Liebe Leute: Allein hier zu schreiben, dass wir ein Leben ohne Geld wollen, kostet welches. Wer unsere Texte mag, soll dazu beitragen, dass sie hier (ent)stehen können. Wenn wer sich’s leisten kann. Eh klar. Dann aber seid so lieb: Her mit der Marie! Löst uns aus!
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Call for Papers

09 Mai 2012

Ausgabe Nr. 56/2012

Liebe Leute,

die Streifzüge erbitten Beiträge für die Ausgabe 56 (Erscheinungstermin November 2012). Gefragt ist Streitschriftliches gegen Politikillusion und Arbeitswahn, Verlockendes vom guten Leben, Unveröffentlichtes zur Überwindung von Herrschaft, Staat und Verwerterei – kurz gesagt, Munition wider den Zwang der Verhältnisse.

Damit und darüber hinaus verweigert sich die Herbstnummer der

KONKURRENZ.

Auf die „innere Natur des Kapitals“ (Marx) wollen wir den Fokus richten. Via Konkurrenz setzt das Kapital seine Produktionsweise durch. Nicht Gesetzgeber, vielmehr Exekutor der marktwirtschaftlichen Produktion, treibt sie ökonomisches Wachstum und Effizienz voran.
Die Wettbewerbsideologie der modernen „Leistungsgesellschaft“ durch- und ertränkt unser Dasein. Ihre Freiheit liegt im Rennen aller gegen alle, im Kampf um Verdrängung. Das ist, erst recht in der Krise, tagtäglich offensichtlich. Dennoch hält sich das selbst-/mörderische Treiben als  erfolgversprechende Strategie hartnäckig in den Köpfen.

Artikelvorschläge bitte ab sofort an die Redaktion. Ab geplanten 12.000 Zeichen ersuchen wir um einen kurzen Abstract: etwa 1500 Zeichen, plus Angabe wieviele es letztlich werden sollen.

Betreut wird das Heft von Petra Ziegler.

Redaktionsschluss der Nummer 56 ist der 30. September 2012

Folgende Textsorten stehen zur Verfügung:
* 2000 Zeichen abwärts,
* Rezens eines Buches (1600 Zeichen),
* Aufriss (1 Seite mit bis 6.000 Zeichen),
* Essay (2 oder 3 Seiten mit 12.000 bzw. 18.000 Zeichen Obergrenze) oder
* Abhandlung (auf 4 oder 5 Seiten mit 24.000 bzw 31.000 Zeichen Limit)

Hinweise für AutorInnen

Herzliche Grüße

Eure Streifzüge Redaktion

 

1 Kommentar

 Kommentare

  1. 1 Carsten Thumulla meinte am 10. Mai 2012, 06:28 Uhr

    [November 2012]
    So kurz vorm Weltuntergang? Ob sich das noch lohnt?

    Carsten

    Terroristen schaffen Arbeitsplätze

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