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Call for Papers 66

Nabelschau? – Was das?

Nun, nach 20 Jahren Streifzügen ist es wohl an der Zeit sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Lasst uns also ausnahmsweise mal auf uns selbst schauen:

Wer sind wir? Sind die Streifzüge noch die, die sie waren? Was haben wir vorgehabt und was angestellt? Wie ist es gelaufen? Gibt es Erfolge? Wozu sind wir gut? Sind wir gut? Ist das Beschäftigungstherapie für Unentwegte? Reine Theoriewixerei? Sind wir gar Sektierer oder Opportunisten oder (wovon wir überzeugt sind) weder das eine noch das andere? Aber was dann? Bleibt unser fundamentalkritisches Denken Perspektiven schuldig? Und warum begreift es mehr als es gesellschaftlich greift?

Es soll natürlich mehr sein als eine Retrospektive der Wertkritik, Gegenstand müsste auch die aktuell mangelnde Rezeption und Wirkkraft unserer Anliegen sein. Nach wie vor gehen wir freilich davon aus, dass unser fundamentaler Ansatz sich doch deutlich von den Varianten der traditionellen Linken unterscheidet und die Notwendigkeit radikaler Kritik und eines paradigmatischen Bruchs mehr denn je gegeben ist. Aber warum fällt das außerhalb unserer allzu engen Kreise kaum auf?

Wir sind also gespannt auf eure Artikel, mögen sie nun theoretisch, persönlich, vielleicht auch anekdotisch sein. Nur wenn geht nicht untergriffig. Diesbezüglich hatten wir ja einiges an Übel zu bieten, ob wir nun wollten oder nicht.

Nicht nur, aber primär ist unser Umkreis geladen, hier Beiträge zu liefern. Auch haben wir vor die Homestories in ihrem Gesamtumfang zu verlängern. D.h., dass auch kurze Beiträge so zwischen 3000 bis 5000 Zeichen gerne willkommen sind.

Wie immer gilt auch diesmal: Alle Themen sind willkommen, nicht nur Texte zum Schwerpunkt. Wer also etwas hat, das er oder sie gerne loswerden möchte und das auch in die Streifzüge passt, dann bitteschön, keine Scheu.

Artikelanbote bitte ab sofort bis spätestens 15. Dezember 2015 an die Redaktion. Ab geplanten 12.000 Zeichen (2 Seiten) ersuchen wir um einen kurzen Abstract: etwa 1200 Zeichen, plus Angabe wie viele es letztlich werden sollen.

Folgende Textsorten stehen zur Verfügung:
* 2000 Zeichen abwärts,
* Rezens eines Buches (1600 Zeichen),
* Aufriss (1 Seite mit bis 6.000 Zeichen),
* Essay (2 oder 3 Seiten mit 12.000 bzw. 18.000 Zeichen Obergrenze) oder
* Abhandlung (auf 4 oder 5 Seiten mit 24.000 bzw 31.000 Zeichen Limit)

Genaue Modalitäten zu Textsorten und -länge siehe:
www.streifzuege.org/hinweise-fuer-autorinnen [1]

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Die fertigen Aufsätze (auch zu Themen außerhalb des Schwerpunkts) sind bis zum vereinbarten Termin, aber spätestens bis 9. Februar 2016 an uns zu senden.
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*Wir wünschen Euch und uns frohes Schaffen.

Die Ausgabe wird betreut von Petra Ziegler und Franz Schandl