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Buchpräsentation und Diskussion

Aktionsradius Wien, 1200 Wien, Gaußplatz 11
26. November, 19:30 Uhr

mit dem Co-Autor Norbert TRENKLE

Nichts ist so verkehrt wie die Dolchstoßlegende, eine gesunde Realwirtschaft sei der grenzenlosen Habgier einer Handvoll Banker und Spekulanten zum Opfer gefallen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Das
historisch beispiellose Abheben des Finanzüberbaus in den letzten drei Jahrzehnten war selber schon die Verlaufsform und der provisorische Aufschub einer fundamentalen Krise der kapitalistischen Gesellschaft. Eine Produktionsweise, die auf der Vernutzung lebendiger Arbeitskraft beruht, muss angesichts des ungeheuren Produktivkraftschubs der dritten industriellen Revolution an ihre strukturellen Grenzen stoßen. Die Gesellschaft hat nicht etwa „über ihre Verhältnisse gelebt“, sie ist längst zu reich für den Kapitalismus.

Norbert Trenkle zeichnet die Geschichte und das Ende des
finanzkapitalistischen Krisenaufschubs nach und plädiert für eine
emanzipative Entwertung der gesellschaftlichen Reichtumsproduktion.

Zusätzlich:
Präsentation der neuen Streifzüge (Schwerpunktthema:
Konkurrenz)


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