Andreas Exner Peter Ulrich Lehner Moderation: Michael Kollmer
      Zeit: Mi 2. April 2008, 16 Uhr
      Ort: 1040 Wien, Plößlgasse 2a (Anna-Boschek-Haus, Speisesaal. Kleines Buffet im Anschluss an die Veranstaltung)
    • Informations- und Diskussionsveranstaltung
      des Jugendclub Bureau ( www.jugendclub-bureau.de
      Wie sieht eine nicht regressive Kapitalismuskritik aus? 1
      Referent: Lothar Galow-Bergemann
      Zeit: 17.03.2008, 18.30 Uhr
      Ort: Jugendclub-Bureau, Hafnersgraben 9, Sulzbach-Rosenberg
    • reguläres W.E.G. - Plenum
      offen für alle Interessierten
      Zeit: Mittwoch, 05.03.2008, 19.00 - 22.00 Uhr
      Ort: 1200 Wien, Karajang. 1/8 (beim Wallensteinplatz)
      Rauchen strengstens verboten!
       
    • Vortrag und Diskussion
      Von der „Sozialen Marktwirtschaft“ zum entsicherten Krisenkapitalismus.
      Der radikale Umbruch seit den 70er Jahren und seine Ursachen
      Referent: Norbert Trenkle, Redaktion „krisis“, Nürnberg
      Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.
      Zeit: Dienstag, 26. Februar 2008, 18.30 Uhr
      Ort: Gewerkschaftshaus Stuttgart Raum 245
      Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart
       
      Der Sozialstaat wird abrasiert, der Arbeitsdruck nimmt zu, die Tarifverträge wer-den durchlöchert: von der „Sozialen Marktwirtschaft“ ist nicht mehr viel übrig. Aber was liegt diesen Entwicklungen zugrunde? Sind sie wirklich nur die Folge einer politischen Entscheidung hin zum Neoliberalismus oder einer Liberalisierung der Finanzmärkte, wie vielfach behauptet wird? Diese Erklärungen bleiben an der Oberfläche. Der Kern des Problems ist vielmehr eine grundlegende Strukturkrise der Kapitalverwertung, die immer mehr Menschen „überflüssig“ macht und an den Rand der Gesellschaft drängt; das Finanzkapital spielt dabei eine zweitrangige Rolle. Der Vortrag wird den Entwicklungsprozess seit den 70er Jahren in seinen Ursachen und Auswirkungen nachzeichnen und analysieren, und danach fragen, wie unter den Bedingungen des Krisenkapitalismus eine solidarische Gegenwehr aussehen kann.
       
    • W.E.G. - Theorie-Kreis
      Was ist Wertkritik? Wie kann diese Idee in die Praxis umgesetzt werden? Diese und ähnliche Fragen sollen hier beantwortet werden.
      Ort: Preßgasse 8-10/4 1040 Wien
      Zeit: Montag, 25.02.2008, 20.30 Uhr

       
    • Streitgespräch
      Finanzkapitalismus - Geldgier in Reinkultur?
      Unterschiedliche Sichtweisen tragen vor
      Prof. Dr. Elmar Altvater
      Lothar Galow-Bergemann
      anschließend Diskussion im Plenum.
      Zeit: Mittwoch, 13. Februar 2008, 18 Uhr
      Ort: Gewerkschaftshaus Stuttgart, Kleiner Saal
      Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart
       
      Anlässlich der gleichnamigen ver.di-Broschüre wird über Rolle des Finanzkapitals und gewerkschaftlicher Kritik daran wieder heftiger diskutiert. Sind die heutigen Krisen vor allem Finanzmarkt getrieben? Was wissen wir über ihre Ursachen? Sind an den sinkenden Reallöhnen geldgierige Aktionäre und Spekulanten schuld? Eingängige Bilder wie das der Heuschrecken seien unverzichtbar um gegen Hedgefonds &Co. zu mobilisieren, meint nicht nur Müntefering. Wie kann der Kapitalismus kritisiert werden ohne Ressentiments zu verstärken?
       
    • “No way out?” der …ums Ganze! Kongress
      07. – 09. 12. 2007
      Frankfurt/Main | Universität
      nähere Angaben: www.umsganze.de
    • "Dienstleistungsgesellschaft" u. unproduktive Arbeit 6.12.
      Vortrag von
      Dr. Peter Samol, Mitglied der Gruppe "Krisis"
      Veranstalter: Verein für Jugend- und Erwachsenenbildung Bielefeld
      Zeit: Donnerstag, 06.12. 2007, 19.00 Uhr
      Ort: Bielefeld, Bürgerwache am Siegfriedsplatz
      Durch die fortlaufende technische Rationalisierung wird die klassische Arbeit (nicht nur) im produzierenden Gewerbe immer weniger. Gleichzeitig soll der Dienstleistungssektor den Schwund an Arbeitsplätzen auffangen und viele neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen.
      Aber werden die Angebote der "Dienstleistungsgesellschaft" wirklich auf die erhoffte Nachfrage treffen? Peter Samol meint: "Nein!", und wird anhand der klassischen Unterscheidung zwischen produktiver und unproduktiver Arbeit aufzeigen, warum die so genannte Dienstleistungsgesellschaft letztlich zum Scheitern verurteilt ist.
      Wer Lust und Interesse hat, ist herzlich zu Vortrag und anschließender Diskussion eingeladen.
       
    • Fetisch Geld 2.12.
      FILM (Mein geheimer Garten, 1996, O.m.U.;
      Überdrehte Satire aus Japan über Geld als Fetisch) DISKUSSION mit Maria Wölflingseder
      über Geld als Fetisch, Marktwirtschaft als Religion und alte/neue Arbeitsverhältnisse
      Zeit:Sonntag 2.12.2007 - 17.00 Uhr
      Ort: Kino im Sprengel
       
    • Universalgüter. Entwertet sich d.Kapitalismus selbst? 24. 11.
      (veranstaltet durch den Rosa-Luxemburg-Club Chemnitz und das AJZ Chemnitz)
      VORTRAG UND DISKUSSION mit
      Stefan Meretz
      (www.meretz.de, Projekte: keimform.de, opentheory.org, kritische- informatik.de)
      Zeit: Samstag 24.11., Beginn: 17:00 Uhr
      Ort: im AJZ Chemnitz, M54, AJZ Chemnitz,
      Chemnitztalstr. 54, 09114 Chemnitz.

      Näheres: www.ajz.de/politics.html
       
    • KAUF-NIX-TAG 24.11.
      Am 24.11 findet auch in Wien der globale "Kauf Nix Tag" mit zahlreichen Aktivitäten statt. Der "Kauf-Nix-Tag" wird schon seit Jahren in Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland durchgeführt. Mit originellen Aktionen werden die gehetzten KonsumentInnen zum Mitmachen und Nachdenken aufgefordert. Weiters findet am 24.11. 2007 um 11.00 Uhr beim Generali-Center (Mariahilfer Strasse) eine Kundgebung statt, die von renitent.at organisiert wird.
      siehe Website der W.E.G. www.geldlos.at
       
    • BUCHPRÄSENTATION 22.11.
      GRUNDEINKOMMEN. SOZIALE SICHERHEIT OHNE ARBEIT
      Deuticke-Verlag
      Hrsg.: Andreas Exner, Werner Rätz, Birgit Zenker;
      Beiträge von: Kai Ehlers, André Gorz, Ludwig Paul Haeußner, Karl Reitter, Corinna Milborn, Antje Schrupp, Goetz W. Werner, Christa Wichterich u.v.a.
      Es diskutieren die AutorInnnen:
      Karl Reitter und Corinna Milborn
      Einleitung:
      Günter Kranzl
      Ort: THALIA BUCH & MEDIEN GmbH
      Landstr. Hauptstr. 2a/2b, 1030 Wien 2. Stock, im hinteren Bereich. Zeit: Do., 22.Nov., 19.00 Uhr
       
    • Alles affirmativ?
      PRÄSENTATION DER WESPENNEST-AUSGABE 149
      ZUM THEMA AFFIRMATION
      Zeit: 21.11., 19 Uhr
      Ort: Alte Schmiede (Schönlaterngasse 9, 1010 Wien)
      Gerrit Confurius, Isolde Charim und Franz Schandl
      präsentieren ihre Beiträge und diskutieren zum Thema.
       
    • "Sex sells. Ein Gespräch über Kunst"
      PERFORMANCE. PODIUMSDISKUSSION
      Zeit: Dienstag, 13.11., 19.30 Uhr, Eintritt frei
      Ort: Aktionsradius Wien, 1200, Gaußplatz 11, Tel. 332 26 94

      Es diskutieren:
      Tanja Brandmayr, Prof. Wolfgang Herzig, Barbara Kraus, Miki Malör, Franz Schandl, Ulrich Seidl (angefragt), Magdalena Steiner, Suzie Wong. Moderation: Dr. Dieter Schrage.
      Zum Einstieg
      eine Performance von Miki Malör aus dem Zyklus "Anima": "TITI IKOLI" heißt "1000 Mösen, sind kein Gegenstand von Beleidigungen, wunderschön, wunderschön!"
      Wunderschöne Musik. Ethnologische Texte. Eine Frau kommt und macht die Beine breit. Sie zeigt ihre Mösen.
      www.maloer.org
       
    • Treffen Vorbereitung Kongress Solidarische Ökonomie 2008
      Zeit: Sa, 10.11.2007
          11:30 Offenes Mittagessen (bitte mail an ksoe:
         markus.bluemel@ksoe.at
         13:00 Los geht`s!
      Ort: KSÖ, Schottenring 35/DG, 1010 Wien

      Seit dem Auftakt im Depot haben sich viele neue Menschen gefunden, die gerne bei der Vorbereitung eines Kongresses zu "Solidarischer Ökonomie" mitmachen möchten. Zur Kommunkation über die Vorbereitung gibt es einen offenen Mailverteiler. Wenn ihr darauf wollt, bitte um ein Mail: sol-oek-2008@web.de
      Es wurde vieles erstmals diskutiert: Welche Beiträge gibt es? Wie können wir möglichst offen, breit und gleichberechtigt kooperieren? Wer ist noch nicht hier? Worin liegen die Nutzen von inhaltlichen Diskussionen während eines Vorbereitungsprozesses?
      Vermutlich wird es beim Treffen um diese Grundsatzfragen gehen. Außerdem sollte auch geklärt werden, welche Räume und Zeiten für den Kongress in Frage kämen. Recherchiert, bitte, mögliche Orte und zeitlich konkurrierende Veranstaltungen.
      Verbreitet das Wort! :-) Auf viele Formen des Wirtschaftens!
       
    • Wer vom Klima redet, darf vom Kapitalismus nicht schweigen
      Fr 12. Oktober 2007, 19.00 Uhr
      Roter Krebs, Obere Donaulände Linz
      mit Andreas Exner, Publizist der wertkritischen Zeitschrift "Streifzüge"
      veranstaltet von den Grünen in Linz
      pdf-Flyer mit näheren Angaben
    • NIE WIEDER ARBEIT? NIE WIEDER ARBEIT!
      Vortrag von Franz Schandl
      Donnerstag 04.10.2007, 19.30 Uhr
      Räumlichkeiten des RTPH (Réseau pour le Travail et la
      Promotion Humaine)
      16, rue R. Stümper ( Cloche d' Or) 1. Stockwerk
      LUXEMBURG - STADT
    • Studien zur Arbeiter/innenbewegung
      Schwerpunktthema:
      UMRISSE EINER NICHT-KAPITALISTISCHEN ÖKONOMIE
      Gibt es einen "gerechten Tausch"? Welche Versuche nicht-profitorientierter Tauschverhältnisse gab und gibt es?
      Einleitungsreferate von:
      Stefanie Grohmann
      (Wertkritische Emanzipatorische Gegenbewegung, Kostnix-Laden)
      Martin Haiderer (Wiener Tafel)
      Walther Schütz
      (Kärntner Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung)
      Gerhard Senft (WU Wien)
      DIENSTAG, 2.10.2007, 18.30:
      INSTITUT FÜR WISSENSCHAFT UND KUNST
      A-1090 Wien, Berggasse 17
      www.univie.ac.at/iwk/0708ak.html#habr

1 Im Oktober 2007 gab ver.di die Broschüre "Finanzkapitalismus- Geldgier in Reinkultur" heraus. Der umstrittene "Heuschrecken" - Begriff, der schon 2005 nach einer IG-Metall-Publikation zum selben Thema für Furore gesorgt hatte, tauchte gleich im ersten Artikel auf. Gemeint sind damit die Hedge-Fonds, die innerhalb kurzer Zeitspannen hohe Gewinne realisieren und sich dann wieder neuen Investitionsprojekten zuwenden.
Lothar Galow-Bergemann war maßgeblich daran beteiligt, eine innergewerkschaftliche Diskussion über das problematische Wirtschaftsverständnis der Verfasser anzustoßen. Nicht der Verwertungsprozess an sich werde kritisiert, sondern nur seine abstrakten Formen in der Sphdre des Finanzkapitalismus. Dass diese Argumentationsweise und die heikle Heuschreckenmetaphorik nah bei antisemitischen Erklärungsmustern liegt, muss ebenso thematisiert werden wie die Tatsache, dass laut mehrerer Studien auch Gewerkschaftsmitglieder nicht vor einem geschlossenem rechtsextremistischen Weltbild gefeit sind. Seine Kritik veröffentlichte er unter dem Titel "Mensch, denk weiter! 'Heuschrecken' sind keine Erklärung ...".

2 Nach dem Zusammenbruch des "Realsozialismus" wurde ein goldenes Zeitalter des Individualismus, der kulturellen Entgrenzung und der reinen ökonomischen Vernunft ausgerufen. Stattdessen erleben wir weltweit eine Wiederkehr religiös und ethnisch definierter Kollektividentitäten. Anders als in der Aufstiegsperiode der kapitalistischen Moderne gehen Phänomene wie die "Renaissance des Islam" und die Rückbesinnung auf die "abendländische Kultur" jedoch nicht mit einer nationalstaatlichen und "ökonomischen Formierung" einher. Vielmehr ist der neue Kulturalismus Ausdruck einer zunehmenden staatlichen und sozialen Desintegration.

3 Dem vorherrschenden Diskurs in den westlichen Metropolen sind Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit derzeit vom islamischen Fundamentalismus oder gar von "dem Islam" bedroht. Demgegenüber wird eine Politik der Null-Toleranz propagiert. Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit, heißt es. Reine Selbstverteidigung soll das sein. Alles, was der Westen gegen die phantasierte "islamische Gefahr" tut, geschehe aus reiner Notwehr. Freilich trägt dieser angebliche Anti-Fundamentalismus selbst alle Züge des Fundamentalismus, den er zu bekämpfen vorgibt. Wie jener, so beruht auch dieser auf der paranoiden Konstruktion eines äußeren, existentiellen Feindes und wie jener spuckt er Gift und Galle gegen das Schreckgespenst eines inneren Abweichlertums: gegen den postmodernen und multikulturalistischen Relativismus, der die Grundlage der "westlichen Werte" untergraben habe.

4 Allenthalben trifft man auf die Ansicht, Krise, Sozialabbau und Arbeitslosigkeit seien die Folge besonderer "Gier", die sich in der Finanzsphäre breitgemacht habe. Damit einher geht die rasche Verbreitung einer historisch schwer belasteten Metapher: "Wir" werden als die Opfer von "Heuschrecken" halluziniert.
Warum diese Analyse nicht nur falsch, sondern auch kreuzgefährlich ist und warum man die Zumutungen des Kapitalismus trotzdem kritisieren muss, aber richtig - damit befasst sich der Vortrag anhand einer umstrittenen Broschüre der Gewerkschaft ver.di.

5 Ulrich Schönbauer, Sozialwissenschafter in der AK Wien, Mitbegründer u. Koordinator des "gesellschaftspolitischen diskussionsforums" (gedifo), Mit-Herausgeber des Buches "Der neue Antikapitalismus" (ÖGB Verl., Wien 2006)
 
Norbert Bacher, Sozialwissenschafter, zahlreiche Publikationen, Ausstellungen u. Projekte im Bereich der qualitativen Sozialforschung im In- u. Ausland; Geschäftsführer von "fourcon - Sozialforschung und Projektmanagement"; im Buch "Der neue Antikapitalismus" Co-Autor (zusammen mit Ulrich Schönbauer) des Beitrags "Der neue Stil. Verhandlungsabläufe zwischen Betriebsräten/innen und dem Management im Zeitalter der Globalisierung"
 
Andreas Exner, studierte Ökologie, seit vielen Jahren Aktivist in der Ökologie-Bewegung, mehrere Jahre bei Attac, Mitinitiator eines "Kost-nix-Ladens" in Wien, Redaktionsmitglied der Zeitschrift "Streifzüge", zahlreiche Artikel zur Globalisierungs- und Kapitalismuskritik, Mit-Herausgeber des Buches "Grundeinkommen: Soziale Sicherheit ohne Arbeit" (Deuticke, Wien 2007)
 
Peter Ulrich Lehner, ehemaliger Grundlagenforscher in einem gemeinwirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen, geschäftsführender Redakteur der Zeitschrift "mitbestimmung", zahlreiche Veröffentlichungen zu Theorie und Praxis der Gewerkschaftsbewegung, Gemeinwirtschaft, Wirtschaftsdemokratie und zum Arbeitsbegriff, Koordinator der Seminarreihe "Studien zur ArbeiterInnenbewegung" am Institut f. Wissenschaft u. Kunst (IWK) - vorletzter Seminarschwerpunkt: "Umrisse einer nicht- kapitalistischen Ökonomie"

6 Gerade in Zeiten sozialer Unzufriedenheit hat eine vermeintliche und scheinradikale Kapitalismuskritik Konjunktur, der sich sowohl Politiker als auch Teile des Gewerkschaftsapparates und der Öffentlichkeit bedienen: An die Heuschreckendebatte eines Müntefering können sich sicherlich noch viele erinnern.
Im gleichen Ton schimpfen einige IG Metaller im Leitartikel der Mitgliedszeitung vom Mai 2005: "Wie Mücken saugen die amerikanischen Finanzinvestoren die deutschen Firmen aus". In der verdi- Broschüre "Finanzkapitalismus" Geldgier in Reinkultur" aus dem Jahr 2007 heißt es: "Der von den Finanzmärkten getriebene Kapitalismus bedroht unsere sozialen Errungenschaften".
Einige KollegInnen von verdi haben in ihrer Broschüre "Mensch, denk weiter! Heuschrecken sind keine Erklärung" anhand ihrer betrieblichen Erfahrungen dargelegt, dass es der ganz normale Kapitalismus ist, der zu eben diesen sozialen Verschlechterungen führt und das Bild von den "Heuschrecken", deren "Gier" "uns alle" bedroht, falsch und gefährlich ist.
Der Verdi-Vertrauensmann im Klinikum Stuttgart Lothar Galow- Bergemann wird in der Veranstaltung erklären, warum die Heuschreckendebatte keine Kapitalismuskritik ist. Über die Anschlussfähigkeit der Heuschreckendebatte an rechtsextreme und völkische Kapitalismuserklärungen informieren GenossInnen der Gruppe "Theorie Organisation Praxis" (TOP Berlin), die unterschiedliche Formen völkischer Kapitalismuskritik untersucht haben.

7 Wirtschaften, das auf Kooperation, Solidarität und Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist („Solidarische Ökonomie“), existiert auch in unserer kapitalistisch geprägten Gesellschaft: in der Eigenwirtschaft, im „dritten Sektor“, aber auch innerhalb der Marktökonomie.
In verschiedenen (zeitlich begrenzten, aber auch dauerhaften) Projekten wird solidarisches Wirtschaften international, aber auch in Österreich in unterschiedlicher Weise gelebt und entwickelt.
Kann solidarische Ökonomie Prozessen entgegenwirken, die alles zur Ware machen und Mensch wie Natur ausbeuten? Welche Strukturen fördern solidarisches Wirtschaften? Worin liegen die Chancen und künftigen Möglichkeiten, „anders“ und solidarisch zu wirtschaften?

8 Schlechte Zeiten für rosa Brillen
Gerne hört man es ja nicht, aber trotzdem lässt sich’s nicht mehr verdrängen: Die „schönen Zeiten“ aus Wirtschaftswachstum, halbwegsem Einkommen und sorgenfreiem Konsum sind vorbei. Ein für alle mal: Die schon lange vorhergesagte Verknappung des Erdöls, der Treibhauseffekt… all das kann man ja schon gar nicht mehr hören.
Man kann’s schon gar nicht mehr hören, denn was soll man tun? Haben wir hohes Wirtschaftswachstum, lässt der Druck am Arbeitsmarkt ein bisschen nach – gleichzeitig sägen wir uns den ökologischen Ast ab, auf dem wir sitzen. Und umgekehrt ist’s auch nicht besser. Also no future? Kann man ja eh nichts machen, das ist halt die Logik der Welt? Logik?
Eine Intervention – es geht auch anders!
Richtig ist, dass gilt: Wachsen oder weichen, im Konkurrenzkampf siegen oder untergehen. Das ist die Logik des klassischen Wirtschaftens. Aber es geht auch anders: Wir alle sind von Formen des Wirtschaftens umgeben, die nicht auf Wachstum, Profit, Konkurrenz aufgebaut sind. Ja, was uns gar nicht bewusst ist: Wir hätten nicht einmal die ersten Lebenstage überlebt, wenn wir nicht versorgt worden wären, einfach weil wir es brauchten. Ohne Bezahlung, ohne Konkurrenz, ohne Profitmotiv, einfach zur Befriedigung unserer unmittelbaren Bedürfnisse, wie es halt für die Versorgungstätigkeiten üblich ist.
Prinzipien des „anderen“ Wirtschaftens
Was für die Versorgungstätigkeiten gilt, gilt mehr oder weniger für viele andere Formen des Wirtschaftens, die unter dem Begriff „Solidarökonomie" zusammengefasst werden können: Sie reichen in ihrem Kern von freier Software (Linux) über Produktionsgemeinschaften bis hin zu Kost-Nix-Läden. In einer weiteren Sicht umfasst Solidarökonomie auch Tauschkreise, fairen Handel, ... aber auch traditionelle Formen wie Almgemeinschaften, Maschinenringe, wechselseitige Versicherungen, Genossenschaften, Kibbuz, Nachbarschaftshilfe, Gemeinschaftsgärten (in ihren verschiedenen Ausprägungen) ...
Sie haben folgende Ziele gemeinsam:
* kritische Grundhaltung gegenüber der gegenwärtig dominanten neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik
* positive Bezugnahme auf den Begriff der Solidarität
* Rückbindung des Wirtschaftens an soziale und ökologische Bedürfnisse bzw. Zusammenhänge.
Solidarökonomie: Eine Möglichkeit, die man fest ins Auge fassen sollte!

9 „PIRSCH“ ist eine inszenierte, „jagd-tour“ durch das areal der BAUSTELLE SCHLOSS LIND, das temporär zu einem JAGD SCHLOSS LIND umgedeutet wird, bei der unterschiedliche führer das publikum in kleinen gruppen auf einer „pirsch“ durch den nächtlichen ort treiben und dabei die parameter „jagen und gejagt werden“ systematisch verwischen werden. in den kellern, schloss- und museumsräumen, ställen, stadeln, gärten, feldern, wäldern, auf schleichwegen und trampelpfaden, in normalerweise nicht zugänglichen räumen und toten winkeln warten eine vielzahl von performativen und musikalischen verstörungen auf die zuschauer, die die örtlichkeiten bildreich umdeuten, bewusst missverstehen oder überhöhen.
 
der TATORT, das so abgesteckte SPIELFELD, das zwischen jägerlatein, archäologie, sozialgeschichte, politik und alltagsgeschichten einerseits und der darstellenden kunst und der musik andererseits entsteht, eröffnet dem zuseher neue perspektiven, indem er schritt für schritt zum mitakteur (zum jäger oder gejagten) wird, der sich seinen weg durch ein sowohl reales als auch metaphorisches terrain auf ungewöhnliche art erhören, ertasten, erriechen, erfühlen, etc. muss.
 
das verwendete text-bild-musik-material, das durchgemixt, gesampelt und neu strukturiert wird, kommt aus dem fundus des vorgegebenen ortes (eines schlosses, das eine andere art „heimatmuseum“ beherbergt, und der es umgebenden landschaft), seiner momentanen bewohner und der welt der jagd im weitesten sinn.
 
PIRSCHEN:
geht auf das mittellateinische wort „bersare“ zurück und bedeutet mit pfeil und bogen schießen; heute wird es allgemein für das beschleichen, also das geräuschlose herankommen an das objekt der begierde verwendet (siehe voyeure, jäger, potentielle mörder, winnetou und old shatterhand, uä.)
 
PIRSCH:
die von den deutschen jagdklassikern angewandte form „pürsch“ ist im norden des deutschen sprachraums üblich. pirsch, bürsch dürfte durch umlautung entstanden sein, während perscht, persch und bersch wohl mundartlichen ursprungs sind. sie ist ein messen der kunstfertigkeit des jagenden mit den scharfen sinnen des gejagten objekts und erfordert nicht nur körperlichen einsatz, sondern setzt auch beste revier- und ortskunde voraus; vor allem die richtige auslegung aller wahrnehmungen ist von ausschlaggebender bedeutung
 
REVIER:
in unserem fall: das jagd-schloss-lind
 
STREUNEN:
gezielt ungezielte bewegungen von hunden; wird auch auf eine bestimmte spezies mensch pejorativ angewendet. (siehe“streuner“)
 
SCHLENDERN:
siehe schlendrian (nicht kapitalistisch nutzbares, scheinbar unproduktives sich fortbewegen)
 
SCHLURFEN:
häufig von pubertierenden verwendete fortbewegungsart, die noch auf eine festere verbindung mit der erde schließen lässt (siehe“erdschwere“)
 
FLANIEREN:
spontanes, zielloses streifen durch eine stadt geht zurück auf baudelaire und walter benjamin („passagen“); weiter entwickelt von den französischen situationisten in den fünfziger jahren (guy debord), die eine methode des reisens entwickelten, die sie dérive, umherschweifen, nannten
 
FLANEUR:
müßiggänger, entwurzeltes subjekt des urbanen kapitalismus walter benjamin: „in der figur des flaneurs hat die des detektivs sich präformiert“, „die großen reminiszenzen, der historische schauer – sie sind ein bettel, den er (der flaneur) dem reisenden überlässt, der da glaubt, mit einem militärischen passwort den genius loci angehen zu können. unser freund darf schweigen. beim nahen seiner tritte ist der ort schon rege geworden, sprachlos, geistlos gibt seine bloße innige nähe ihm winke und weisungen.“ (passagen 524, bd1)
 
ENTSCHLEUNIGUNG:
gegenbewegung zur allgemein herrschenden geschwindigkeitssucht (siehe auch: verein zur entschleunigung der zeit)
 
JOGGEN:
neudt.; degenerationserscheinung, die völlige blindheit und taubheit der belaufenen landschaft gegenüber einschließt
 
GEHEN:
bewegungsform des menschen; meistens von punkt A zu punkt B (als sportart: zb. das 20-km-gehen); manchmal auch nicht zielgerichtet - „der weg oder das gehen ist das ziel“.
 
GEH!:
österr. ausdruck der ablehnung, des unwillens
 
SICH GEHEN LASSEN:
gegenteil des gerichteten gehens (siehe „gehen“)
 
SPAZIERGANG:
von lat. spacio (ort, raum); abart des gehens und orterkundens unter dem aspekt des genießens; gegenteil des eiligen suchens oder hektischen laufens (siehe auch „joggen“)
 
PROMENIEREN:
an einem belebten ort langsam auf und ab gehen
 
WEG:
der weg ist das ziel
 
WALK, to:
engl. für gehen (siehe GEHEN)
 
WALKMAN:
technisches gerät, das landschaftseindrücke auf ein minimum reduziert und eine maximale klangschutzwand herstellt
 
PROZESSION:
rituelles gehen im rahmen einer religiösen kulthandlung
 
PROZESSIONSTHEATER:
sich alter, religiöser und kultischer formen bedienendes theater, in dem die zuschauer sich als geformte gruppe von station zu station bewegen (siehe auch: laufstegtheater, stationentheater, orgien-mysterientheater)
 
PILGERN:
zu gott gehen und kommen; eine form der initiation; sakarle variante des reisens bedeutet ursprünglich umherreisen, in der fremde sein und dort selber fremd sein; pilger sind weder als krieger noch als händler unterwegs; längs vielbegangener pilgerrouten bildete sich eine infrastruktur an gasthäusern, pferdestationen und märkten, gewissermaßen eine vorform der heutigen tourismusindustrie
 
FÜHRUNG:
geführtes gehen der führer(guide) gibt die rezeptionsform vor, der geführte kann oder muss sich in die vorgegebenen rezeptionsmuster einfügen
 
NOMADISMUS:
umschlagen der seit rund zehntausend jahren andauernden periode der sesshaftigkeit in eine neue form der mobilität; der sozialen und urbanen neuen „beweglichkeit“ der "generation golf", die in einem werbespot mit dem laptop in einem pariser straßencafé sitzt und sich per handy mit einem gesprüchspartner in hong kong für morgen in los angeles verabredet, steht die millionenfache zwangsmobilität der migranten gegenüber, die in den notunterkünften der wohlstandsländer stranden
 
NOMADOLOGIE:
lehre von den nomaden (siehe: VILÉM FLUSSER)
 
WANDERN:
lustvolles, unzeitgemäßes, stundenlanges von jeglichem transportmittel freies, sich bewegen in der frei-zeit, bei der die strapaze kein unerwünschter nebeneffekt, sondern beabsichtigte wirkung ist; einspruch gegen das diktat der beschleunigung; trendforscher sprechen von der „exotik der nähe“; beste methode „landschaft zu lesen“; zwei schulen des wanderns leiten sich aus der romantik her, die urbane und die ländliche. die ländliche ist die tradition, die in england weitgehend von wordsworth und seiner rastlosen schwester dorothy und in der folge von der vornehmen gesellschaft ins leben gerufen wurde und in amerika von den großen wanderern henry david thoreau und john muir. ihre wanderungen liegen der späteren umweltbewegung zugrunde, deren bestrebungen dann auch über die erforschung der alpen dahin gingen, diese abgelegenen gegenden zu schützen. die urbane schule erreichte ihren höhepunkt mit den flaneueren, boulevardbummlern und schlaflosen im paris baudelaires bis hin zum paris bretons und guy debords.
 
REISEN:
freiwilliges, temporäres unterwegssein gibt als emotionales ereignis unseren sinnen nahrung, sowohl im sinn von selbsterfahrung als auch in der spiegelung mit anderen welten; ist einheit von impuls und aktion, bewegung und erregung, von eindruck und ausdruck – und von erhöhtem blutdruck und wirkt wie drogen wirken: es macht süchtig nach mehr
in der ästhetik des reisens zählt nicht die flucht vor etwas oder die suche nach dem "anderen": im mittelpunkt steht das unterwegssein, das gewissermaßen als rundreise um die erde zum ausgangspunkt zurückführt, um dann wieder von vorne zu beginnen
alle reisen basieren auf dem gleichen übergangsritual: abfahrt - passage /unterwegssein – ankunft; drei formen lassen sich unterscheiden:
- in analoger form (körperlich und mechanisch, sozusagen „unplugged“)
- simuliert (vom morseapparat zum center park)
- digital und virtuell (im spielsalon, internet, etc)
 
PASSAGE:
temporäres dasein im „dazwischen“ der „reise“; sie stillt und erzeugt den hang nach bewegung (eric j. leed)
zurück

10 Kurzinfo:
Die Grenzen des Wachstums scheinen nun endgültig in greifbare Nähe gerückt. "Peak Oil", der Zeitraum der maximalen globalen Ölforderung steht entweder kurz bevor oder ist schon erreicht. Die verringerte Verfügbarkeit fossiler Energieträger bedeutet eine Diskontinuität für die Weltwirtschaft mt gravierenden Auswirkungen, die sich bereits am Horizont abzeichnen. Die überhand nehmenden Stürme, Fluten und Dürren machen deutlich, dass der Klimawandel schneller voranschreitet, als das viele wahrhaben wollten oder wollen. Der Blick in die Zukunft scheint also nicht allzu rosig.
Was bedeutet das Erreichen ökologischer Grenzen für unsere Lebensqualität in dem Teil der Welt, dem es bislang eher gut ging? Werden uns die Grenzen des Wachstums nun weh tun oder nicht? Die Veranstaltung thematisiert Krisenszenarien und mögliche Handlungsspielräume.
zurück

11 Hintergrund / Fragen / Problemstellung:
Ob Armutsbekämpfung oder Arbeitsmarktpolitik, ökologischer Umbau oder Entwicklungszusammenarbeit - all diese politischen Ansätze haben eines gemeinsam: Sie setzen offen oder unausgesprochen Wirtschaftswachstum voraus. Quer durch alle Parteien und auch die meisten NGOs, selbst aus dem Umweltbereich. Warum ist das so? Haben wir es nur mit Mängeln in der Politik zu tun, oder ist mit den klassischen Möglichkeiten der Politik ein „Umsteuern" nicht möglich? Wäre qualitatives Wachstum ein Ausweg? Was sind Bausteine eines nicht auf Wachstum beruhenden Wirtschaftens? Welche Konsequenzen ergeben sich für unser Handeln / unsere politischen Forderungen?
zurück

12 Was erachten Sie als WERT. Gibt es einen allgemeinen WERT. Kann man WERT kaufen oder verkaufen und was kostet das. Wer kann sich WERT leisten. Und was ist dieser allseits beschworene europäische WERT, vor dessen Verschwinden wir immer gewarnt werden und den wir in Stellung bringen sollen. Was ist ein HeizWERT. Sind alte Möbel etwas mehrWERT. Was ist der Mensch WERT. Willkommen im Zentrum der Wertedebatte!
Die Wertedebatte ist ein Phantom, welches zyklisch auftaucht. Ob im Zuge von Migration und Gewalt, Wahlkampf, Familienpolitik oder den Auseinandersetzungen über das Verhältnis zwischen christlicher und islamischer Wertewelt, stets steht die mitunter gequält anmutende Suche nach Werten, die als Basis für soziales Einvernehmen und folglich für eine größere Anerkennung von Staat und Politik dienen könnten, im Zentrum. Aber je häufiger von Werten gesprochen wird, desto mehr verblasst die reale Bedeutung des Begriffs.
Ziel innerhalb dieses Kunstfestes ist es, den WERT-Begriff als Projektionsfläche für eine künstlerische Begriffsbestimmung zu nutzen. Die einzelnen Beiträge versprechen subtile Einblicke in eine Wertewelt, in der sich künstlerischer Wert und Marktwert gleichermaßen lustvoll spiegeln.
In einem öffentlichen Gespräch zum Thema „Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens“ mit Petra Gehring, Ernst Peter Fischer und Carsten Ludwig geht es unter dem Gesichtspunkt "Was ist das WERT" um die Frage nach einem neuen Menschenbild, um die Konstruktion des Humanen. Ein harter Brocken.
zurück
 

13 70 internationale Künstler, Performer, Tänzer zeigen auf dem Platz vor dem Festspielhaus Hellerau Performances, Installationen und Shows zum Thema: Was ist das WERT.
- Begutachten Sie Wertsteigerungen und eigenwillige Tauschgeschäfte.
- Verfolgen Sie Baumaßnahmen, in denen Gullideckel vergoldet werden.
- Ersteigern Sie eine ehrliche Schauspielerin auf Ebay.
- Kaufen Sie sich für 1 Euro im 1 Euro-Shop 1 Euro Performances.
- Erleben Sie, wie man mit chinesischer Auftragsarbeit auf dem deutschen Kunstmarkt erfolgreich sein kann.
- Beurteilen Sie deutsch-polnische Wertarbeit.
- Schicken Sie im Pavillon der Wünsche Ihre Werte gen Himmel.
- Hauen Sie auf den Lukas, bis Sie wertfrei sind.
- Tanzen Sie, bis Sie alle Punkte haben.
- Bieten Sie Ihr Geld für Geldskulpturen Ihres Geldes.
- Erinnern Sie sich an das Glück der Mittelschicht und den vergänglichen Wert politischer Utopien.
- Bestaunen Sie Dresdner Bürger, die ihren Wert in die Höhe halten, so lange die Muskelkraft reicht.
- Essen Sie Dinge, die kleine Roboter im Tausch für Sie erarbeiten.
- Ermessen Sie den Wert des Lebens, wenn Sie tot sind.
- Konvertieren Sie von einer Religion in die andere.
Mit:
Theatre AKHE (RUS), Akku – Arbeiten mit Alltag (D), Lindy Annis (USA), Tanja Arthur (D), Baktruppen (NOR), Mariola Brillowska (PL), Jules Buchholtz (D), Thomas Desi/ZOON (A), Emanuelle (D), Dr. Ernst Peter Fischer (D), Thilo Fröbel (D), Prof. Dr. Petra Gehring (D), Janet Grau (D), Kirsten Reynolds/Susannah Hart (Station House Opera) (GB), Torsten Holzapfel/Ulrike Gärtner (D), KH Jeron (D), Stephan Kurr (D), Carsten Ludwig (D), Andreas A. Müller/Angela Schubot (D), norton.commander, productions. (D), Christiane Oppermann (D), Jo Parkes – MobileDance (GB), Performancereviewcommittee (D, A), Schauplatz International (CH), Paul Wiersbinski (D), Siegmar Zacharias (D)
zurück
 

14
Petra GEHRING, Philosophie-Professorin an der TU Darmstadt, gab mit ihrem Buch „Was ist Biomacht? Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens“ die Anregung für den Titel dieses Gesprächs. Sie sucht nach „ganz“ anderen Sichtweisen, die wir diskutieren möchten.
Als weiteren Gast haben wir
Ernst Peter FISCHER eingeladen, Professor für Wissenschaftsgeschichte an der Universität Konstanz. Er studierte Mathematik und Physik in Köln sowie Biologie am California Institute of Technology. Mit seinem aktuellen Buch Die andere Bildung trägt Ernst Peter Fischer nicht nur im besten Sinne zu einer Popularisierung wissenschaftlicher Erkenntnis bei, er plädiert darin auch dafür, Wissenschaft als Kunst zu denken.
Carsten LUDWIG ist Theaterwissenschaftler und Regisseur und hat u.a. am Festspielhaus Hellerau das Projekt "Golem I und II – von der Natur der Technik" erarbeitet.
zurück

15
Rund dreißig Jahre konnte es so erscheinen, als lasse sich die strukturelle Verwertungskrise des warenproduzierenden Weltsystems durch die Aufblähung immer neuer Spekulations- und Kreditblasen endlos in die Zukunft verschieben. Doch in der aktuellen Finanzmarktkrise wird deutlich, dass diese Methode der Fiktionalisierung des Kapitals ihre Grenzen hat. Werden diese erreicht, droht eine gewaltige Weltwirtschaftskrise mit katastrophalen Folgen für die große Mehrheit der Menschheit. Denkbar ist allerdings auch, dass es den Zentralbanken und Regierungen gelingt, den Crash durch eine Politik des "leichten Geldes" noch eine Zeit lang aufzuschieben. Aber auch in diesem Fall bleibt der Rückschlag auf die alltäglichen Arbeits- und Lebensbedingungen, vor allem in Gestalt beschleunigter Inflation, nicht aus.
Gleichzeitig erfährt mit der absehbaren Erschöpfung der fossilen Energieressourcen der Krisenprozess eine zusätzliche Verschärfung. Nachdem bisher schon die Lohneinkommen massiv gedrückt, die Arbeitsbedingungen prekarisiert und große Teile des öffentlichen Sektors ins Feuer der Verwertung geworfen worden sind, schneiden nun die explodierenden Energie- und Nahrungsmittelpreise immer mehr Menschen vom Zugang zu den elementarsten Existenzmitteln ab. Ökonomische und ökologische Krise verschlingen sich so unmittelbar zu einem Gesamtprozess der Massenverelendung und -exklusion, der längst bis in die kapitalistischen Zentren hineinreicht.
Das Seminar setzt sich mit diesen Entwicklungen ebenso auseinander wie mit der damit einhergehenden ideologischen Krisenverarbeitung, wonach "gierige Finanzinvestoren" ("Heuschrecken") Schuld an der ganzen Misere seien. Weiterhin werden der Dienstleistungs-sektor und der Sektor der "Wissensproduktion" wert- und krisentheoretisch unter die Lupe genommen. Dabei soll vor allem die These diskutiert werden, dass sie als Grundlage für eine erweiterte Kapitalverwertung nicht geeignet sind und somit auch hier die Grenzen der Warenproduktion erreicht werden.
 
Textvorschläge zur Vorbereitung:
 
Wenn nicht anders angegeben alle Texte unter www.krisis.org
§ Norbert Trenkle: Weltmarktbeben.
§ Andreas Exner/ Lothar Galow-Bergemann: Kapitaler Klimawandel
§ Andreas Exner; Christian Lauk; Konstantin Kulterer: Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern. Ueberreuter, Wien 2008
§ Ernst Lohoff: Der Wert des Wissens, in krisis 31oder www.krisis.org (Kurzfassung)
§ Peter Samol: Arbeit ohne Wert, in krisis 31

§ Stefan Meretz: 24 Notizen zur Immateriellen Arbeit www.opentheory.org/immaterielle_arbeit/text.phtml
§ Lothar Galow-Bergemann, Die Geister, die sie rufen - ver.di ruft das Finanzkapital in Form der Heuschrecke zum Grundübel des Kapitalismus aus, in konkret 12/07

§ Dokumentation bei LabourNet.de Germany, "Finanzkapitalismus - Geldgier in Reinkultur!" www.labournet.de/diskussion/gewerkschaft/real/insekten.html
zurück