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	<title>Kommentare zu: Gentrification und urbane Bewegung</title>
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	<description>Magazinierte Transformationslust</description>
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		<title>Von: Attila Kotányi</title>
		<link>http://www.streifzuege.org/2009/gentrification-und-urbane-bewegung/comment-page-1#comment-181</link>
		<dc:creator>Attila Kotányi</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 11:26:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ein bemerkenswert uninformierter Artikel zum Thema Gentrification, von wann ist denn der? Das hätte vor ein paar Jahren ein Debattenbeitrag sein können - heute erinnern die Argumentationsmuster an die narzisstisch- selbstanklägerisch um den eigenen Bauchnabel kreisenden Debatten in der Roten Flora der Jahrtausendwende, wie sie mittlerweile von den &quot;Grünen&quot; und der &quot;FAZ&quot; übernommen wurden. Wer zum Beispiel spricht heute (oder in den vergangenen zwei Jahrzehnten) von &quot;kultureller Identität&quot; &quot;ihres Viertels&quot;? Von &quot;Schutz&quot; und &quot;Sicherheit&quot;?  Oder kennt sich der Autor einfach nicht aus? 

Schwach bleibt der Text vor allem, weil der Autor nicht begreift, was die neue Bedeutung von Städten im und für den Kapitalismus ist, nach welchem neuen Paradigma Städte deshalb funktionieren - und was für eine zentrale Bedeutung in dem Zusammenhang das Schanzenviertel für eine Stadt wie Hamburg hat (erstmal unabhängig davon ob einem die Entwicklung dort schmeckt oder nicht)  - weil all das, was mit Gentrifizierung (und bei Behrends mit den unzureichenden Begriffen &quot;Lebensqualität&quot; oder dem Postmodernen Kracher &quot;Soho als Bühne&quot;) beschrieben wird, zu einer sich verändernden Produktionsweise gehört, die Stadt die Fabrik als Produktionsort ablöst. Die darin sich verändernden Rollen von Subkulturen (genauso wie akademischen Schreibern) ausserhalb moralischer Kategorien zu analysieren, wäre sinnvoll, passiert aber nicht hier - sondern woanders.

Roger Behrends&#039; &quot;Kritik&quot; besteht tatsächlich aus Vorhaltungen. Erst werden &quot;Kultur&quot; und &quot;Politik&quot; sauber auseinander gerechnet, bis am Ende der Gleichung die Ohnmacht herauskommt, der man die herbeigewünschte Allmacht in Form von Überpapa Debord als Pappkamerad am Horizont gegenüberstellt. (Ist der allerdings, wie hier geschehen, auf das von ihm favorisierte &quot;Rätesystem&quot; zu reduzieren? Ging es nicht gerade den Situationisten um eine - von Behrends im Namen des Sozialen kritisierte - &quot;Stadt aus Leidenschaften&quot;, um Umherschweifen und Psychgeographie?). Zwischen den beiden Feuern Ohnmacht und Allmacht lässt es sich gut wärmen: man bekommt den Eindruck, dass der pompöse Stil des Textes sich aus einer Ignoranz füttert, die die eigene Passivität durch sorgfältiges Einspinnen in einen Kokon aus wohlgehegten Vorurteilen zu schützen versucht. Üblich ist das hier demonstrierte Verfahren, die Kritik, die von der Bewegung selbst formuliert wurde, nun aus dem Sessel des akademischen taz-Journalisten heraus gegen die AutorInnen der Kritik in Anschlag zu bringen.  Sowas kann sich des Applauses einer pensionierten Linken immer sicher sein.

Von &quot;Transformationslust&quot; ist diese behäbige Überheblichkeit allerdings Lichtjahre entfernt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bemerkenswert uninformierter Artikel zum Thema Gentrification, von wann ist denn der? Das hätte vor ein paar Jahren ein Debattenbeitrag sein können &#8211; heute erinnern die Argumentationsmuster an die narzisstisch- selbstanklägerisch um den eigenen Bauchnabel kreisenden Debatten in der Roten Flora der Jahrtausendwende, wie sie mittlerweile von den &#8220;Grünen&#8221; und der &#8220;FAZ&#8221; übernommen wurden. Wer zum Beispiel spricht heute (oder in den vergangenen zwei Jahrzehnten) von &#8220;kultureller Identität&#8221; &#8220;ihres Viertels&#8221;? Von &#8220;Schutz&#8221; und &#8220;Sicherheit&#8221;?  Oder kennt sich der Autor einfach nicht aus? </p>
<p>Schwach bleibt der Text vor allem, weil der Autor nicht begreift, was die neue Bedeutung von Städten im und für den Kapitalismus ist, nach welchem neuen Paradigma Städte deshalb funktionieren &#8211; und was für eine zentrale Bedeutung in dem Zusammenhang das Schanzenviertel für eine Stadt wie Hamburg hat (erstmal unabhängig davon ob einem die Entwicklung dort schmeckt oder nicht)  &#8211; weil all das, was mit Gentrifizierung (und bei Behrends mit den unzureichenden Begriffen &#8220;Lebensqualität&#8221; oder dem Postmodernen Kracher &#8220;Soho als Bühne&#8221;) beschrieben wird, zu einer sich verändernden Produktionsweise gehört, die Stadt die Fabrik als Produktionsort ablöst. Die darin sich verändernden Rollen von Subkulturen (genauso wie akademischen Schreibern) ausserhalb moralischer Kategorien zu analysieren, wäre sinnvoll, passiert aber nicht hier &#8211; sondern woanders.</p>
<p>Roger Behrends&#8217; &#8220;Kritik&#8221; besteht tatsächlich aus Vorhaltungen. Erst werden &#8220;Kultur&#8221; und &#8220;Politik&#8221; sauber auseinander gerechnet, bis am Ende der Gleichung die Ohnmacht herauskommt, der man die herbeigewünschte Allmacht in Form von Überpapa Debord als Pappkamerad am Horizont gegenüberstellt. (Ist der allerdings, wie hier geschehen, auf das von ihm favorisierte &#8220;Rätesystem&#8221; zu reduzieren? Ging es nicht gerade den Situationisten um eine &#8211; von Behrends im Namen des Sozialen kritisierte &#8211; &#8220;Stadt aus Leidenschaften&#8221;, um Umherschweifen und Psychgeographie?). Zwischen den beiden Feuern Ohnmacht und Allmacht lässt es sich gut wärmen: man bekommt den Eindruck, dass der pompöse Stil des Textes sich aus einer Ignoranz füttert, die die eigene Passivität durch sorgfältiges Einspinnen in einen Kokon aus wohlgehegten Vorurteilen zu schützen versucht. Üblich ist das hier demonstrierte Verfahren, die Kritik, die von der Bewegung selbst formuliert wurde, nun aus dem Sessel des akademischen taz-Journalisten heraus gegen die AutorInnen der Kritik in Anschlag zu bringen.  Sowas kann sich des Applauses einer pensionierten Linken immer sicher sein.</p>
<p>Von &#8220;Transformationslust&#8221; ist diese behäbige Überheblichkeit allerdings Lichtjahre entfernt.</p>
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		<title>Von: Kritik: radikal-schick &#171; from town to town</title>
		<link>http://www.streifzuege.org/2009/gentrification-und-urbane-bewegung/comment-page-1#comment-161</link>
		<dc:creator>Kritik: radikal-schick &#171; from town to town</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 20:46:28 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ökonomie der Stadt aus? Diese richtigen Fragen stellt auch Roger Behrens in seinem Text „Gentrification und Urbane Bewegung“ in der Dezemberausgabe der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ökonomie der Stadt aus? Diese richtigen Fragen stellt auch Roger Behrens in seinem Text „Gentrification und Urbane Bewegung“ in der Dezemberausgabe der [...]</p>
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		<title>Von: Gentrification und urbane Bewegung &#171; Gentrifizierung und Segregation</title>
		<link>http://www.streifzuege.org/2009/gentrification-und-urbane-bewegung/comment-page-1#comment-160</link>
		<dc:creator>Gentrification und urbane Bewegung &#171; Gentrifizierung und Segregation</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 18:13:14 +0000</pubDate>
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		<description>[...] streifzuege.de, Dezember 2009 [...]</description>
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		<title>Von: liza</title>
		<link>http://www.streifzuege.org/2009/gentrification-und-urbane-bewegung/comment-page-1#comment-154</link>
		<dc:creator>liza</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 19:25:54 +0000</pubDate>
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		<description>passend dazu; http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32417</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>passend dazu; <a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32417" rel="nofollow">http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=32417</a></p>
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		<title>Von: Strickliesel</title>
		<link>http://www.streifzuege.org/2009/gentrification-und-urbane-bewegung/comment-page-1#comment-112</link>
		<dc:creator>Strickliesel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 12:52:06 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,
interessanter und diskussionswürdiger Artikel. Hab ein paar Anmerkungen dazu, die finden sich hier:
http://schaetzchen.blogsport.de/2010/02/15/kritik-radikal-schick/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
interessanter und diskussionswürdiger Artikel. Hab ein paar Anmerkungen dazu, die finden sich hier:<br />
<a href="http://schaetzchen.blogsport.de/2010/02/15/kritik-radikal-schick/" rel="nofollow">http://schaetzchen.blogsport.de/2010/02/15/kritik-radikal-schick/</a></p>
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		<title>Von: Mark vom Hamburg</title>
		<link>http://www.streifzuege.org/2009/gentrification-und-urbane-bewegung/comment-page-1#comment-72</link>
		<dc:creator>Mark vom Hamburg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 08:23:06 +0000</pubDate>
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		<description>Wow. Das nenn ich mal einen Artikel. Beachtlich. Da er so lang ist, muss er bis zwischen den Jahren warten, um von mir gelesen zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow. Das nenn ich mal einen Artikel. Beachtlich. Da er so lang ist, muss er bis zwischen den Jahren warten, um von mir gelesen zu werden.</p>
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