Liebe Leute: Allein hier zu schreiben, dass wir ein Leben ohne Geld wollen, kostet welches. Wer unsere Texte mag, soll dazu beitragen, dass sie hier (ent)stehen können. Wenn wer sich’s leisten kann. Eh klar. Dann aber seid so lieb: Her mit der Marie! Löst uns aus!

Situation und Aussicht – Aktualisiert

21 Okt 2015

Wer hätte das gedacht? Unser Aufruf dürfte sich als wahrer Flop entpuppen. Das halten wir allerdings für ärgerlich und wollen diesem Ärger auch Ausdruck verleihen. So nicht!! Wenn sich das Verhalten der zahlreichen User und Userinnen unserer Seite nicht ändert, dann ist es in absehbarer Zeit AUS mit dem geschätzten Publikum wie den geschätzten Streifzügen. Denn dann sind wir tatsächlich finanziell abgesoffen. Wenn sich keine Crowd findet, wird kein Kraut mehr wachsen.

Also noch einmal und diesmal in aller Unfreundlichkeit: Es ist absolut unverständlich und nicht zu akzeptieren, wenn jene, die regelmäßig hier verkehren und nicht aus dem letzten Loch pfeifen, sich einfach nur bedienen, ihrerseits aber keine Zuständigkeit erkennen. Wir gehen davon aus, dass sich das ändert. Insofern verfügen wir also die Beachtung des freundlichen Schreibens, das da unten folgt.

Freundliches und redundantes Schreiben an unsere Leserschaft

Darüber zu reden, dass wir Geld brauchen, ist unangenehm, uns ganz besonders. Trotzdem kommen wir nicht darum herum, wieder ein offenes Lamento auf Euch loszulassen. Also:

Die Lage ist nicht schlecht, gut ist sie aber auch nicht. Zwar ist unsere Kampagne 2013-2014 einigermaßen erfolgreich gewesen. Die Abos sind vorerst angestiegen, der Trafomitglieder sind mehr geworden, und nicht wenige haben sich entschlossen, TransponsorInnen zu werden. Unter Orientierungspapier „Repariert nicht, was Euch kaputt macht“ hat inzwischen schon die 3. Auflage erlebt. Trotzdem haben wir nicht mehr erreicht, als unsere Minimalvorgaben zu überspringen.

Natürlich haben wir durchgehalten und uns wieder einmal auf niedrigem Niveau stabilisiert. Wir können also garantieren, dass die Streifzüge 2016 weiter erscheinen werden. Das heißt immerhin, dass sie im kommenden Frühjahr seit 20 Jahren bestehen und sich aus einem internen Informationsblatt zu „magazinierter Transformationslust“ entwickelt haben.

Wir suchen weiter RedakteurInnen, AutorInnen und alle möglichen Arten von UnterstützerInnen. Es sollten sich also diverse Crowds finden, die nicht nur das Überleben, sondern ein reges Leben möglich machen. Wir sind zur Zeit ja oft nicht einmal imstande, alle nötigen Korrespondenzen zu führen, geschweige denn weitere Initiativen zu setzen.

Ohne Euch geht gar nichts! Was man tun kann, das findet sich auf der Homepage, insbesondere brauchen wir wie immer auch AbonnentInnen, TransformatorInnen und TransponsorInnen. Wir bitten also inständig um die Beachtung folgender Links:

we-need-y0u

wer-uns-will-muss-uns-ermoeglichen

Auch einmalige und außergewöhnliche Spenden sind willkommen. Ebenso Erbschaften und Mäzene!

Danke!

Die Redaktion der Streifzüge

6 Kommentare

 Kommentare

  1. 1 Michael meinte am 7. Oktober 2015, 17:37 Uhr

    Der Aufruf ist verständlich. BNN verlinkt regelmäßig die Beiträge von Streifzuege, um Eure Reichweite zu verbessern.

    Aber dieser Aufruf wird ergebnislos verhallen.

    In den nächsten Tagen mehr.

    Besten Gruß
    Michael

  2. 2 Martin meinte am 21. Oktober 2015, 23:28 Uhr

    werte leute,

    ja, in der tat. ich kann euren ton nachvollziehen, ich bin selbst manchmal nicht zimperlich und ich brauche manchmal auch solche worte. mit meinen besten freunden geht es gerade wegen aller liebe in zugespitzten situationen zuweilen rauh zu. ich überweise euch hundert euro. nicht zur rechtfertigung, sondern nur mal so: ich unterstütze alle möglichen projekte immer mal wieder. ein freund, der wegen seelischen mist nicht den gang zum amt schafft, halte ich mit ein paar andern leuten monetär am leben. und ich musste mich schon mal sehr zurückhalten, eine gruppe von gut situierten wertkritisch gesinnten menschen nicht anzumachen, weil sie kein geld für euch locker machen. nichts für ungut. ich wünsche euch alle kraft, bitte nicht aufhören. mart

  3. 3 martin meinte am 21. Oktober 2015, 23:58 Uhr

    noch was. überraschen wir die redaktion der streifzüge, nehmen wir den unfreundlichen ton des aktualisierten streifzüge-artikels (gut so: solidarität statt sozialkompetenz) zum anlass zur selbstkritik und überweisen kohle und tun das hier kund. gohlke

  4. 4 Franz Witsch meinte am 22. Oktober 2015, 10:40 Uhr

    Liebe FreundeInnen von Streifzügen,

    ich kann euren Ärger verstehen, aber nicht folgen. Menschen, Bürger, LeserInnen sind wie sie sind, und man muss sie so nehmen wie sie sind. Ich habe mich seit Jahren damit abgefunden, dass mein Engagements ein Zuschussgeschäft ist. Nicht eine müde Spende; auch meine Bücher verkaufen sich nicht so, dass sie die Veröffentlichungskosten ausgleichen.
    Einen Vortrag in Berlin auf dem Kongress der http://www.ngfp.de zu halten kostet mich als Hamburger mit Anfahrt und Übernachtung 150 Euro, die ich mir vom Mund abspare.
    Die Alternative wäre aufhören.
    Das werde ich mit Sicherheit nicht tun.
    Ich wünsche euch alles Gute
    und dass ihr in eurem Engagement nicht nachlasst!
    Franz Witsch

  5. 5 Mikel meinte am 22. Oktober 2015, 10:41 Uhr

    Habe gerade mein Abonnement der Streifzüge erneuert.

    Alles Beste und macht weiter Leute
    Mikel

  6. 6 Josch meinte am 4. November 2015, 16:54 Uhr

    Wow, was für ein Gewitter. Da schnarcht jemand seine Leser an, weil die ihn nicht finanzieren. Tja, tut mir leid, aber Euer erlauchtes Themenangebot kann ich mir wohl nicht leisten, weil ich ebenfalls netzaktiv bin und von Hartz IV leben muss.Über Leser freue ich mich trotzdem, denn ich blogge aus Leidenschaft und nicht, um meinen Lesern Geld aus der Tasche zu leiern. während ich deren Verstand beleidige. Machts gut und danke für den Pfusch.

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