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	<title>Kommentare zu: Die Arbeit hoch? &#8212; Kapitel 6</title>
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		<title>Von: Lese-Empfehlung: &#8222;Die Arbeit hoch?&#8220; von Erich Ribolits &#124; Verwerfungen</title>
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		<dc:creator>Lese-Empfehlung: &#8222;Die Arbeit hoch?&#8220; von Erich Ribolits &#124; Verwerfungen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 17:01:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ein Auszug aus Kapitel 6:  Der bekannte Soziologe Oskar Negt spricht in seinem Buch “Lebendige Arbeit – Enteignete Zeit” in diesem Zusammenhang von einem “Grundskandal unserer Gesellschaft”: Die heutige Gesellschaft “droht an ihrem Reichtum und ihrer Überschußproduktion zu ersticken und ist gleichwohl außerstande, Millionen von Menschen das zivilisatorische Minimum für eine menschliche Existenzweise zu sichern: nämlich einen Arbeitsplatz, einen konkreten Ort, an dem sie ihre gesellschaftlich gebildeten Arbeitsvermögen anwenden können, um von bezahlter Leistung zu leben.“ Galt noch bis vor wenigen Jahren die Formel: Wirtschaftswachstum sichert Vollbeschäftigung als Universalrezept gegen Arbeitslosigkeit, stehen wir heute vor der Situation, daß in den meisten Industriestaaten, trotz prosperierender Wirtschaft, das Problem Arbeitslosigkeit kaum bewältigbar scheint. Auch in Österreich wiesen die Wirtschaftsdaten der letzten Jahre massive Wachstumsraten aus, bezogen auf das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen gehört unser Land sogar zur Gruppe der reichsten Länder der Welt, gleichzeitig wurde es auch hierzulande für große Gruppen von Arbeitswilligen immer schwieriger, einen Erwerbsarbeitsplatz zu bekommen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ein Auszug aus Kapitel 6:  Der bekannte Soziologe Oskar Negt spricht in seinem Buch “Lebendige Arbeit – Enteignete Zeit” in diesem Zusammenhang von einem “Grundskandal unserer Gesellschaft”: Die heutige Gesellschaft “droht an ihrem Reichtum und ihrer Überschußproduktion zu ersticken und ist gleichwohl außerstande, Millionen von Menschen das zivilisatorische Minimum für eine menschliche Existenzweise zu sichern: nämlich einen Arbeitsplatz, einen konkreten Ort, an dem sie ihre gesellschaftlich gebildeten Arbeitsvermögen anwenden können, um von bezahlter Leistung zu leben.“ Galt noch bis vor wenigen Jahren die Formel: Wirtschaftswachstum sichert Vollbeschäftigung als Universalrezept gegen Arbeitslosigkeit, stehen wir heute vor der Situation, daß in den meisten Industriestaaten, trotz prosperierender Wirtschaft, das Problem Arbeitslosigkeit kaum bewältigbar scheint. Auch in Österreich wiesen die Wirtschaftsdaten der letzten Jahre massive Wachstumsraten aus, bezogen auf das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen gehört unser Land sogar zur Gruppe der reichsten Länder der Welt, gleichzeitig wurde es auch hierzulande für große Gruppen von Arbeitswilligen immer schwieriger, einen Erwerbsarbeitsplatz zu bekommen. [...]</p>
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